Spielergehälter in der Bundesliga

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Schwejk
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Spielergehälter in der Bundesliga

#1 Beitrag von Schwejk » Di 8. Okt 2019, 11:50

HSV-Trainer zu Spielergehältern: Hecking hält viele Fußballer in Deutschland für überbezahlt

20 Millionen im Jahr für Robert Lewandowski? Das ist für HSV-Trainer Dieter Hecking in Ordnung. Zu viel verdienen aus seiner Sicht allerdings die, die nicht zu den Topstars der Liga zählen. (…)

Nach Angaben des Portals "Sporting Intelligence", das eine jährliche Aufstellung der Gehälter im Fußball veröffentlicht, so weit sie bekannt sind, erhält ein Bundesligaprofi im Durchschnitt 1,4 Millionen Euro im Jahr. Das Gefälle innerhalb der Liga ist allerdings deutlich: So lag das Durchschnittsgehalt beim FC Bayern in der Saison 2017/2018 bei 5,68 Millionen Euro, beim SC Freiburg dagegen lediglich bei 0,49 Millionen Euro. Am besten verdient wurde demnach außer in München noch in Dortmund (3,00 Millionen), Wolfsburg (1,95 Milllionen) und beim FC Schalke (1,81 Millionen).
(…)
https://www.spiegel.de/sport/fussball/d ... 90442.html

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Tschuttiball
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Re: Spielergehälter in der Bundesliga

#2 Beitrag von Tschuttiball » Di 8. Okt 2019, 15:01

Da erzählt der Kollege nix neues... aber Recht hat er!
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Bernd1958
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Re: Spielergehälter in der Bundesliga

#3 Beitrag von Bernd1958 » Di 8. Okt 2019, 16:09

Ist doch total egal was die Spieler verdienen. Jeder ist für seine Verträge selbst verantwortlich und zu jedem Vertrag gehören zwei Parteien. Eine die fördert und eine die gibt. Am Ende treffen sie sich irgendwo und es ist in Ordnung.
Vom normalen Leben sind die Spieler nicht nur bzgl. der Gehälter meilenweit abgerückt und die Fernsehanstalten und Fans tun doch alles dafür dass es so bleibt.
Bleibt gesund. #WirBleibenZuhause

Theo
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Re: Spielergehälter in der Bundesliga

#4 Beitrag von Theo » Mi 9. Okt 2019, 17:55

Wenn ich lese, dass ein Gehalt von 20 Mio für Lewandowski in Ordnung ist, bekomme ich das große :kotz: . Die verdienen alle viel zu viel.

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Re: Spielergehälter in der Bundesliga

#5 Beitrag von Tschuttiball » Mi 9. Okt 2019, 23:53

Theo hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 17:55
Wenn ich lese, dass ein Gehalt von 20 Mio für Lewandowski in Ordnung ist, bekomme ich das große :kotz: . Die verdienen alle viel zu viel.
Ja so ist unsere Welt (leider) nun mal. Da kriegen CEOs Millionen an Abfindungen obwohl sie nach nur mal einem Jahr Misswirtschaft entlassen werden. Vertrag hin oder her, sowas zeigt einfach die Perversität unserer Gesellschaft auf. Genauso bei den Fussballer-Gehälter. Kriegen zig aber Millionen und nebenbei müssen Olympia-Medaillen-Gewinner um ihre Existenz kämpfen. Absurd!
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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LEF
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Re: Spielergehälter in der Bundesliga

#6 Beitrag von LEF » Do 10. Okt 2019, 22:25

Theo hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 17:55
Wenn ich lese, dass ein Gehalt von 20 Mio für Lewandowski in Ordnung ist, bekomme ich das große :kotz: . Die verdienen alle viel zu viel.
So ist es. Das ist in höchstem Maße dekadent.
Na ja, für die "Kohle" kann Lewa ja locker mal wieder mit dem Hubschrauber zum Bäcker fliegen, um Brötchen zu holen.

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El Emma
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Re: Spielergehälter in der Bundesliga

#7 Beitrag von El Emma » Fr 11. Okt 2019, 18:04

Da hat der gute Herr Häcking das Thema mal komplett von der falschen Seite her aufgezogen. Natürlich wird das ganze Gefüge vor allem durch die Spitzenverdiener versaubeutelt. Der Fisch stinkt noch immer vom Kopf her. Wenn einer im Verein 10, 15 oder 20 Millionen verdient, dann fühlt sich der Kollege, der "nur" 2 Millionen ausgehandelt hat, natürlich unterbezahlt. Schließlich sind die Spitzenleute ja nicht 5 oder 10-mal so gut wie man selbst...

Neben den irrwitzigen Verdiensten selbst sind es die Abstände innerhalb der Mannschaften, die für Unruhe (bei Spielern und vor allem deren Beratern) und Wechselabsichten sorgen - und womit die Gehältersumme insgesamt stetig weiter explodiert. Daran krankt das System vor allem. Aber ich fürchte auch, den Deckel kriegt da keiner mehr drauf. Ist ein ähnlicher Spekulationsmarkt wie bei Immobilien. Das heißt, die Profiteure, die auch die Regeln bestimmen, haben kein Interesse an einer Veränderung.

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