Lucien Favre [Trainer]

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Space Lord
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1241 Beitrag von Space Lord » Sa 23. Nov 2019, 00:15

@cloud

Ich verstehe, was du meinst, nur halte ich unsere GF nicht für so mutig so ein Risiko zu gehen in der Situation jetzt.

Realistisch betrachtet ist der Markt für Trainer Wechsel erst im Sommer.

Da lässt sich die Spielidee des neuen Trainers auch mit Verpflichtungen verknüpfen.

Wer jetzt kommt, muss die Bürde auf sich nehmen eine verunsicherte Mannschaft zurück in die Spur zu führen. Da braucht es mehr als eine gute Spielidee, da ist Kommunikation ein sehr wichtiger Schlüssel.

Daher glaube ich nicht, dass ein internationaler Trainer in die nähere Auswahl rückt.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1242 Beitrag von Tschuttiball » Sa 23. Nov 2019, 00:16

Becksele hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:12
Von Kovac halte ich gar nichts. Man scheitert bei der Nummer eins um dann bei der vermeintlichen Nummer zwei anzuheuern. Die Außendarstellung für diesen Mann kannst du dir selbst zusammenreimen, den nimmt von Tag 1 an niemand ernst.
Ja ist schon so. Aber wen willste nehmen? Ich finde wir brauchen nen Typen. Und der einzige Trainer "Typ" ist weg: Mourinho!

Ich seh da nur Sammer als Interimslösung und hoffen ein Top Trainer wird irgendwo entlassen. Pochettino sehe ich als overhyped und als nicht passend an. Geil wär ja Diego Simeone, aber der wird net gefeuert und verdient auch zu viel.

Einfach ne Kack Situation!
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1243 Beitrag von cloud88 » Sa 23. Nov 2019, 00:21

MattiBeuti hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:09
cloud88 hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 23:33
Ich sehe inzwischen schon einige Trainer die eine Option sein könnten.
Pochettino
Robert Moreno
Laurent Blanc
Santiago Solari

Wir sollten uns davon lösen nur nach Deutschsprachigen Trainern zu schauen, notfalls geht es auch erst mal mit einem Dolmetscher. Der Trainer muss von seiner Philosophie zum Verein und Kader passen.
Ich kann gar nicht beurteilen, inwiefern die genannten Trainer uns wieder in die Spur bringen könnten. Kurzfristig vermutlich alle. Aber ich möchte gerne nochmal was zu dem Thema Sprache sagen. Denn wenn Du sagst, dass wir uns etwas davon lösen sollten, so denke ich viel mehr, dass wir das Thema wieder mehr in den Vordergrund rücken sollten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sowohl bei Bosz, bei Stöger und bei Favre die emotionale Ansprache nicht perfekt funktioniert hat. Und nein, es braucht doch keinen Klopp. Aber einen authentischen und emotionalen Trainer, der eine passende Spielphilosophie mitbringt.
Simone z.b. ist Argentinier und hat bei Atletico vieles richtig gemacht.
Tuchel als Deutscher bei PSG macht es auch nicht schlecht.
Die Ansprache ist nur die halbe wahrheit, wir wissen nicht wie gut Favre wirklich diesbezüglich ist. Viel wichtiger ist es das der Trainer die Spieler versteht und sie diesbezüglich zu fassen bekommt. Spieler wie Hakimi z.b. muss man mehr Bremsen damit sie nicht übermotiviert zu werke gehen.

Davon ab glaube ich auch das es weniger die Ansprache ist die das Problem ist, sondern viel mehr die Taktik die uns hemmt.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1244 Beitrag von Space Lord » Sa 23. Nov 2019, 00:26

Hier wurde Rangnick genannt. Okay, der ist deutsch, der hat ne Idee, aber der hat Bayern abgesagt, wenn ich es richtig erinnere und der wird hier vermutlich nicht erwünscht sein und selber auch gar nicht wollen.

@Sun

Ich bin da völlig bei dir, es muss jetzt etwas passieren. Nur fürchte ich, wir stecken gerade so richtig fest.

Skibbe, den du nanntest, fehlt imho das Charisma. Ich glaub, dort wo er jetzt ist, ist er am besten aufgehoben.

