Lucien Favre [Trainer]

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cloud88
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1361 Beitrag von cloud88 » So 24. Nov 2019, 23:30

Zubitoni hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 23:00
aber vielleicht waren die kurzschlussreaktionen des TT auch durch den anschlag begründet. das ding hat ja alle bis ins mark getroffen, warum nicht auch den trainer...? hätte man zumindest mal in erwägung ziehen können.
Er war vorher schon für den halben Verein ein rotes Tuch. Der Tuchel nach dem Anschlag hat lediglich seinen letzten Befürworter gegen sich aufgebracht. Und wirklich besser gemacht hat er auch keinen. In der 1 Saison profitierte er auch noch mit vom Klopp Fußball, der eine gute mischung zu seinem gewesen ist.
In der 2 Saison wurden wir schwächer und sein Fußball kam immer mehr durch. Viele Spiele wurden nur durch Dembele positive.
Der Pokal sieg war in erster Linie den Bayern zu verdanken die so dumm waren uns nicht zu versenken. Selbst die CL zu erreichen wurde am ende eine enge Kiste.
16/17 12 Spieltag BVB 21 Punkte und Platz 7.

Ich denke damit sollte das Thema Tuchel doch recht einfach abgehackt sein.

trend
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1362 Beitrag von trend » Mo 25. Nov 2019, 00:27

WArum bringt eigentlich keiner den Namen Arsene Wenger ins Spiel?

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1363 Beitrag von vorstoper » Mo 25. Nov 2019, 00:40

Weil der schon vergeben ist!

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emma66
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1364 Beitrag von emma66 » Mo 25. Nov 2019, 03:19

trend hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 00:27
WArum bringt eigentlich keiner den Namen Arsene Wenger ins Spiel?
josef würde jetzt sagen, je oller je doller 8-)
Schalke ist heilbar :mrgreen:

slig
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1365 Beitrag von slig » Mo 25. Nov 2019, 08:46

https://www.sueddeutsche.de/sport/favre ... -1.4695624
Beim anderen deutschen Spitzenklub, beim FC Bayern, hätte eine Vorstellung wie die des BVB mit gewisser Wahrscheinlichkeit zu einer schnellen Beurlaubung des Trainers geführt. Vor allem im Kontext einer Serie von mehr als wechselhaften Leistungen und einer immer deutlicheren Diskrepanz zwischen der fußballerischen Philosophie des Trainers und den natürlichen Eigenschaften des teuren Kaders.

In Dortmund aber gehen die Uhren anders.
:think:
Dortmunds Bosse baden heute aus, dass sie das Momentum für Wechsel nie richtig erwischt haben.

In der neuen Saison setzt sich nur fort, was schon in der vorigen Rückrunde sichtbar wurde. Der für viele Teams taugliche Trainer Favre und der Kader des BVB: Das ist ein Missverständnis. Niemand kann und will das in Dortmund öffentlich eingestehen, weil ein Wechsel des Trainers dann unausweichlich wäre. Interessant, wie Marco Reus das Dilemma auf den Punkt brachte: "Wir spielen im Moment immer dann gut, wenn wir das Gefühl haben, dass wir nichts mehr zu verlieren haben."
treffend analysiert.
es MUSS klar sein: wir brauchen einen anderen trainer. und alles tun des vereins sollte schnellstens dafür eine lösung finden.
momentan ist die liste nicht kurz, es waren schonmal weniger gute trainer auf dem markt.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1366 Beitrag von pauli74 » Mo 25. Nov 2019, 09:44

Onkel Willi hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 12:11
pauli74 hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 12:04
Allesamt gute Leute,auch Roger Schmidt finde ich gut.
Kovac und Hummels würde ich nicht überwerten. Hummels streitet gerne, gespielt hat er unter Kovac ja trotzdem fast immer und das sehr gut. An die beiden anderen glaube ich nicht, da sie nicht wollen werden.

Ausserdem führt "Friede, Freude, Eierkuchen" eher zur Gemütlichkeit als zum Ziel!
Das hatten wir doch auch die letzen 18 monate zu Genüge ....

Solange es nach außen hin geht und nicht gegen die Spieler finde ichs ok,.
Ist halt nur Fußballgeschrei aus der Emotion herraus.

