Lucien Favre [Trainer]

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Zubitoni
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#621 Beitrag von Zubitoni » Sa 5. Okt 2019, 22:43

da ist schon was dran, tschutti. wären da nicht die ganzen falschen signale, die favre sendet.

- akanji macht nur mist, spielt aber immer.
- zaga und balerdi kriegen keine chance. sogar weigl wird vorgezogen.
- reus darf seine nullleistung weiter zeigen, völlig ohne konsequenzen.
- die truppe rennt tw rum wie ein völlig unorganisierter haufen.
- kommunikativ ist das zum fremdschämen, wie er berechtigte fragen von reportern nicht beantwortet. dann soll er klar sagen, dass er die fragen nicht beantworten will, aber nicht son quatsch rumeiern.
- letzte saison gibt er seinen leistungsträgern wie witsel keinerlei pause. als ob er noch nie was davon gehört hätte, dass spieler bei vierfachbelastung (körperlich oder mental) müde werden. dieses jahr fängt er wieder mit der gleichen kacke an.
- götze wird ebenfalls bewusst demontiert. zumindest kommt es bei den meisten so an. und dann kommt es auch bei götze so an.
- von der seitenlinie werden keine positiven signale gesendet. setzt sich in sein eckchen und schreibt. besonders schlimm: die trinkpausen in berlin.
- die wechsel allgemein kommen oft nicht oder viel zu spät. er hat einfach angst, dass was zerbricht. das wiederum spüren die ersatzspieler auch.

hab ich was vergessen?

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#622 Beitrag von Pew » Sa 5. Okt 2019, 23:20

Tschuttiball hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 22:27
Absolut, Favre ist gefordert! Ich hab vor der Saison z.B. auch gesagt, für mich steht fest dass er die Abwehr stabilisieren muss. Und dies hat er nicht geschafft. Bis zum Ende der Hinrunde muss da (aus meiner Sicht) deutlich eine Verbesserung her, sonst muss man wirklich über einen Wechsel nachdenken.

Nur Stand jetzt ist es mir zu verfrüht, da muss man auch die Spieler (z.B. Akanji) in die Pflicht nehmen sich mal zu konzentrieren und eine bessere Leistung zu geben. Gegen Barca hat z.B. die ganze Mannschaft Defensiv mitgearbeitet, weil da jeder Spieler von sich aus "heiss" auf das Spiel war. Aber gegen kleinere Gegner sieht man dieses Engagement nicht. Darum liegt es dort bei den Spielern diesen unbedingten Willen zu zeigen! Schmeisst man einfach nur den nächsten (!) Trainer raus, dann denken sich die Spieler doch "Ach beim BVB kann ich gut verdienen, gegen die kleinen Gegner ne ruhige Kugel schieben, gegen die Grossen mal stark aufspielen und mich für die Top-Teams in Europa empfehlen - reicht ja in den Top-Spielen, da sehn die ja was ich kann". Und sowas geht mir gegen den Strich. Man spürt bei kaum einem Spieler mehr, dass er unbedingt will. Heute war für mich Delaney eine der wenigen Ausnahmen!
Ich sehe halt nicht wieso das verfrüht sein soll, wenn es die Probleme schon seit der letzten Saison gab. Man hatte ein ganze Sommervorbereitung Zeit, um sich Lösungen zu überlegen. Gefunden hat man wohl keine. Sicher hat Akanji heute kein gutes Spiel gemacht, aber wenn man immer wieder in die gleiche SItuation kommt, immer tief steht, passiv verteidigt und keine Entlastung hinbekommt, während der Gegner den Ball immer wieder von links nach rechts nach links durch den Strafraum jagd, dann ist es auch kein Wunder mehr, wenn Spieler unter diesem Druck individuelle Fehler machen. Heute war es Akanji, in Frankfurt war es Delaney. Auch Hummels hatte heute 1-2 leichte Unsicherheiten drin.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#623 Beitrag von MattiBeuti » Sa 5. Okt 2019, 23:42

Ich bin zu müde für tiefere Diskussionen. Aber jetzt mal ganz ehrlich, Favre hatte jetzt seine zweite Saisonvorbereitung bei uns. Was hat er da mit den Spielern gemacht?? Ich meine das jetzt gar nicht populistisch. Wenn man eine Mannschaft im ersten Jahr übernimmt, hat man wenig Zeit und konzentriert sich auf die Basics. Aber wenn man ins zweite Jahr geht, dann will man doch irgendwo neue Aspekte hinzufügen, oder?

