Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

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Ignazius5
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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#141 Beitrag von Ignazius5 » Mo 15. Dez 2025, 14:34

Aber genau diese Beispiele unterstreichen doch, dass man sich auch in Unterzahl eben NICHT ausschließlich aufs Verteidigen konzentrieren muss.
Nicht zwangsweise. Es gibt schon noch ein paar andere Faktoren, die da mit reinspielen. Trainerwechsel, Belastungsstand, aus welcher Situation das Gegentor fällt, Selbstvertrauen eines Teams in bestimmten Spielsituation. Stuttgart z.B. spielt den Ball zuvor in die Füße des Gegners. Auch die eigene Chancenverwertung des Gegners in Überzahl spielt eine Rolle.

In dem Sinne könnte man auch sagen, dass Freiburg aus ihrer Überlegenheit zu wenig gemacht hat. Weil sie hatten ja durchaus drei oder vier Hochkaräter bei.

Ich will damit nur sagen, dass Tore nicht zwanghaft aus offensiven Powerplay fallen.

Gruß Ignazius

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#142 Beitrag von runzle » Mo 15. Dez 2025, 18:27

RheinSiegBorusse hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 08:53 Ich entscheide mich aber lieber für Mut und Brust raus !! Und ja, dies ist keine Garantie auf Erfolg, erhöht diese aber meiner Meinung nach doch erheblich. Sich hinten rein stellen ist meistens kein guter Ansatz wenn man etwas erreichen möchte.
Eines meiner Lieblingszitate von Klopp, ja eigentlich fast schon Lebenseinstellung, ist: Die Lust aufs Gewinnen muss größer sein als die Angst vorm Verlieren.

Ich glaube wirklich, dass das (und das Einimpfen dieser Einstellung in die Köpfe des gesamten Vereins) ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei allen seiner Stationen war. Wenn man das wirklich lebt und so einen Hunger erzeugt, erreichen auch eher durchschnittliche Spieler das Maximum bzw. holt man aus dem Gesamtgefüge auch mehr raus.

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#143 Beitrag von RheinSiegBorusse » Mo 15. Dez 2025, 20:01

runzle hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 18:27
RheinSiegBorusse hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 08:53 Ich entscheide mich aber lieber für Mut und Brust raus !! Und ja, dies ist keine Garantie auf Erfolg, erhöht diese aber meiner Meinung nach doch erheblich. Sich hinten rein stellen ist meistens kein guter Ansatz wenn man etwas erreichen möchte.
Eines meiner Lieblingszitate von Klopp, ja eigentlich fast schon Lebenseinstellung, ist: Die Lust aufs Gewinnen muss größer sein als die Angst vorm Verlieren.

Ich glaube wirklich, dass das (und das Einimpfen dieser Einstellung in die Köpfe des gesamten Vereins) ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei allen seiner Stationen war. Wenn man das wirklich lebt und so einen Hunger erzeugt, erreichen auch eher durchschnittliche Spieler das Maximum bzw. holt man aus dem Gesamtgefüge auch mehr raus.
Und deswegen spreche ich die ganze Zeit davon, dass NK einfach der Mut fehlt und es nicht transportieren kann.

Die Wirkung nach innen und außen ist nicht zu unterschätzen.

Jetzt kommt bestimmt wieder man muss sich mal von Klopp lösen. Ja, dass muss man. Darf aber trotzdem an der Philosophie und dem Anspruch festhalten.

Wir sind der BVB und sollten auch den entsprechenden Mut mitbringen. Das geht auch mit diesem Kader, so wie er ist.
NK muss mit Mut vorgehen und sich nicht ins Hemd machen
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) :lol:

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#144 Beitrag von Ignazius5 » Mo 15. Dez 2025, 20:39

Jetzt kommt bestimmt wieder man muss sich mal von Klopp lösen. Ja, dass muss man. Darf aber trotzdem an der Philosophie und dem Anspruch festhalten.
Es gibt nicht nur den einen Weg zum Erfolg. Ein Sportler, ein Profisportler will immer den maximalen Erfolg. Ohne die Einstellung kommt man in dem Geschäft nicht all zu weit. Und auch Jürgen musste sich zuweilen anhören nicht so zu trainieren, als ob es keinen Morgen gäbe. ;)

Gute Arbeit schützt nicht vor Punktverlusten oder Niederlagen. gez. Pep Guardiola. :D

Gruß Ignazius

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#145 Beitrag von amoroso2008 » Mo 15. Dez 2025, 21:00

Puh, alles schwierig, ich glaube ohne Rote Karte bringen wir das Spiel siegreich zu Ende, denn bis zum Platzverweis war man klar besser und hatte das Spiel eigentlich komplett unter Kontrolle. Allerdings hat man auch im Stadion das Gefühl gehabt, dass man es eigentlich auch in Unterzahl ziehen kann. Allerdings waren sich auch alle einig, dass man so, wie Kovac es anging, Angst haben musste, es sogar noch zu verlieren. Nahezu keine Entlastung, nur lage Bälle raus, die nach 5 Sekunden wieder zurück im eigenen Strafraum waren.
Ich hätte den quirligen Silva drin gelassen und stattdessen Guirassy runter geholt. Dazu noch Adeyemi eigewechselt, um für eventuelle Konter das Tempo zu haben. Leider war Kovac selbst dazu zu ängstlich. Letztendlich war man froh, dass man den Punkt mitgenommen hat.