Wer sich da persönlich beleidigt fühlt sollte lieber zum Golf oder zum Tennis
(war mit Mccennro und Becker auch 10 mal interessanter als jetzt)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1367 Beitrag von Ignazius5 » Mo 25. Nov 2019, 10:13

slig hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 08:46
Beim anderen deutschen Spitzenklub, beim FC Bayern, hätte eine Vorstellung wie die des BVB mit gewisser Wahrscheinlichkeit zu einer schnellen Beurlaubung des Trainers geführt. Vor allem im Kontext einer Serie von mehr als wechselhaften Leistungen und einer immer deutlicheren Diskrepanz zwischen der fußballerischen Philosophie des Trainers und den natürlichen Eigenschaften des teuren Kaders.

In Dortmund aber gehen die Uhren anders.
Problem dabei ist nur, dass man Lucien Favre dann im Sommer bereits hätte entlassen müssen. Nach eine Saison mit der drittbesten Saisonleistung der Vereinshistorie! Nicht zu vergessen der Umstand, dass man im letzten Sommer mit neuen Trainer und dem Vorhaben eines Kaderumbaus in die Saison ging. Die Meisterschaftschance war so nie "geplant", das Team in dem Sinne noch nicht gefestigt genug. In diesem Sommer folgte dann Teil zwei des im vorherigen
Sommer angekündigten Umbaumaßnahme.

Von den reinen Ergebnissen her kann man die Analyse sicherlich teilen. Marktgerecht. Allerdings laufen erhoffte Entwicklungen nicht immer linear bzw. ohne Hindernisse. Insofern ist auch der Zwang zum Handeln hin und wieder aus der Glaskugel lesen, wenn es um bestimmte Zeitpunkte geht. Und auch mit Jürgen gab es Phasen, wo es im Zuge des Umbaues weniger gut lief.

Entlässt man den Trainer nach diversen Schwankungen sofort, mag das erklärbar sein, wäre aber konzeptionell schwierig. Denn die Transfers waren im Zuge des Umbaues nicht so schlecht. Sieht man die Ergebnisse jetzt und die Entwicklung saisonübergreifend, klar, dann wäre ein Trainertausch im Sommer absolut nachvollziehbar. Aber, wie geschrieben, das ist immer auch aus der Glaskugel lesen.
treffend analysiert. es MUSS klar sein: wir brauchen einen anderen trainer. und alles tun des vereins sollte schnellstens dafür eine lösung finden.
momentan ist die liste nicht kurz, es waren schonmal weniger gute trainer auf dem markt.
Naja. Es muss zunächst mal geklärt werden, warum das Team auf dem Platz erst dann "reagiert", wenn sie in Rückstand gerät. Warum sie nach einen bestimmten Kick teilweise in den Spielen völlig anders auftritt als zuvor. Das reicht ja bis in die letzte Saison zurück. Was noch nicht mal etwas Negatives ist, eher im Gegenteil! Die Mannschaft beweist ja damit regelmäßig, dass sie durchaus mit Rückschlägen umgehen kann. Das sogar der Trainer die Fähigkewit zu haben scheint, im Spiel entsprechend Einfluss zu nehmen. Seine Wechsel und Umstellungen in dem Bereich sitzen durchaus. Die Mannschaft bringt auch die Moral und Qualität mit. Wir haben unter L.Favre eigentlich eine Unmenge an Spielen geliefert, die ja gewisse wünschenswerten Tugenden mitbringen. Nämlich sich nicht sofort geschlagen zu geben, zu kämpfen und erst mit dem Schlusspfiff aufzugeben.

Wenn da nicht irgendtwas wäre, würde man nicht solche Spiele wie gegen Mailand drehen. Ich will die "schlimmeren" Leistungen, die es ja ohne Zweifel auch gab, nicht schönreden. Weil das geht dem Trainer ja auch nahe und scheint ihn zu verstören. Geduld hält die Mannschaft ja grundsätzlich nicht vom "Vollgas" ab. Und vielleicht ist genau hier der Punkt, dass die Mannschaft "Geduld" mit mit "Leichtfertigkeit" verwechselt. Übermütig ist und damit zunächst mal ins "Verderben" rennt.