Aber gut. Ich bin gerade auch einfach nur bedient. Macht so keinen Sinn zu schreiben.

Und um es nochmal klar zu sagen: Favre ist das ärmste Schwein bei uns. Die Spieler lassen ihn im Stich. Diese Mannschaft hat Bosz und Stöger gehabt. Bei beiden Trainern kann man gute Gründe finden, wieso es nicht gepasst hat. Wenn man will, findet man bei Favre eventuell auch ein paar fundierte Gründe(jetzt keinen hohlen Mist). Aber wer kommt dann? Und dieser Trainer soll dann alles in den Griff kriegen? Is' klar. Wie gesagt, meine Gedanken drehen sich im Kreis.Ich merke selber, es bringt gerade nix. ;) Gute Nacht.
"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst." (Jürgen Klopp)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#624 Beitrag von LEF » Sa 5. Okt 2019, 23:52

MattiBeuti hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 23:42
Ich bin zu müde für tiefere Diskussionen. Aber jetzt mal ganz ehrlich, Favre hatte jetzt seine zweite Saisonvorbereitung bei uns. Was hat er da mit den Spielern gemacht?? Ich meine das jetzt gar nicht populistisch. Wenn man eine Mannschaft im ersten Jahr übernimmt, hat man wenig Zeit und konzentriert sich auf die Basics. Aber wenn man ins zweite Jahr geht, dann will man doch irgendwo neue Aspekte hinzufügen, oder?

Aber gut. Ich bin gerade auch einfach nur bedient. Macht so keinen Sinn zu schreiben.

Und um es nochmal klar zu sagen: Favre ist das ärmste Schwein bei uns. Die Spieler lassen ihn im Stich. Diese Mannschaft hat Bosz und Stöger gehabt. Bei beiden Trainern kann man gute Gründe finden, wieso es nicht gepasst hat. Wenn man will, findet man bei Favre eventuell auch ein paar fundierte Gründe(jetzt keinen hohlen Mist). Aber wer kommt dann? Und dieser Trainer soll dann alles in den Griff kriegen? Is' klar. Wie gesagt, meine Gedanken drehen sich im Kreis.Ich merke selber, es bringt gerade nix. ;) Gute Nacht.
Zumal in diesem Sommer viel Zeit war, da keine EM oder WM anstand. Wer glaubt denn hier noch ernsthaft daran, dass Favre den Turnaround schafft. Ich jedenfalls nicht. Er ist mit der Aufgabe völlig überfordert. Ich hoffe, dass er entlassen wird....und zwar jetzt.

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Bernd1958
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#625 Beitrag von Bernd1958 » So 6. Okt 2019, 07:01

LEF hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 23:52
MattiBeuti hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 23:42
Ich bin zu müde für tiefere Diskussionen. Aber jetzt mal ganz ehrlich, Favre hatte jetzt seine zweite Saisonvorbereitung bei uns. Was hat er da mit den Spielern gemacht?? Ich meine das jetzt gar nicht populistisch. Wenn man eine Mannschaft im ersten Jahr übernimmt, hat man wenig Zeit und konzentriert sich auf die Basics. Aber wenn man ins zweite Jahr geht, dann will man doch irgendwo neue Aspekte hinzufügen, oder?

Aber gut. Ich bin gerade auch einfach nur bedient. Macht so keinen Sinn zu schreiben.