Sammer hätte die Ausstrahlung, wenn wir uns umsehen im direkten Umfeld. Aber das ist unrealistisch. Der wird den Job aus gesundheitlich Gründen nicht machen.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1245 Beitrag von Tschuttiball » Sa 23. Nov 2019, 00:28

Ich würd als Trainer da gar keinen Bremsen. Ich würd eher schauen, dass wir so "wild" spielen wie in der letztjährigen Hinrunde. Ein "angeordnetes Chaos" wie ein Fachblatt vor einem Jahr mal so schön titulierte.
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1246 Beitrag von cloud88 » Sa 23. Nov 2019, 00:36

Mats #Hummes zum Thema Pressing: "Sagen wir mal so, wir tun uns im 4-1-4-1 leichter zu pressen." Nachdem er tief durchatmet: "Ich lasse es dabei stehen." #BVBSCP #BVB

Wenn die Aussage so getätigt worden ist, sollte klar sein das die Mannschaft mit Favre nicht mehr kann.
Dazu finde ich es gut das Hummels die Eier hat Probleme anzusprechen. Aber Reus hatte sich ja ähnlich ausgesprochen nur halt nicht so klar raus.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1247 Beitrag von MattiBeuti » Sa 23. Nov 2019, 00:37

cloud88 hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:21
Simone z.b. ist Argentinier und hat bei Atletico vieles richtig gemacht.
Tuchel als Deutscher bei PSG macht es auch nicht schlecht.
Die Ansprache ist nur die halbe wahrheit, wir wissen nicht wie gut Favre wirklich diesbezüglich ist. Viel wichtiger ist es das der Trainer die Spieler versteht und sie diesbezüglich zu fassen bekommt. Spieler wie Hakimi z.b. muss man mehr Bremsen damit sie nicht übermotiviert zu werke gehen.

Davon ab glaube ich auch das es weniger die Ansprache ist die das Problem ist, sondern viel mehr die Taktik die uns hemmt.
Das war jetzt gar nicht auf Favre gemünzt. Ich glaube auch nicht, dass die Spache aktuell ein größeres Problem darstellt. Überhaupt nicht. Ich meinte es eher als den Weg, den wir einschlagen sollten, weil ich glaube, dass wir so noch mehr Potential nutzen könnten. Gerade in Dortmund kann Emotionalität eine besondere Rolle spielen.

Aber klar, am Ende setzt sich richtig hohe Qualität meistens durch. So wie mit Simone in Madrid, Pep in Manchester oder Klopp in Liverpool. Aber ob wir so eine hohe Qualität bekommen können? Und wenn wir diese nicht bekommen können, dann finde ich, sollten wir die Möglichkeiten der emotionalen Ansprache und Motivation nicht zu sehr als sekundäre Fähigkeit ansehen - auch wenn es ganz allgemein für einen Trainer wichtigere Faktoren gibt.

Am Ende sollten wir nicht vergessen, dass unsere Verantwortlichen mit Bosz und Favre sicherlich auch erfolgreich sein wollten. Von diesen Verpflichtungen waren sie ebenfalls überzeugt. Und jetzt frage ich mich, was nun kommen wird.
"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst." (Jürgen Klopp)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1248 Beitrag von cloud88 » Sa 23. Nov 2019, 00:47

MattiBeuti hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:37
cloud88 hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:21
Simone z.b. ist Argentinier und hat bei Atletico vieles richtig gemacht.
Tuchel als Deutscher bei PSG macht es auch nicht schlecht.
Die Ansprache ist nur die halbe wahrheit, wir wissen nicht wie gut Favre wirklich diesbezüglich ist. Viel wichtiger ist es das der Trainer die Spieler versteht und sie diesbezüglich zu fassen bekommt. Spieler wie Hakimi z.b. muss man mehr Bremsen damit sie nicht übermotiviert zu werke gehen.

Davon ab glaube ich auch das es weniger die Ansprache ist die das Problem ist, sondern viel mehr die Taktik die uns hemmt.
Das war jetzt gar nicht auf Favre gemünzt. Ich glaube auch nicht, dass die Spache aktuell ein größeres Problem darstellt. Überhaupt nicht. Ich meinte es eher als den Weg, den wir einschlagen sollten, weil ich glaube, dass wir so noch mehr Potential nutzen könnten. Gerade in Dortmund kann Emotionalität eine besondere Rolle spielen.