Man kann ja über ein bestimmtes oder bevorzugtes System für ein Team sprechen, das ist alles legitim. Aber durch das reine Wechseln eines Systems können doch nicht sämtliche Basics verloren gehen bzw. per Knopfdruck plötzlich wieder vorhanden sein. So nach dem Motto: "im 4-1-4-1 können wir Fußball spielen, da hauen wir uns ordentlich rein. Im 4-2-3-1 oder 4-3-3 usw. usf. versuchen wir es gar nicht erst mit Fußballspielen."

Insofern ist die aktuelle Trainerdiskussion auch ein bisschen schwierig zu beurteilen, weil selbst der optimale Fall nicht automatisch eine Titelgarantie darstellt. Darin sehe ich tatsächlich ein weithin unterschätztes Problem. Weil realistisch betrachtet, reichten vor 2012 die 78 Punkte unter Tuchel bzw. 76 Punkte im letzten Jahr unter Favre mit sehr hoher Wahscheinlichkeit zum Titel. Solche Erfolge darf man nicht unterschätzuen. Selbst ein weiterer Pokalerfolg unter Tuchel wäre ohne die enorme Dominanz von München mit Guardiola in Reichweite gewesen.

Also, man muss auch ein wenig die Gesamtlage der Liga seit 2012 im Auge haben, um die aktuelle Situation in bestimmten Bereichen richtig zu beurteilen. Nicht ganz so einfach.

Gruß Ignazius
Zuletzt geändert von Ignazius5 am Mo 25. Nov 2019, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1368 Beitrag von Onkel Willi » Mo 25. Nov 2019, 10:18

yamau hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 17:51


Die Personalie Steffen Baumgart von heute hat auch was!

Thorsten Legst wurde auch noch nicht genannt!😉
Auch so einer, der nur mal den richtigen Verein mit einem guten Kader braucht, um mal richtig zu zeigen was er drauf hat!😂😂😂

slig
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1369 Beitrag von slig » Mo 25. Nov 2019, 10:40

Ignazius5 hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 10:13

Man kann ja über ein bestimmtes oder bevorzugtes System für ein Team sprechen, das ist alles legitim. Aber durch das reine Wechseln eines Systems können doch nicht sämtliche Basics verloren gehen bzw. per Knopfdruck plötzlich wieder vorhanden sein. So nach dem Motto: "im 4-1-4-1 können wir Fußball spielen, da hauen wir uns ordentlich rein. Im 4-2-3-1 oder 4-3-3 usw. usf. versuchen wir es gar nicht erst mit Fußballspielen."
ich glaube der punkt liegt nicht im reinen technokratischem, wie zahlenspiele der taktik.
SONDERN:
-in der fähigkeit spieler zu motivieren. zu erkennen wem erzähle ich wieviel was seine aufgaben sind damit der sich auf seine stärken konzentrieren kann.
-vertrauen in mich, mein spiel, und meine spieler auszustrahlen. und kein auf details versessener zauderer sein, der anstatt die spieler mit details zu überfrachten vielleicht einfach mal wille und mut austrahlen, und die spieler an sich glauben lassen
-zu erkennen, dass ich solch einen kader nicht einbremsen kann, pressing verbieten, das umschaltspiel verlernen...
-spieler die ewig nicht spielen, dann reinkommen und klasse sind, nicht direkt wieder absäbeln. und nicht die spieler, die wochenlang einen bock nach dem anderen schiessen aber weiter drin lassen. und so die stimmung und motivation weiter runterreissen.

das sind so die "mentalen" , "menschlichen" apsekte, bei denen ich favre mittlerweile 0 punkte gebe.

dazu kommen ganz klar taktische, und die sind wie gesagt keine zahlendreher:
- umspielen von pressing können wir nicht, wie amateure stellen wir uns da an
- umschaltspiel können wir nicht, darin waren wir mal oberklasse
- standardsituation höchstens mittelmaß, angst hat da keiner vor uns, wir aber ständig falls der gegner welche hat
- variabilität? null? es ist immer dasselbe, immer dieselbe hoffnung auf denselben fussball, der nicht funktioniert, und alle (spieler und zuschauer) einen stein ans bein kettet. kombiniert mit immer denselben komischen entscheidungen wer in der start11 steht.
wenn es mal ballbesitz wäre, und bei anderen gegnern zurückziehen und dann wieder vorne pressen....unterschiedliche taktiken für unterschiedliche gegner oder zu unterschiedlichen phasen im spiel. wir aber können nicht mal plan a richtig gut. von plan b im repertoire ganz zu schweigen