Support mal wieder unglaublich stark, wie auswärts im Moment sehr sehr häufig (nahezu immer), hat richtig Spaß gemacht, die Sitzer waren eigentlich auch Steher, sehr sehr stark

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#146 Beitrag von RheinSiegBorusse » Mo 15. Dez 2025, 21:05

Ignazius5 hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 20:39
Jetzt kommt bestimmt wieder man muss sich mal von Klopp lösen. Ja, dass muss man. Darf aber trotzdem an der Philosophie und dem Anspruch festhalten.
Es gibt nicht nur den einen Weg zum Erfolg. Ein Sportler, ein Profisportler will immer den maximalen Erfolg. Ohne die Einstellung kommt man in dem Geschäft nicht all zu weit. Und auch Jürgen musste sich zuweilen anhören nicht so zu trainieren, als ob es keinen Morgen gäbe. ;)

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Ich will aber nicht mit unserer Art Fussball zu spielen nicht erfolgreich sein.

Dann lieber offensiv und eine höhere Wahrscheinlichkeit zu haben. Ist dies auch nicht erfolgreich, ärgere ich mich, weiß aber das wir alles dafür getan haben ein Tor zu erzielen.
Letzten Samstag hat NK ab einem gewissen Punkt nicht mehr gewollt. Und das nicht zum ersten Mal. Und das stört mich schon deutlich.

Wir haben mal vor nicht allzu langer Zeit einer Trainer entlassen: Tabellenplatz 2, Entwicklung nicht abgeschlossen. Ein riesen Fehler damals, meiner Meinung nach.
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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#147 Beitrag von runzle » Mo 15. Dez 2025, 21:06

Ignazius5 hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 20:39 Ein Sportler, ein Profisportler will immer den maximalen Erfolg.
Nicht alle Menschen sind gleich, auch keine Profisportler. Da gibt es schon auch größere Unterschiede, auch was Ehrgeiz angeht. Das ist auch nicht selten der Grund dafür, warum weniger talentierte Spieler durchaus größere Karrieren haben können als welche, die sehr viel mehr Talent in die Wiege gelegt bekommen haben. Spieler, die sowohl in Talent ertrinken als auch von Ehrgeiz zerfressen sind, werden dann in der Regel die absoluten Superstars. Bei uns bleiben oft Spieler hängen, die teilweise extrem talentiert sind, aber Einstellungsprobleme haben.

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#148 Beitrag von Ignazius5 » Mo 15. Dez 2025, 21:23

Ich will aber nicht mit unserer Art Fussball zu spielen nicht erfolgreich sein.
Im Grunde genommen ist die Spielweise bis zu einem gewissen Grad egal. Ich glaube, es gibt für ein Team so etwas wie ein Leistungsspektrum, in den dessen Grenzen man sich über eine Saison hin bewegt und auch abschließt. Soweit keine sonstigen Ereignisse dies ab oder unterrechen. Es mag sein, dass man über eine Saison auch mal konstant am oberen Ende der Grenze spielen kann (man gewinnt bzw. punktet in ein paar Spielen glücklich, auf der letzten Rille. siehe Bayer), aber nicht darüber hinaus. Manchmal gibt es halt so Phasen, wo es einfach besser läuft, ohne genau zu wissen warum.

Insofern glaube ich, dass wir mit einem noch offensiveren Ansatz nicht wesentlich mehr Punkte als aktuell geholt hätten bzw. am Ende der Saison unabhängig von der Spieleise mit einem bestimmten Punkteschnitt einlaufen werden.

Jede Spiel oder Herangehensweise hat Vor und Nachteile. Insofern hatten wir auch mit Jürgen nach 2012 zweistelligen Punkterückstand über die Saison auf München. Schlicht gesprochen, weil viele Faktoren einen Rolle spielen, nicht nur die gewählte Spielweise.
Da gibt es schon auch größere Unterschiede, auch was Ehrgeiz angeht.
Ohne Ehrgeiz wird man kein Profisportler. (oberstes Level) Dagegen spricht schon das Auswahlverfahren. Wonach wird da wohl geschaut?

Ob man dann ein Starspieler oder gar Weltstar wird und hunderte Titel holt, ist noch mal eine andere Geschichte. Völler sage mal, dass, wenn man in Deutschland oder auch wo anders Meister werden will, muss man nur zum richtigen Verein wechseln. (Sofern man in die Wahl wird!) Und ich glaube, der hatte sowohl Ehrgeiz als auch Talent. Und stand auch nicht in Verdacht sich hängen zu lassen.