Aber klar, am Ende setzt sich richtig hohe Qualität meistens durch. So wie mit Simone in Madrid, Pep in Manchester oder Klopp in Liverpool. Aber ob wir so eine hohe Qualität bekommen können? Und wenn wir diese nicht bekommen können, dann finde ich, sollten wir die Möglichkeiten der emotionalen Ansprache und Motivation nicht zu sehr als sekundäre Fähigkeit ansehen - auch wenn es ganz allgemein für einen Trainer wichtigere Faktoren gibt.

Am Ende sollten wir nicht vergessen, dass unsere Verantwortlichen mit Bosz und Favre sicherlich auch erfolgreich sein wollten. Von diesen Verpflichtungen waren sie ebenfalls überzeugt. Und jetzt frage ich mich, was nun kommen wird.
Bosz sehe ich bis heute nicht als fehler. Er ist am Kader und dem Anschlag gescheitert.
Favre war auch nicht falsch, man hat nur nicht erwartet das er so schnell seinen Glanz verliert.

Emotionalität ist bestimmt wichtig, aber wenn die Spieler vor 80.000 die heute Krach gemacht haben, nicht zu 100% Motiviert sind haben sie ein anderes Problem.
Ich bin daher der Ansicht das wir uns Taktisch so Defensive aufstellen das wir gar nicht die Möglichkeit haben über Emotionen Fußball zu spielen. Selbst Klopp würde bei unserer Taktischen Ausrichtung es nicht schaffen die Spieler voll zu Motivieren. Emotionen müssen raus gelassen werden und in Energie Umgewandelt wie bei Klopp damals mit seinem Gegenpressing und Vollgas Fußball.

Von daher glaube ich das sobald wir offensiver umstellen und etwas Erfolg haben schnell besser werden und wieder mehr Emotionen auf dem Platz sehen werden. Uns fehlt der Glaube an die eigene Stärke.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1249 Beitrag von MattiBeuti » Sa 23. Nov 2019, 00:56

cloud88 hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:47
Bosz sehe ich bis heute nicht als fehler. Er ist am Kader und dem Anschlag gescheitert.
Favre war auch nicht falsch, man hat nur nicht erwartet das er so schnell seinen Glanz verliert.

Emotionalität ist bestimmt wichtig, aber wenn die Spieler vor 80.000 die heute Krach gemacht haben, nicht zu 100% Motiviert sind haben sie ein anderes Problem.
Ich bin daher der Ansicht das wir uns Taktisch so Defensive aufstellen das wir gar nicht die Möglichkeit haben über Emotionen Fußball zu spielen. Selbst Klopp würde bei unserer Taktischen Ausrichtung es nicht schaffen die Spieler voll zu Motivieren. Emotionen müssen raus gelassen werden und in Energie Umgewandelt wie bei Klopp damals mit seinem Gegenpressing und Vollgas Fußball.

Von daher glaube ich das sobald wir offensiver umstellen und etwas Erfolg haben schnell besser werden und wieder mehr Emotionen auf dem Platz sehen werden. Uns fehlt der Glaube an die eigene Stärke.
Wir sind uns ja nicht uneinig. Und ich sehe weder Favre noch Bosz als schlechte Trainer an. Ich frage mich nur, ob die Verpflichtung von Favre einer höheren Vereinsphilosophie zu Grunde lag. Es reicht vermutlich nicht, wenn man nur nach gut und schlecht sortiert. Man muss auch überprüfen, ob die Spielphilosophie des Trainers zum Verein passt. Der Verein muss diese eigentlich vorgeben. Und in diesem Handeln sehe ich nicht unbedingt eine deutliche Übereinstimmung. Und daher frage ich mich, ob man bei einem neuen Trainer wieder nach gut und schlechter Trainer sortiert oder ob man auch die Spielphilosopie wieder mehr in den Fokus rückt.
"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst." (Jürgen Klopp)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1250 Beitrag von Stumpen » Sa 23. Nov 2019, 01:05

... beim 0:3 hätte er es heute hinter sich gehabt. so muss er noch bis weihnachten aushalten. eigentlich unfair.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1251 Beitrag von Alfalfa » Sa 23. Nov 2019, 01:07

Space Lord hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:26
Hier wurde Rangnick genannt. Okay, der ist deutsch, der hat ne Idee, aber der hat Bayern abgesagt, wenn ich es richtig erinnere und der wird hier vermutlich nicht erwünscht sein und selber auch gar nicht wollen.