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1370 Beitrag von Exilruhri » Mo 25. Nov 2019, 11:43

Wenn man sich mal daran erinnert, wie Favre zu Beginn seiner Amtszeit gerade auch von den Spielern dafür gelobt wurde, wie akribisch er an scheinbar nur vermeintlichen Kleinigkeiten wie Körperhaltung, Fußstellung etc. arbeitete und immer wieder korrigierte! Damals konnte man wirklich noch denken, es passiert das legendäre "jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser Machen". Was ist davon geblieben,oder anders gefragt: Was hat es gebracht? Time for a change!
Mit dem Stein der Weisen macht ein Schlauer Schotter.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1371 Beitrag von Ignazius5 » Mo 25. Nov 2019, 13:57

slig hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 10:40
ich glaube der punkt liegt nicht im reinen technokratischem, wie zahlenspiele der taktik.
SONDERN:
-in der fähigkeit spieler zu motivieren. zu erkennen wem erzähle ich wieviel was seine aufgaben sind damit der sich auf seine stärken konzentrieren kann.
-vertrauen in mich, mein spiel, und meine spieler auszustrahlen. und kein auf details versessener zauderer sein, der anstatt die spieler mit details zu überfrachten vielleicht einfach mal wille und mut austrahlen, und die spieler an sich glauben lassen
-zu erkennen, dass ich solch einen kader nicht einbremsen kann, pressing verbieten, das umschaltspiel verlernen...
-spieler die ewig nicht spielen, dann reinkommen und klasse sind, nicht direkt wieder absäbeln. und nicht die spieler, die wochenlang einen bock nach dem anderen schiessen aber weiter drin lassen. und so die stimmung und motivation weiter runterreissen.

das sind so die "mentalen" , "menschlichen" apsekte, bei denen ich favre mittlerweile 0 punkte gebe.

dazu kommen ganz klar taktische, und die sind wie gesagt keine zahlendreher:
- umspielen von pressing können wir nicht, wie amateure stellen wir uns da an
- umschaltspiel können wir nicht, darin waren wir mal oberklasse
- standardsituation höchstens mittelmaß, angst hat da keiner vor uns, wir aber ständig falls der gegner welche hat
- variabilität? null? es ist immer dasselbe, immer dieselbe hoffnung auf denselben fussball, der nicht funktioniert, und alle (spieler und zuschauer) einen stein ans bein kettet. kombiniert mit immer denselben komischen entscheidungen wer in der start11 steht.
wenn es mal ballbesitz wäre, und bei anderen gegnern zurückziehen und dann wieder vorne pressen....unterschiedliche taktiken für unterschiedliche gegner oder zu unterschiedlichen phasen im spiel. wir aber können nicht mal plan a richtig gut. von plan b im repertoire ganz zu schweigen
Punkt 1: Die Grenzen sind doch fliessend. Mit dem alleinigen: "Gehts raus und spielt Fußball" ist es heutzutage auch nicht mehr getan.

Punkt 2: Seine Zögerlichkeit in der Außendarstellung kann man ihm zum Vorwurf machen, klar. Aber jeder ist so, wie er ist. In dem Sinne trägt nicht jeder sein Selbstbewusst auf der Zunge. Und es gibt nur ganz wenige Trainer der Zunft, die den Spagat zwischen guter Entertainer für die Masse und knallharter Hund im täglichen Trainingsbetrieb hinbekommen.

Punkt 3: Halte ich für übertrieben. Pressing ist kein Allheilmittel. Es ist und bleibt ein Stilmittel, wie alle anderen Stilmittel auch. Pressing schützt auch nicht vor Gegentoren. Und wenn ich über Ballbesitz Kontrolle ausüben möchte, muss ich darin zumindest mal eigene, auf Leichtsinn beruhende Ballverluste vermeiden. Wir kassieren gegen Paderborn drei Gegentore in einer Halbzeit. Und dreimal hervorgrufen durch eigene Nachlässigkeiten. Nicht etwa, weil der Gegner uns spielerisch absolut überlegen ist. Klar werden wir dabei jedesmal überlaufen. Überlaufen aber deshalb, weil wir in der Vorwärtsbewegung schlicht zu viele falsche Entscheidungen treffen. Zu unsauber sind. Und wir haben das Umschaltspiel auch nicht verlernt. Und wer gegen Paderborn z.B. eine Mannschaft erwartet, die Paderborn im Heimspiel per Umschaltspiel schlagen soll, lebt auch nicht unmittelbar in der Realität. Nein, wenn dann muss man die schon über die eigene Qualität schlagen. Auch auch mal geduldig sein und die Gegenangriffe souverän wegverteidigen. Wenn man die aber durch eigene Nachlässigkeit zu drei Kontern einläd, braucht man sich über drei Gegentore im Zweifel nicht wundern.