Wenn also ein Kimmich oder Müller kampfbesessen in die Kamera schauen und die großen Ansagen machen bzw. den zwanzigsten Titel holen, hat das nicht nur etwas mit ihnen zu tun. Ohne ihnen den Ehrgeiz oder das Talent abzusprechen. Die gehören schon in den besagten Kreis, aber es spielen da auch noch andere Faktoren eine Rolle. ;)

Selbst so ein lausiger Trainer wie Niko Kovac hat mit München den Titel geholt. Und der hat sich echt Mühe mit dem verhindern gegeben. ;)

Gruß Ignazius

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#149 Beitrag von runzle » Mo 15. Dez 2025, 22:12

"Ohne Ehrgeiz wird man kein Profisportler. (oberstes Level) Dagegen spricht schon das Auswahlverfahren. Wonach wird da wohl geschaut?"

Talent und Glück. Und wie man sich gegen gleichaltrige oder Ältere durchsetzt. Da spielt Durchsetzungsvermögen und Ehrgeiz dann natürlich schon eine Rolle, aber nicht für jeden ist Fußball der einzige Sinn im Leben und nachdem man finanziell ausgesorgt hat, kann das bei einigen auch nochmal etwas verändern. Es sind auch nur Menschen.

Ich habe bis zur U17 alle Nationalmannschaften in der Jugend durchlaufen und musste auf Grund von Verletzungen aufhören.
D.h. wie am Ende die großen Profis ticken weiß ich natürlich auch nicht, aber ich kenne zumindest den Jugendbereich sehr gut und bin auch mit dem ein oder anderen befreundet, der den Sprung geschafft hat.
Zur Wahrheit gehört auch, dass man extrem viel Glück haben muss, z.B. im richtigen Alter einen Trainer in der 1. Mannschaft, der auch auf junge Spieler setzt, ihnen eine Chance gibt oder das sich die gestandene Konkurrenz (und man sich selbst nicht) verletzt usw. Nur die wenigsten schaffen es ohne Glück. Das sind dann die alles herausragenden Spieler eines Jahrgangs, so einer wie Götze hat es mit reinem Talent geschafft, der brauchte nicht viel Glück. Ich glaube, es gibt da draußen viele Müllers, Reus' & co., die nie die richtige Chance hatten.

Also vielleicht hast du insofern Recht, dass der Ehrgeiz unter Profisportlern per se höher ist als bei "Normalos", aber innerhalb der Profisportler gibt es eben auch nochmal erhebliche Unterschiede. Schau dir nur mal einen Haaland an. Jede Spore trieft da nach Ehrgeiz und Siegeswille. Großkreutz, vom Talent nicht ganz so gesegnet, stand ihm in der Kategorie aber in nichts nach (Ryerson geht in eine ähnliche Richtung). Ein Julian Brandt ist vermutlich der talentierteste Spieler seit Jahren bei uns, aber es hat seinen Grund, warum er die ganz große Karriere nicht geschafft hat (Verletzungsgründe sind's nicht). Und ich spreche ja nicht von "Kein Bock", natürlich wollen er und andere wie er auch gewinnen. Aber es kommt hier auf die letzten paar Prozent an und ob man dafür in einen Bereich gehen will, der wehtut (Leidensfähigkeit) oder bei dem man auf andere Dinge verzichten muss (wirklich alles dem Erfolg unterordnen). Das ist ein Niveau, da machen 1-2% den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#150 Beitrag von amoroso2008 » Mo 15. Dez 2025, 22:35

runzle hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 22:12 "Ohne Ehrgeiz wird man kein Profisportler. (oberstes Level) Dagegen spricht schon das Auswahlverfahren. Wonach wird da wohl geschaut?"

Talent und Glück. Und wie man sich gegen gleichaltrige oder Ältere durchsetzt. Da spielt Durchsetzungsvermögen und Ehrgeiz dann natürlich schon eine Rolle, aber nicht für jeden ist Fußball der einzige Sinn im Leben und nachdem man finanziell ausgesorgt hat, kann das bei einigen auch nochmal etwas verändern. Es sind auch nur Menschen.

Ich habe bis zur U17 alle Nationalmannschaften in der Jugend durchlaufen und musste auf Grund von Verletzungen aufhören.
D.h. wie am Ende die großen Profis ticken weiß ich natürlich auch nicht, aber ich kenne zumindest den Jugendbereich sehr gut und bin auch mit dem ein oder anderen befreundet, der den Sprung geschafft hat.
Zur Wahrheit gehört auch, dass man extrem viel Glück haben muss, z.B. im richtigen Alter einen Trainer in der 1. Mannschaft, der auch auf junge Spieler setzt, ihnen eine Chance gibt oder das sich die gestandene Konkurrenz (und man sich selbst nicht) verletzt usw. Nur die wenigsten schaffen es ohne Glück. Das sind dann die alles herausragenden Spieler eines Jahrgangs, so einer wie Götze hat es mit reinem Talent geschafft, der brauchte nicht viel Glück. Ich glaube, es gibt da draußen viele Müllers, Reus' & co., die nie die richtige Chance hatten.