@Sun

Ich bin da völlig bei dir, es muss jetzt etwas passieren. Nur fürchte ich, wir stecken gerade so richtig fest.

Skibbe, den du nanntest, fehlt imho das Charisma. Ich glaub, dort wo er jetzt ist, ist er am besten aufgehoben.

Sammer hätte die Ausstrahlung, wenn wir uns umsehen im direkten Umfeld. Aber das ist unrealistisch. Der wird den Job aus gesundheitlich Gründen nicht machen.
Das mit Sammer sehe ich genauso.

Wenn wir Rangnick bekommen würden fände ich das klasse. Skibbe wäre sicherlich als Übergangslösung bis zur Winterpause nicht verkehrt.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1252 Beitrag von cloud88 » Sa 23. Nov 2019, 01:09

MattiBeuti hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:56
cloud88 hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 00:47
Bosz sehe ich bis heute nicht als fehler. Er ist am Kader und dem Anschlag gescheitert.
Favre war auch nicht falsch, man hat nur nicht erwartet das er so schnell seinen Glanz verliert.

Emotionalität ist bestimmt wichtig, aber wenn die Spieler vor 80.000 die heute Krach gemacht haben, nicht zu 100% Motiviert sind haben sie ein anderes Problem.
Ich bin daher der Ansicht das wir uns Taktisch so Defensive aufstellen das wir gar nicht die Möglichkeit haben über Emotionen Fußball zu spielen. Selbst Klopp würde bei unserer Taktischen Ausrichtung es nicht schaffen die Spieler voll zu Motivieren. Emotionen müssen raus gelassen werden und in Energie Umgewandelt wie bei Klopp damals mit seinem Gegenpressing und Vollgas Fußball.

Von daher glaube ich das sobald wir offensiver umstellen und etwas Erfolg haben schnell besser werden und wieder mehr Emotionen auf dem Platz sehen werden. Uns fehlt der Glaube an die eigene Stärke.
Wir sind uns ja nicht uneinig. Und ich sehe weder Favre noch Bosz als schlechte Trainer an. Ich frage mich nur, ob die Verpflichtung von Favre einer höheren Vereinsphilosophie zu Grunde lag. Es reicht vermutlich nicht, wenn man nur nach gut und schlecht sortiert. Man muss auch überprüfen, ob die Spielphilosophie des Trainers zum Verein passt. Der Verein muss diese eigentlich vorgeben. Und in diesem Handeln sehe ich nicht unbedingt eine deutliche Übereinstimmung. Und daher frage ich mich, ob man bei einem neuen Trainer wieder nach gut und schlechter Trainer sortiert oder ob man auch die Spielphilosopie wieder mehr in den Fokus rückt.
Nach Klopp wollte man mit Tuchel wie die Bayern mehr auf den Modernen Ballbesitz Fußball gehen um sich zu Entwickeln. Dafür wurde der Kader ja auch mit und mit Umgebaut.
Nach Tuchel wollte man mit Favre den weg weitergehen hat ihn aber nicht bekommen.
Bosz war ne mischung aus Ballbesitz mit mehr Offensivem Pressing. Das Funktionierte ja recht gut bis Sokratis, Weigl und Co sich entschieden haben nicht mitzuziehen.
Nach der Saison sollte Favre einem Umbruch machen, da mehrere Spieler noch Probleme mit dem Anschlag hatten und andere nicht ihre Leistung auf dem Platz bringen konnten. Das ist eine von Favres stärken und das hat auch gut Funktioniert. Ich denke das ab dem Winter dann das Typische Favre Problem zum Vorschein gekommen ist, das er die Mannschaft ab einem bestimmten Punkt nicht mehr Entwickeln kann.

Nagelsmann war ja auch ein Thema, aber nicht zu bekommen.