Punkt 4: Rotation gehört aber in solchen Vereinen nun mal dazu. Nicht nur wegen der Belastung, sondern auch, um jeden Spieler mitzunehmen. Das ist eher eine Frage der richtigen Kommunikation und weniger dass man es tut.

Punkt 5: Doch, können wir. Wir finden danach nur keine Lösung und ergeben uns in zum Teil unnötigen Kurzpassspiel an der Seitenlinie, bis der Ball wieder weg oder erneut beim IV oder Tormann ist. Und spätestens am gegnerischen Strafraum vertendeln wir die Kugel. (falsch getimte Pässe, Pässe ins Nichts, fehlerhafte Ballannahme, unsaubere Flanken, kaum Läufe in die Tiefe. Die kommen meist erst dann, wenn es allgemein besser läuft.)

Punkt 6: Nochmal. Gegen Teams wie Paderborn bekommt man nicht so viele Gelegenheit fürs eigene Umschaltspiel. Und Pressing führt in der Regel gegen solche Teams dazu, dass man im eigenen Ballbesitz erstickt. Das war auch am Freitag mehr oder weniger der Fall. Und die Gegentore fallen einzig und allein, weil wir das durch eigene Unzulänglichkeiten zulassen.

Punkt 7: Das wird medial aber auch enorm aufgebauscht. Wirklich Punkte gekostet hat uns die unterstellte Standardschwäche nicht unbedingt. Das waren, im Gegensatz zur zitierten Standardschwäche, eher die Leichtfertigkeiten im Spielaufbau.

Punkt 8: Was will man nun genau? Mehr Variabilität oder festes System und 90 Minuten Dauerpressing? Entscheidend ist weniger, was man spielt, sondern wie man es umsetzt. Und wir sind in der Umsetzung schlichtweg zu leichtfertig. Und genau das spüren die Gegner auf dem Feld! Oder hat man Paderborn in der zweiten Halbzeit noch so erfolgreich anlaufen sehen, wie vergleichsweise in der ersten Halbzeit? Sie mussten das nach der Führung zwar nicht mehr, aber sie hatten auch weniger Erfolg damit, wenn sie es versuchten, weil wir ein Stück weit sicherer und auch klarer in den Aktionen waren.

Punkt 9: Stimmt so auch nicht, sonst wären diverse Aufholjagdten so gar nicht möglich gewesen. Und da kann man diverse Spiele aus der Vorsaion genauso heranziehen, wie einige Beispiele in der Spielzeit. Selbst die Tatsache, dass wir nach eigener Führung gerne Gegentore kassieren (hin und wieder auch Kontergegentore!) liegt mehr oder weniger an unserer Begabung, durch eigene Leichtfertigkeiten die Gegner zurück ins Spiel zu holen.

Siehe z.B. letzte Saison das Spiel in Leipzig zum Rückrundenauftakt. Im Grunde der Ausgangspunkt für die aktuelle Situation. Ersten 20, 25 Minuten alles im Griff. gegnerisches Pressing gut umspielt und bei eigenem Ballbesitz zielstrebig und konzentriert geblieben. Damit geht um die 20 Minute in Führung. Danach fängt man an, die seriöse Linie zu verlassen. Streut hier und da ein Zauberkunsstück ein, was schief geht, wird schlampig im Passspiel und gestattet dem Gegner, der zuvor kaum Zugriff hatte, mehr und mehr die Kontrolle zu übernehmen. Ich habe das damals im Westlineforum noch nicht so deutlich geschrieben, hatte das aber bereits auf der Zunge. Das war schlicht und ergreifend Arroganz oder Selbstgefälligkeit. Da gingen die teaminternen Leichtfertigkeiten los.