Also vielleicht hast du insofern Recht, dass der Ehrgeiz unter Profisportlern per se höher ist als bei "Normalos", aber innerhalb der Profisportler gibt es eben auch nochmal erhebliche Unterschiede. Schau dir nur mal einen Haaland an. Jede Spore trieft da nach Ehrgeiz und Siegeswille. Großkreutz, vom Talent nicht ganz so gesegnet, stand ihm in der Kategorie aber in nichts nach (Ryerson geht in eine ähnliche Richtung). Ein Julian Brandt ist vermutlich der talentierteste Spieler seit Jahren bei uns, aber es hat seinen Grund, warum er die ganz große Karriere nicht geschafft hat (Verletzungsgründe sind's nicht). Und ich spreche ja nicht von "Kein Bock", natürlich wollen er und andere wie er auch gewinnen. Aber es kommt hier auf die letzten paar Prozent an und ob man dafür in einen Bereich gehen will, der wehtut (Leidensfähigkeit) oder bei dem man auf andere Dinge verzichten muss (wirklich alles dem Erfolg unterordnen). Das ist ein Niveau, da machen 1-2% den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.
Um es auf den Punkt zu bringen, Du kannst Talent haben ohne Ende, wenn Du nicht im richtigen Moment dem richtigen Scout vorspielst, schaffste es nicht einmal zu den Profis geschweige denn zu den Top-Mannschaften, da ist dann wohl der besagte "Glücksfaktor". Wobei ein Stürmer, der die Jugendligen mit Toren "kaputtschießt" sicherlich eine größere Chance hat, entdeckt zu werden als meinetwegen ein IV. Denn Tore sind auf Papier und rufen dann sicherlich automatisch mehr Scouts auf den Plan. Den Willen und den Glauben, was zu erreichen, muss man mit Sicherheit haben, ansonsten brauchste es wohl gar nicht zu versuchen.

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#151 Beitrag von Ignazius5 » Mo 15. Dez 2025, 23:01

Ich habe bis zur U17 alle Nationalmannschaften in der Jugend durchlaufen und musste auf Grund von Verletzungen aufhören.
Wow. Wusste ich gar nicht. Alles gut. :clap: :thumbup:
Talent und Glück. Und wie man sich gegen gleichaltrige oder Ältere durchsetzt. Da spielt Durchsetzungsvermögen und Ehrgeiz dann natürlich schon eine Rolle, aber nicht für jeden ist Fußball der einzige Sinn im Leben und nachdem man finanziell ausgesorgt hat, kann das bei einigen auch nochmal etwas verändern. Es sind auch nur Menschen.
Deshalb sagte ich ja, dass da auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Und klar, man braucht auch das nötige Glück.
Schau dir nur mal einen Haaland an.
Naja, sagen wir mal so: Erling hat den Ruf vernommen und laut: "Ich bin hier. Ich will." zurückgerufen. Gilt auch für Götze, Lewandowski usw. usf. Mats hat länger Widerstand geleistet. Jule eventuell sogar auch. Ist ja nicht so, als dass München nicht rufend durch den Wald gelaufen wäre.
Aber es kommt hier auf die letzten paar Prozent an und ob man dafür in einen Bereich gehen will, der wehtut (Leidensfähigkeit) oder bei dem man auf andere Dinge verzichten muss (wirklich alles dem Erfolg unterordnen). Das ist ein Niveau, da machen 1-2% den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.
Es gibt ein Unterschied zwischen Improvisation und herausragender Arbeit. Oder anders: Der eine schreibt Partituren, der andere spielt sie. ("nur") Ich denke, dass sind die 1% oder 2%. Diese 100% oder mehr halte ich immer für 'nen Euphemismus.

Gruß Ignazius

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#152 Beitrag von RheinSiegBorusse » Di 16. Dez 2025, 10:12

Hallo Ignazius,

ich schätze Dich und Deine Meinung sehr !!!

Wäre gerne bei manchen Dingen so gelassen wie Du es bist, kann es aus meiner eigenen Fußball Historie aber nicht immer sein.

Ich sehe was ich sehe und bin der Meinung das man es besser händeln könnte. Ob dabei mehr Erfolg herauskommt, wer weiß. Es würde mich aber beruhigen, dass man es versucht. Und hier versucht man zur Zeit nichts. Offensiv ist die beste Verteidigung, wenn man(n) wie Kahn mal sagte "Eier hat".
Angst kostet im Fußball definitiv Punkte. Mut kann Punkt holen. Zumindest in meiner Wahrnehmung.