Dazu glaube ich das der Kader noch das Problem hat kein System gut spielen zu können, da die Spieler zu verschieden sind. Wenn wir höher Pressen wollen sollten wir uns von einigen Spielern trennen (Weigl, dahoud usw).

Aber hier bin ich auch bei dir das wir jetzt klar sein müssen was wir wollen und den Kader dann umbauen.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1253 Beitrag von Herb » Sa 23. Nov 2019, 01:14

Mit Rangnick könnte ich mittlerweile hervorragend leben.

Nicht sympathisch, aber von Sympathie kann man sich auch nichts kaufen.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1254 Beitrag von slig » Sa 23. Nov 2019, 07:47

Lk75 hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 16:24
slig hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 13:48
Theo hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 09:04
Ich glaube auch, dass wir uns im Winter von Favre trennen werden, denn mittlerweile gibt es zu viele Baustellen, Probleme die mit Favre Zusammenhängen. Das größte ist meines Erachtens, dass es zu viele unzufriedene Spieler gibt, die entweder kaum oder keine Einsatzzeiten bekommen oder ständig positionsfremd eingesetzt werden. Um einen nochmaligen großen Umbruch im Sommer zu verhindern wird man sich in der Winterpause von Favre trennen.
LF hat es verpasst eine richtige Mannschaft zu formen, er mag taktisch ein super Trainer sein, aber die Strömungen in der Mannschaft zu erkennen und gegen zu wirken hat er nicht hinbekommen. Da frage ich mich aber wofür wir einen Kehl haben....
+1
Hängt Euch da mal nicht zu sehr an Kehl auf. Der macht doch gerade berufspraktikum, um sich auf seine zukünftige Stelle vorzubereiten.
ich häng mich nicht an kehl auf. das +1 war für den gesamten beitrag, speziell die worte über fravre.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1255 Beitrag von Tschuttiball » Sa 23. Nov 2019, 08:27

Favre passt offensichtlich nicht zum Fussball den man in Dortmund sehen will. Nämlich offensiv Fussball!

Von daher muss man jetzt bitte sofort handeln und nicht noch weiter rumwursteln!

Als Übergangslösung Sammer (Traum) oder Skibbe installieren. Dann einen Trainer suchen welcher zu Spielphilosophie des BVB passt, bzw einen Trainer holen der das spielen lässt was der Kader her gibt und nicht stur sein Ding macht. Jemand der flexibel mehrere Systeme spielen lassen kann.

Für mich aktuell wäre eigentlich Rangnick mit vorn dabei. Seine Philosophie des Fussballs passt sehr gut zu uns.
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1256 Beitrag von Exilruhri » Sa 23. Nov 2019, 09:56

Auch eine Übergangslösung ist allemal besser als ein weiteres Durchwürgen! Skibbe - eventuell in Kombination mit Sammer oder Kehl. Oder Farke engagieren. Rose ist ja nun leider bei der anderen Borussia. Wo stehen die noch mal?
Mit dem Stein der Weisen macht ein Schlauer Schotter.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1257 Beitrag von EarlChekov » Sa 23. Nov 2019, 10:03

EarlChekov hat geschrieben:
So 1. Sep 2019, 18:35
Klingt nachvollziehbar, aber nun sind diese Titelambitionen ja vollmundig kommuniziert worden kürzlich. Im Sport geht es ja auch genau darum: Gewinnen und ganz oben stehen.

Ich folge deiner Argumentation, daher steht LF umso mehr im Fokus. In dieser Truppe das Feuer zu wecken ist elementar für den Gesamterfolg. Einzelne besser zu machen muss ein Nebeneffekt sein, es geht nämlich nicht und die Einzelnen sondern um den BVB und seine Fans. Und das Umfeld wünscht sich nichts lieber als ein Team bei dem die Galligkeit zu sehen ist und sich zerreißt. Mit der vorhandenen Qualität führt das dann zwangsläufig zum Erfolg. Wetten?

Einfach mal Eier haben und zeitig reagieren. Ich möchte beim BVB einfach einen Coach sehen, der was wagt, was neues macht und pusht.