Man hat sich zwar im Spiel gegen Leipzig immer mal wieder gefangen, den Pfad zur Seriosität gefunden, machte in den Phasen aber den Sack nicht zu. Und seit dem Spiel damals ist der Wurm drin. Ich hatte damals echt so eine blöde Ahung. Danach folgten dann so glorreiche Dinger wie das Pokalaus gegen Bremen (eigene Führung kurz vor Schluss) oder das 3:3 gegen Hoffenheim, nach einer 3:0 Führung zur Pause. Und damit war der Bruch mehr oder weniger besiegelt. Das Spiel gegen Schalke war dann mehr oder weniger die Kröhnung des ganzen. Der Rest sind Unsicherheiten, die sich aus den Ergebnissen dann zwangsläufig ergeben.

Und eine Verbesserung schafft das Team wahrscheinlich nur, wenn sie endlich mal wieder den Pfand zur Seriosität beschreitet. Weniger Kunst, mehr Basics. Genau das, was sie Mitte der ersten Hinserie unter Favre ausgemacht hat. Da sind auch Dinge schief gegangen, aber man blieb zumeist zielstrebig im Spiel. Aktuell versucht man es mit Kunst und ergibt sich in Eitelkeiten, wenn es nicht funktioniert.

Und sogar die Aussagen der Spieler selbst gehen in diese Richtung.

Gruß Ignazius

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1372 Beitrag von Schwejk » Mo 25. Nov 2019, 15:34

Liveticker von schwatzgelb (CHS) vonna Aktionärsversammlung:

Watzke:
Er wette nicht auf den Trainer. Die Situation ist anders als vor zwei Jahren.
Am Ende zählen aber die Ergebnisse.
Frühstück wird man prüfen
Trainervertrag kann man nicht so machen, sonst findet man kein Trainer. Vergleich mit Hannover96 ist falsch, Freikarten für Busfahrer kann man nicht machen.
Spiel in Cuxhaven wäre nicht schlecht, nur ist die Termingestaltung jetzt anders.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1373 Beitrag von slig » Mo 25. Nov 2019, 18:15

ignazius, du windest dich ganz schön.
es ist doch offensichtlich, dass favre mental/motivatorisch den kader nicht erreicht.
und dazu fragwürdige taktiken gefahren werden, die -egal wie deine ausführungen sind-einfach nicht passen, zu eindimensional sind, und da wohl klare ansagen und aufgaben fehlen, sonst wären wir nicht solch ein zahnloser hühnerhaufen nach vorne und hinten. es fehlt ja mittlerweile an allem (ausser an individueller qualität, die uns in den allermeisten fällen bisher noch den arsch gerettet hat).

seit 12 monaten geht es nur bergab, da magst du sagen was du willst, das kann niemand abstreiten.
der zug unter favre ist abgefahren. es kann nur noch darum gehen wen man als nächstes ausm hut zieht und wann man den wechsel vollzieht.

und ja, er ist nicht alleine schuld.
ein watzke und susi sollten sich nach der letzten rückrunde und den klaren anzeichen, dass es bergab geht ,auch massiv hinterfragen. denn wir hätten uns direkt nach letzter saison trennen müssen, ganz klar. das ganze dann mit "naja diesmal kommunizieren wir aggresiver dass wir meister werden wollen" war naiv und viel zu kurz gedacht.

yamau
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1374 Beitrag von yamau » Mo 25. Nov 2019, 18:58

Einzig die Tatsache dass sich Gladbachs Eberl immerzu lobend über LF äußert irritiert mich, es kann aber auch Taktik sein um die begehrten CL Plätze einen Konkurrenten weniger zu haben!!!

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1375 Beitrag von Lefti » Mo 25. Nov 2019, 19:38

Ich glaube nicht, dass sich AW & MZ von den Aussagen eines Max Eberl in ihrer Entscheidung beeinflussen lassen.
Bei der Trainerfrage setze/hoffe ich ja immer noch auf die Freistellung von R. Hasenhüttl in Southhampton, dem traue ich es schon zu die Mannschaft wieder hinzukriegen. Mit R. Schmidt könnte ich mich durchaus ebenfalls anfreunden. Wir werden sehen, hauptsache das Ganze geht jetzt zügig zu Ende.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1376 Beitrag von Optimus » Mo 25. Nov 2019, 20:14