Und der Hauptverantwortliche hat keinen Mut. Wie soll es dann die Mannschaft haben.
Bei uns wurden mal Spieler stark geredet. Ob Sie es wirklich waren ? Aber es war ein Urvertrauen da !!

Es wäre aber mal schön von Dir zu hören, wie Du Dir den BVB vorstellst oder ob alles einfach o.k. ist wie es ist ? Und wenn nicht alles o.k. ist, was soll geändert werden ?

Egal was wer schreibt, es kommt immer von Dir "ein aber so einfach ist es ja nicht".
Ich verstehe Deinen Ansatz, verstehe aber ehrlich gesagt nicht für welchen Fußball des BVB Du stehen möchtest bzw. stehst.
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) :lol:

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#153 Beitrag von Ignazius5 » Di 16. Dez 2025, 13:03

Was heißt gelassen? Gewisse Spiele oder Auftritte stören mich genauso wie jeden anderen hier oder im Verein auch. Aber ich denke auch, dass es nicht immer an den falschen Entscheidungen im Verein liegt bzw. Spieler oder Trainer unpassend, unfähig oder zu schlecht sind.

Unser Problem, oder das Problem der Liga, im Sinne eines ausgeglichenen sportlichen Wettbewerbs, sind nicht all die unfähigen Manager, Trainer oder Spieler der Liga, sondern schlicht und ergreifend die drückende Überlegenheit der Bayern. Wenn sie es darauf anlegen, hat kein Team der Liga im sportlichen Wettbewerb eine Chance. Auf vielen Ebenen. (wirtschaftlich, sportlich, medial)

Stell dir mal vor, wir würden aktuell auf Platz 1 stehen und hätten so ein Talent wie Karl im Team. Wo es event. auch um eine Vertragsverlängerung geht. Katastrophe. ;)

Wenn München Meister werden will, werden die das auch. Nimmt man die letzte Dekade, stehen die Chancen so etwa 1 zu 11 oder 12. Das kann man nicht planen. Das ist pures Glück oder Zufall, das man irgendwie zum zufälligen Zeitpunkt dann die richtige Mischung beieinander hat. (Bayer)
Ich sehe was ich sehe und bin der Meinung das man es besser händeln könnte. Ob dabei mehr Erfolg herauskommt, wer weiß. Es würde mich aber beruhigen, dass man es versucht. Und hier versucht man zur Zeit nichts. Offensiv ist die beste Verteidigung, wenn man(n) wie Kahn mal sagte "Eier hat". Angst kostet im Fußball definitiv Punkte. Mut kann Punkt holen. Zumindest in meiner Wahrnehmung.
Ich sag es mal so: Unter den gegebenen Umständen machen wir es strategisch als Verein nicht schlecht. Wir versuchen dem Rest der Liga gegenüber gesund zu wachsen. Unsere Konkurrenz ist ja nicht Bayern, das ist allenfalls der Maßstab. (Aber das kann auch erdrücken!) Unsere Konkurrenz besteht je nach Phase aus Leipzig, Stuttgart, Schalke, Hamburg, Bremen oder Leverkusen. Frankfurt. Und die haben situativ genau das gleiche Problem wie wir.
Und der Hauptverantwortliche hat keinen Mut. Wie soll es dann die Mannschaft haben. Bei uns wurden mal Spieler stark geredet. Ob Sie es wirklich waren ? Aber es war ein Urvertrauen da !!
Ich glaube, weder das Team noch der Trainer wollten gegen Freiburg oder auch Pauli nach der Roten unentschieden spielen. Mich ärgert der Ausgleich insofern auch. Mich hat auch der Ausgleich in Unterzahl gegen Pauli geärgert. (ähnlich gelagert) Ich denke aber auch, dass wir beide Spiele ohne Unterzahl gewinnen. Das ist mein Ansatz. Also diese ekelhaft positive Sichtweise. ;)

In Unterzahl kann man immer Gegentore bekommen. Unabhängig vom Ansatz. Der Gegner wittert Morgenluft (Pauli), versucht nochmal alles und wenn die Bemühungen des Gegners Früchte tragen (Tore), verändert das immer auch das eigene Spiel. Rote Karten ziehen bei Fans regelmäßig den euphorischen Stecke. Da denkt ja niemand ernsthaft: "Oh, super, ne Rote. Jetzt können wir endlich loslegen ." Nee, da denken alle: "Shit. Hoffentlich hält die Abwehr." (grob)

Nimm das Spiel gegen Pauli. Man macht ein gutes Spiel, führt 3:1, der Gegner ist nach dem 3:1 mehr oder weniger aus dem Spiel. Jetzt bekommt der Gegner in der Schlussphase einen Elfer + die Überzahl, verwandelt, macht den Anschluss und bekommt nochmal die zweite Luft. Da denkt doch niemand auf dem Platz daran, wie man jetzt schnellst möglich noch das 4:2 hinbekommt. Weder Trainer noch Spieler.