Würde aber LF von Herzen gönnen, dass sich das Ganze über Kehl oder andere Strömungen aus der Mannschaft sozusagen „von innen“ löst.
Ich zitiere mal meinen Beitrag vom 1.9. selbst. Wenn der Verein nicht reagiert langsam, werde ich trotzdem meine Dauerkarte behalten, aber ernsthaft darüber nachdenken diese schlichtweg nicht mehr zu nutzen bis man reagiert.
Es gibt Alternativen. Skibbe, Kovac, Farke(?), Herrlich, eine Mischung aus allen... wir brauchen erstmal was für 1,5 Jahre, bis dahin muss man schauen ob Kohfeldt kommen will z.B. oder man Marco Rose loseisen kann.
Bitte nicht Rangnick. Ein exBlauerExBulle ist selbst für mich zu viel.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1258 Beitrag von crborusse » Sa 23. Nov 2019, 10:04

Exilruhri hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 09:56
Auch eine Übergangslösung ist allemal besser als ein weiteres Durchwürgen! Skibbe - eventuell in Kombination mit Sammer oder Kehl. Oder Farke engagieren. Rose ist ja nun leider bei der anderen Borussia. Wo stehen die noch mal?
Rose und Gladbach haben aber 2x gegen die Gurken der Bundesliga verloren. Zudem hatten sie auch ohne Rose letzte Saison 26 Punkte nach 12 Spieltagen, jetzt sind es 25 nach 11. Man sollte nicht immer (das geht mir bei Kommentatoren auf den Sack) die Momentaufnahme überbewerten. Also die der anderen zumindest, bei uns darf man das gerne tun. :?

Was mich stört: Die Leute, die jetzt am lautesten schreien, dass der Trainer weg soll und man einen Skibbe o.ä. übergangsweise installieren muss. Das sind die ersten, die wieder meckern, wenn es mit solchen Leuten genau so beschissen weiterläuft.

Ich bin auch der Meinung, dass etwas geändert werden MUSS, aber nicht irgendeinen Willi an die Seitenlinie stellen, nur damit man etwas gemacht hat.
Statistik zum Revierderby: Jedes Mal, wenn der BVB gegen Schalke gewonnen, verloren oder unentschieden gespielt hat, wurde Schalke nicht Deutscher Meister.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1259 Beitrag von Herb » Sa 23. Nov 2019, 10:15

crborusse hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 10:04
Ich bin auch der Meinung, dass etwas geändert werden MUSS, aber nicht irgendeinen Willi an die Seitenlinie stellen, nur damit man etwas gemacht hat.
Mit irgendeinem Willi geht es vielleicht schief, mit Favre geht es unter Garantie schief.

Namen wie Kehl oder Skibbe sind ganz sicher keine Alternative, aber ich erwarte von unserer VF einen annehmbaren Plan B. Zumal ja nicht erst seit gestern klar ist, dass Favre weg muss.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1260 Beitrag von HoWe1909 » Sa 23. Nov 2019, 10:33

crborusse hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 10:04
Exilruhri hat geschrieben:
Sa 23. Nov 2019, 09:56
Auch eine Übergangslösung ist allemal besser als ein weiteres Durchwürgen! Skibbe - eventuell in Kombination mit Sammer oder Kehl. Oder Farke engagieren. Rose ist ja nun leider bei der anderen Borussia. Wo stehen die noch mal?
Rose und Gladbach haben aber 2x gegen die Gurken der Bundesliga verloren. Zudem hatten sie auch ohne Rose letzte Saison 26 Punkte nach 12 Spieltagen, jetzt sind es 25 nach 11. Man sollte nicht immer (das geht mir bei Kommentatoren auf den Sack) die Momentaufnahme überbewerten. Also die der anderen zumindest, bei uns darf man das gerne tun. :?

Was mich stört: Die Leute, die jetzt am lautesten schreien, dass der Trainer weg soll und man einen Skibbe o.ä. übergangsweise installieren muss. Das sind die ersten, die wieder meckern, wenn es mit solchen Leuten genau so beschissen weiterläuft.

Ich bin auch der Meinung, dass etwas geändert werden MUSS, aber nicht irgendeinen Willi an die Seitenlinie stellen, nur damit man etwas gemacht hat.
Ich glaube, dass wir mittlerweile über den Punkt hinaus sind, dass der neue Trainer der Top-Trainer sein muss. Es muss einfach etwas passieren. Und da könnte es auch ein Kehl o.ä. sein...

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