Die Ruhrnachrichten spekulieren, falls ein Trainer erst im Sommer kommen kann.
Also dürfte sich die BVB-Führung auch mit einer Interimslösung befassen,
falls Lucien Favre die schnelle Wende nicht gelingen sollte. Und diese könnte
durchaus aus den eigenen Reihen rekrutiert werden. Edin Terzic, der derzeit
als Assistent Favres agiert, genießt bei den BVB-Bossen eine hohe
Wertschätzung. Der 37-Jährige lenkte diverse Jugendteams der Borussia,
arbeitete als Scout für Jürgen Klopp und später als Co-Trainer bei Besiktas
Istanbul und West Ham United. Im Gespann mit dem Leiter der BVBLizenzspieler,
Sebastian Kehl, wäre ihm der Job über einen gewissen
Zeitraum zuzutrauen. Denn: Terzic (UEFA-Pro-Lizenz) und Kehl (A-Lizenz)
hätten sowohl die Kompetenz als auch das Insiderwissen, um als schnelle
Reaktion zu funktionieren.
Optimisten, Pessimisten - letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher.
Kofi Annan

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1377 Beitrag von Ignazius5 » Mo 25. Nov 2019, 20:15

@Slig: Wo genau winde ich mich? Ich weiß gar nicht, wie man so was macht. ;)
es ist doch offensichtlich, dass favre mental/motivatorisch den kader nicht erreicht.
Naja, wenn der jeweilige Trainer den Spielern total egal ist, dann stellt man als Spieler die Bemühungen eher ganz ein und nicht nur so ein bisschen. Je nach Aufstellung oder so. Dagegen spricht im Grunde auch, dass die Mannschaft, sofern sie konzentriert bleibt, sehenswerten und erfolgreichen Fußball spielt. Dass man mal Spiele drin hat, wo irgendwie nix geht, kommt in den besten Familien vor.

Und insgesamt überschatten natürlich das Münchenspiel sowie die erste Halbzeit gegen Paderborn die Tatsache, dass man die Wochen der Wahrheit zuvor durchaus bestanden hat. Sollte man in der Betrachtung nicht außer Acht lassen.
und dazu fragwürdige taktiken gefahren werden, die -egal wie deine ausführungen sind-einfach nicht passen, zu eindimensional sind, und da wohl klare ansagen und aufgaben fehlen, sonst wären wir nicht solch ein zahnloser hühnerhaufen nach vorne und hinten. es fehlt ja mittlerweile an allem (ausser an individueller qualität, die uns in den allermeisten fällen bisher noch den arsch gerettet hat).
@Slig: Du erwartest aber nicht ernsthaft, dass wir uns gegen Paderborn hinten reinstellen und ausschließlich auf Konter lauern bzw. uns zu Tote pressen? Genau das war am Ende unter J.Klopp ebenfalls ein Kritikpunkt. Und nimmt man P.Bosz und Stöger mal aus der Liste, so sind mit Tuchel und Favre zwei Trainer verpflichtet worden, um genau diese damalige "Eindimensionalität" aufzulösen. Wenngleich es damals auch andere Ursachen hatte. Dazu wurde ja von Jürgen und den Verantwortlichen alles gesagt. (Ersatzproblematik usw. usf.)
seit 12 monaten geht es nur bergab, da magst du sagen was du willst, das kann niemand abstreiten.
der zug unter favre ist abgefahren. es kann nur noch darum gehen wen man als nächstes ausm hut zieht und wann man den wechsel vollzieht.
Naa, ich bin da etwas anderer Meinung. Das ist schon eher so Düsseldorf, Winterpause und dann Auftakt zur Rückrunde in Leipzig. Thema Arroganz, Selbstgefälligkeit.
ein watzke und susi sollten sich nach der letzten rückrunde und den klaren anzeichen, dass es bergab geht ,auch massiv hinterfragen. denn wir hätten uns direkt nach letzter saison trennen müssen, ganz klar.
Das ist eine Glaskugelentscheidung oder Glaskugelwissen. Beruhend also auf dem, was zuletzt passierte und weniger ein fester Glaube, dass genau diese Entscheidung die einzig richtige Lösung gewesen wäre. Dafür ist Mannschaftssport viel zu dynamisch und zu sehr auch von den einzelnen Charakteren abhängig, um so etwas zuverlässig vorher zu sagen. Wenn das so einfach wäre, bräuchte es keinerlei Krisen zuvor, welche diese Entscheidungen letztlich nötig werden lassen.
as ganze dann mit "naja diesmal kommunizieren wir aggresiver dass wir meister werden wollen" war naiv und viel zu kurz gedacht.
Die Medien sind in der Sache auch ein bisschen bescheuert. Deshalb tue ich mir das auch nicht an. Spricht man es nicht aus, betreibt man Understatement und wird darauf festgenagelt, sagt man es deutlich - was ohnehin nicht verboten ist - , dann bekommt man es beim ersten Fehlpass aufs Butterbrot geschmiert. Das ist doch Affentheater, oder? Warum sollen wir nicht das Ziel Meisterschaft haben und dies auch sagen? Darf man das nicht mehr?