Man muss nicht noch den Ausgleich kassieren, aber er ist auch psychologisch bedingt. Und ich halte nichts davon, so was einem Spieler oder event. auch Trainer vorzuhalten. (falsche Wechsel) Selbst das Ding gegen Juve ist nach dem Anschluss eine psychologische Geschichte. Es ist zum Teil auch pures Glück, ob der Gegner seine Chance dann zu nutzen weiß oder nicht. Aber Chancen bekommt er in solchen Situationen eigentlich immer.
Es wäre aber mal schön von Dir zu hören, wie Du Dir den BVB vorstellst oder ob alles einfach o.k. ist wie es ist ? Und wenn nicht alles o.k. ist, was soll geändert werden ?
Titel entspannen die Situation immer. Das ist doch völlig klar. ;)

Mir ist aber relativ egal, wie und in welcher Weise wir das erreichen. Wenn wir mit Disziplin und defensiver Stärke die nötigen Siege einfahren ist mir das genauso recht, als wenn wir jeden Gegner mit offensiver Stärke überrennen. Defensive Stärke besagt nicht zwanghaft, alle Spiel mit 1:0 zu gewinnen oder 0:0 zu spielen. Es heißt nur, dem Gegner seinen offensiven Bemühungen den Zahn zu ziehen. Eine geschlossene Teamleistung brauchts aber in beiden Ansätzen, um es dann wirkungsvoll in die Tat umzusetzen.

Was mich eher nervt ist der Umstand, dass "normale Arbeitssiege" bei uns immer so einen negativen Touch haben. Und Niederlagen bzw. Unentschieden ständig mit einer Art Generalabrechnung in Verbindung stehen, weil der Maßstab eben die Konstanz/ Übermacht der Bayern ist. Wir haben aber nicht diesen Vorsprung zum Rest der Liga! Unsere Ausrutscher wären ohne die drückende Übermacht München gar nicht so das Problem. Sie werden aufgrund der Übermacht zum Problem.

Wie oft waren wir seit 2012 am Ende der Saison Zweiter? Und wer stand in 99 % der Fälle ständig an erster Stelle? Oft genug mit zweistelligen Abstand? Und wir haben da nicht ständig ängstlichen oder unattraktiven Fußball gespielt.

Gruß Ignazius

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#154 Beitrag von RheinSiegBorusse » Di 16. Dez 2025, 14:45

Ignazius5 hat geschrieben: Di 16. Dez 2025, 13:03 Was heißt gelassen? Gewisse Spiele oder Auftritte stören mich genauso wie jeden anderen hier oder im Verein auch. Aber ich denke auch, dass es nicht immer an den falschen Entscheidungen im Verein liegt bzw. Spieler oder Trainer unpassend, unfähig oder zu schlecht sind.

Unser Problem, oder das Problem der Liga, im Sinne eines ausgeglichenen sportlichen Wettbewerbs, sind nicht all die unfähigen Manager, Trainer oder Spieler der Liga, sondern schlicht und ergreifend die drückende Überlegenheit der Bayern. Wenn sie es darauf anlegen, hat kein Team der Liga im sportlichen Wettbewerb eine Chance. Auf vielen Ebenen. (wirtschaftlich, sportlich, medial)

Stell dir mal vor, wir würden aktuell auf Platz 1 stehen und hätten so ein Talent wie Karl im Team. Wo es event. auch um eine Vertragsverlängerung geht. Katastrophe. ;)

Wenn München Meister werden will, werden die das auch. Nimmt man die letzte Dekade, stehen die Chancen so etwa 1 zu 11 oder 12. Das kann man nicht planen. Das ist pures Glück oder Zufall, das man irgendwie zum zufälligen Zeitpunkt dann die richtige Mischung beieinander hat. (Bayer)
Ich sehe was ich sehe und bin der Meinung das man es besser händeln könnte. Ob dabei mehr Erfolg herauskommt, wer weiß. Es würde mich aber beruhigen, dass man es versucht. Und hier versucht man zur Zeit nichts. Offensiv ist die beste Verteidigung, wenn man(n) wie Kahn mal sagte "Eier hat". Angst kostet im Fußball definitiv Punkte. Mut kann Punkt holen. Zumindest in meiner Wahrnehmung.
Ich sag es mal so: Unter den gegebenen Umständen machen wir es strategisch als Verein nicht schlecht. Wir versuchen dem Rest der Liga gegenüber gesund zu wachsen. Unsere Konkurrenz ist ja nicht Bayern, das ist allenfalls der Maßstab. (Aber das kann auch erdrücken!) Unsere Konkurrenz besteht je nach Phase aus Leipzig, Stuttgart, Schalke, Hamburg, Bremen oder Leverkusen. Frankfurt. Und die haben situativ genau das gleiche Problem wie wir.
Und der Hauptverantwortliche hat keinen Mut. Wie soll es dann die Mannschaft haben. Bei uns wurden mal Spieler stark geredet. Ob Sie es wirklich waren ? Aber es war ein Urvertrauen da !!
Ich glaube, weder das Team noch der Trainer wollten gegen Freiburg oder auch Pauli nach der Roten unentschieden spielen. Mich ärgert der Ausgleich insofern auch. Mich hat auch der Ausgleich in Unterzahl gegen Pauli geärgert. (ähnlich gelagert) Ich denke aber auch, dass wir beide Spiele ohne Unterzahl gewinnen. Das ist mein Ansatz. Also diese ekelhaft positive Sichtweise. ;)