Am Ende gehts doch nur darum, dass die Spieler unsinnige Pässe vermeiden sollen, welche die Mitspieler ebenso unnötig in Bedrängnis bringen und damit abermnals unnötige Ballverluste provozieren. So lange die Spieler das in den Spielen beherzigen, so lange haben die nämlich auch Erfolg. Sie fliegen nur dann auf die Schnautze, wenn sie gar zu leichtsinnig werden. Und das betrifft so Spieler wie Witsel, Brandt, Dahoud oder Weigl bzw. auch Reus genauso wie Sancho oder Hakimi bzw. hin und wieder Rapha.

Jeder künstlerische Beruf braucht das nötige Maß an Konzentration. Das nötige MAß, neue Dinge dazuzulernen. Das kann man doch nicht einfach so hinrotzen. Fußball ist auch künstlerisch. Dafür brauch ich auch Konzentration, Athletik, Timing im Passspiel, das Gefühl für Rüume, Lernbereitschaft, taktisches Verständnis usw. usf. Das funktioniert im Larifari nicht. Das muss die Mannschaft einfach mal verstehen!

Wenn die Mannschaft wirklich konzentriert spielt, glaube ich nicht, dass die so ein Spiel wie gegen Paderborn hinbekommen. Das bekommen die nur hin, weil sie glauben, dass es von selbst geht. Arroganz.

Gruß Ignazius

Lk75
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1378 Beitrag von Lk75 » Mo 25. Nov 2019, 21:10

slig hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 08:46
https://www.sueddeutsche.de/sport/favre ... -1.4695624
Beim anderen deutschen Spitzenklub, beim FC Bayern, hätte eine Vorstellung wie die des BVB mit gewisser Wahrscheinlichkeit zu einer schnellen Beurlaubung des Trainers geführt. Vor allem im Kontext einer Serie von mehr als wechselhaften Leistungen und einer immer deutlicheren Diskrepanz zwischen der fußballerischen Philosophie des Trainers und den natürlichen Eigenschaften des teuren Kaders.

In Dortmund aber gehen die Uhren anders.
:think:
Dortmunds Bosse baden heute aus, dass sie das Momentum für Wechsel nie richtig erwischt haben.

In der neuen Saison setzt sich nur fort, was schon in der vorigen Rückrunde sichtbar wurde. Der für viele Teams taugliche Trainer Favre und der Kader des BVB: Das ist ein Missverständnis. Niemand kann und will das in Dortmund öffentlich eingestehen, weil ein Wechsel des Trainers dann unausweichlich wäre. Interessant, wie Marco Reus das Dilemma auf den Punkt brachte: "Wir spielen im Moment immer dann gut, wenn wir das Gefühl haben, dass wir nichts mehr zu verlieren haben."
treffend analysiert.
es MUSS klar sein: wir brauchen einen anderen trainer. und alles tun des vereins sollte schnellstens dafür eine lösung finden.
momentan ist die liste nicht kurz, es waren schonmal weniger gute trainer auf dem markt.
Das ist es halt. Wir brauchen eben einen, der wie Klopp tickt und Verein, GF und Spieler gleichermaßen in seinen Bann ziehen kann.

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Bernd1958
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1379 Beitrag von Bernd1958 » Mo 25. Nov 2019, 22:02

Ich finde wir brauchen einen Trainer der der Mannschaft die Lust wiedergibt 95 Minuten in jedem Spiel Vollgas zu geben
Bleibt gesund. #WirBleibenZuhause

Herb
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1380 Beitrag von Herb » Mo 25. Nov 2019, 23:06

Richtig.
ABER auch Spieler, die bereit dazu sind und nicht glauben, mit etwas Schönwetter-Kickerei und Talent gelinge alles von alleine.

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