In Unterzahl kann man immer Gegentore bekommen. Unabhängig vom Ansatz. Der Gegner wittert Morgenluft (Pauli), versucht nochmal alles und wenn die Bemühungen des Gegners Früchte tragen (Tore), verändert das immer auch das eigene Spiel. Rote Karten ziehen bei Fans regelmäßig den euphorischen Stecke. Da denkt ja niemand ernsthaft: "Oh, super, ne Rote. Jetzt können wir endlich loslegen ." Nee, da denken alle: "Shit. Hoffentlich hält die Abwehr." (grob)

Nimm das Spiel gegen Pauli. Man macht ein gutes Spiel, führt 3:1, der Gegner ist nach dem 3:1 mehr oder weniger aus dem Spiel. Jetzt bekommt der Gegner in der Schlussphase einen Elfer + die Überzahl, verwandelt, macht den Anschluss und bekommt nochmal die zweite Luft. Da denkt doch niemand auf dem Platz daran, wie man jetzt schnellst möglich noch das 4:2 hinbekommt. Weder Trainer noch Spieler.

Man muss nicht noch den Ausgleich kassieren, aber er ist auch psychologisch bedingt. Und ich halte nichts davon, so was einem Spieler oder event. auch Trainer vorzuhalten. (falsche Wechsel) Selbst das Ding gegen Juve ist nach dem Anschluss eine psychologische Geschichte. Es ist zum Teil auch pures Glück, ob der Gegner seine Chance dann zu nutzen weiß oder nicht. Aber Chancen bekommt er in solchen Situationen eigentlich immer.
Es wäre aber mal schön von Dir zu hören, wie Du Dir den BVB vorstellst oder ob alles einfach o.k. ist wie es ist ? Und wenn nicht alles o.k. ist, was soll geändert werden ?
Titel entspannen die Situation immer. Das ist doch völlig klar. ;)

Mir ist aber relativ egal, wie und in welcher Weise wir das erreichen. Wenn wir mit Disziplin und defensiver Stärke die nötigen Siege einfahren ist mir das genauso recht, als wenn wir jeden Gegner mit offensiver Stärke überrennen. Defensive Stärke besagt nicht zwanghaft, alle Spiel mit 1:0 zu gewinnen oder 0:0 zu spielen. Es heißt nur, dem Gegner seinen offensiven Bemühungen den Zahn zu ziehen. Eine geschlossene Teamleistung brauchts aber in beiden Ansätzen, um es dann wirkungsvoll in die Tat umzusetzen.

Was mich eher nervt ist der Umstand, dass "normale Arbeitssiege" bei uns immer so einen negativen Touch haben. Und Niederlagen bzw. Unentschieden ständig mit einer Art Generalabrechnung in Verbindung stehen, weil der Maßstab eben die Konstanz/ Übermacht der Bayern ist. Wir haben aber nicht diesen Vorsprung zum Rest der Liga! Unsere Ausrutscher wären ohne die drückende Übermacht München gar nicht so das Problem. Sie werden aufgrund der Übermacht zum Problem.

Wie oft waren wir seit 2012 am Ende der Saison Zweiter? Und wer stand in 99 % der Fälle ständig an erster Stelle? Oft genug mit zweistelligen Abstand? Und wir haben da nicht ständig ängstlichen oder unattraktiven Fußball gespielt.

Gruß Ignazius
Ich rede nicht von Bayern und will mich/uns auch nicht mit denen vergleichen. Auch eine für uns erfolgreiche Saison ist in meinen Augen nicht abhängig von den Bayern.

Es geht um unseren eigenen Anspruch. Unsere eigenen Möglichkeiten.
Was und welche Platzierung daraus resultiert, wer weiß es schon

Ich möchte einfach sehen, dass unser Trainer vorgibt und voran geht gewinnen zu wollen, auch wenn es schwierig wird (z.B. mit 10 Mann) und nicht wie das Kaninchen vor der Schlange davon läuft (siehe Freiburg und auch andere Spiele). Diesen Eindruck vermittelt NK mir aber absolut.
Diesen Mut sehe ich bei weitem nicht und das stört mich massiv.
Auch wenn ich mich wiederhole: Angst kostet im Fußball definitiv Punkte. Mut kann Punkt holen.
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) :lol:

Mike1985
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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#155 Beitrag von Mike1985 » Di 16. Dez 2025, 16:02

Sehe ich auch so. Es redet doch keiner von Titel oder die Bayern dauerhaft hinter uns zu lassen. Alles was man will ist, dass man auch mit 10 Mann eine ordentliche zweite Halbzeit spielt. Diesen Anspruch haben ja unsere Spieler auch selbst.

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Tschuttiball
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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#156 Beitrag von Tschuttiball » Di 16. Dez 2025, 16:28

Mike1985 hat geschrieben: Di 16. Dez 2025, 16:02 Sehe ich auch so. Es redet doch keiner von Titel oder die Bayern dauerhaft hinter uns zu lassen. Alles was man will ist, dass man auch mit 10 Mann eine ordentliche zweite Halbzeit spielt. Diesen Anspruch haben ja unsere Spieler auch selbst.
Jau. Kobel hat das auch gesagt.
Vielen Dank für alles Herr Dr. Reinhard Rauball!

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Re: Saison 2025/2026 14. Spieltag 14.12.2025 SC Freiburg vs BVB

#157 Beitrag von Ignazius5 » Di 16. Dez 2025, 17:33

@Borusse: Ich habe doch geschrieben, dass mir die Spielweise am Ende relativ egal ist, solange die Ergebnisse stimmen. Das Team die jeweilige Spielweise auch geschlossen vertritt und technisch sauber umsetzen kann. Und in den Hochzeiten von Jürgen waren wir in erster Linie mal defensivstark! Das wird hier irgendwie immer mal gerne vergessen. Und er hat auch genauso Wert auf Disziplin gelegt.

Man könnte auch mal eine Statistik erstellen und schauen, wie viele Spiele wir in seiner Zeit in Unterzahl gespielt haben, welche Wechsel vorgenommen bzw. taktischen Veränderungen oder Anpassungen stattfanden; wie oft wir nach Führungen noch siegreich waren (Anzahl etwaiger Gegentore) oder ob wir Rückstände in Unterzahl aufgeholt bzw. noch gewonnen/ gedreht haben?
Ich möchte einfach sehen, dass unser Trainer vorgibt und voran geht gewinnen zu wollen, auch wenn es schwierig wird (z.B. mit 10 Mann) und nicht wie das Kaninchen vor der Schlange davon läuft (siehe Freiburg und auch andere Spiele). Diesen Eindruck vermittelt NK mir aber absolut. Diesen Mut sehe ich bei weitem nicht und das stört mich massiv.
Du kannst das aber nicht erzwingen oder herbeizaubern. Jeder Trainer oder Mensch hat seine eigene Persönlichkeit, was dann seine sogenannte Authentizität ausmacht. Er wird damit bestimmte Menschen ansprechen und andere nicht. Aber kein Trainer oder Spieler verliert gerne oder gar freiwillig Spiele. Oder verwehrt sich gegen Titel. Und ich sage es nochmal. Freiburg hat es nach der roten Karte einfach gut gemacht und so gut wie keine Fehler (HSV/ Stuttgart) angeboten. Bis zur roten Karte waren wir gut im Spiel und das aktivere Team. Führten mit 1:0, hatten das Spiel weitgehend im Griff und haben auch nicht den Eindruck vermittelt nachzulassen bzw. auf der Führung auszuruhen.

Für die Rote kann der Trainer dann aber nichts. Und die Karte hat Freiburg zurück ins Spiel geholt bzw. ihre Spielweise begünstigt.
Sehe ich auch so. Es redet doch keiner von Titel oder die Bayern dauerhaft hinter uns zu lassen. Alles was man will ist, dass man auch mit 10 Mann eine ordentliche zweite Halbzeit spielt. Diesen Anspruch haben ja unsere Spieler auch selbst.
Und warum regen wir uns hier dann seit Jahren (Trainer unabhängig) darüber auf, wenn wir am WE gegen Augsburg mal wieder nur 1:1 gespielt haben, während Bayern Heidenheim am selben Spieltag 5:0 schlägt und beide Teams unter der Woche CL gespielt haben. Warum, wenn es da nicht auch um Titelwünsche ginge?
Jau. Kobel hat das auch gesagt.
Man stelle sich den absurden Gedanke vor, wir spielen in der ersten Halbzeit wie aus einem Gus. Hätten im Powerplay Freiburg hinten reingedrückt, vielleicht vier oder fünf hochkarätige Chancen herausgespielt aber die Kiste eben nicht getroffen. Dann verliert man bedingt durch die rote Karte mit 1:0 und steht vor Vereinsauflösung. Mal wieder. ;)

Gruß Ignazius

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