Und um es nochmal klar zu sagen: Favre ist das ärmste Schwein bei uns. Die Spieler lassen ihn im Stich. Diese Mannschaft hat Bosz und Stöger gehabt. Bei beiden Trainern kann man gute Gründe finden, wieso es nicht gepasst hat. Wenn man will, findet man bei Favre eventuell auch ein paar fundierte Gründe(jetzt keinen hohlen Mist). Aber wer kommt dann? Und dieser Trainer soll dann alles in den Griff kriegen? Is' klar. Wie gesagt, meine Gedanken drehen sich im Kreis.Ich merke selber, es bringt gerade nix. ;) Gute Nacht.
Zumal in diesem Sommer viel Zeit war, da keine EM oder WM anstand. Wer glaubt denn hier noch ernsthaft daran, dass Favre den Turnaround schafft. Ich jedenfalls nicht. Er ist mit der Aufgabe völlig überfordert. Ich hoffe, dass er entlassen wird....und zwar jetzt.
Ich bin da etwas anderer Meinung: Ich hoffe Favre schmeißt von sich aus hin und erkennt, dass er und der BVB nicht wirklich passen. Das erspart uns die Abfindung.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#626 Beitrag von EarlChekov » So 6. Okt 2019, 08:08

*Fazit*
...
Die Dortmunder verstehen es nicht, den eigenen Spielrhythmus in langen Ballbesitzphasen zu erhöhen. Es ist der immer gleiche Trott, anstatt durch eine Abfolge an schnellen Sprints und Pässen den Gegner zu überraschen und mit etwas mehr Druck nach vorn zu kommen, wenn der BVB den Gegner schon nicht geduldig auseinanderspielen kann.
Um mit geduldigem Ballbesitzfußball zum Erfolg zu kommen, fehlt es Dortmund am passenden Positionsspiel. Das 4-2-3-1 wirkt arg schematisch und zeigt keinerlei Ansätze, dass der BVB gewisse Zonen situativ überlädt oder auch nur durch asymmetrische Spielweise einen Schwerpunkt bei Angriffen setzt.
Durch dieses behäbige Ballbesitzspiel ist Dortmund auch zunehmend pressinganfällig, was wenig mit der Qualität der Einzelnen, aber viel mit systemischen Fehlern zu hat.
Diese Behäbigkeit am Ball, das oftmalige Abbrechen von Angriffen ganz nach Favres Vorstellungen sowie die gewollte Passivität und tiefe Verteidigung bei eigener Führung zeichnen ein Bild, das dann im größeren Diskurs natürlich die klassischen Fragen nach Mentalität und Einstellung aufwerfen, aber am Ende vor allem mit der strategischen Ausrichtung der Mannschaft zu tun haben.
von spielverlagerung.de noch mal aus dem Thread nebenan.

Nur um noch mal ein paar Seiten zusammenzufassen weiter vorn.

Fairerweise scheint Favre bei den Standards auf Hummels und das Team gehört zu haben. Sind besser Mann gg Mann.

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Winnido
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#627 Beitrag von Winnido » So 6. Okt 2019, 08:57

MattiBeuti hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 23:42
........
Und um es nochmal klar zu sagen: Favre ist das ärmste Schwein bei uns. Die Spieler lassen ihn im Stich. Diese Mannschaft hat Bosz und Stöger gehabt. Bei beiden Trainern kann man gute Gründe finden, wieso es nicht gepasst hat. Wenn man will, findet man bei Favre eventuell auch ein paar fundierte Gründe(jetzt keinen hohlen Mist). Aber wer kommt dann? Und dieser Trainer soll dann alles in den Griff kriegen? "..........
Nicht ganz Matti. Das ist mir zu positiv ausgedrückt. Nicht „die Spieler lassen ihn im Stich“. Er hat es nicht geschafft eine Mannschaft die gemeinsam an einem Strang zieht aufzubauen.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#628 Beitrag von El Emma » So 6. Okt 2019, 10:52

Ich muss noch mal auf die vergangene Saison und unser unrühmliches Ergebnis am 31. Spieltag gegen die Schlümpfe zurückkommen. Danach prägte Favre den fatalen Satz: "Die Meisterschaft ist gespielt." Am anderen Tag spielten die Bayern nur Unentschieden gegen Nürnberg und wir blieben zwei Punkte hinter ihnen, drei Spieltage vor Saisonschluss. Ich hab's damals mehr angedeutet als offen ausgesprochen - aber das wäre der Zeitpunkt für unsere GF gewesen, Favre sofort den Laufpass zu geben. Mit einem Trainer, der selbst nicht mehr an die Chance auf die Meisterschaft glaubt, obwohl sie nicht nur theoretisch noch möglich ist und man lange Zeit die Saison dominiert hatte, kannst du das große Ziel eben nicht erreichen. Favre wirkte damals fast schon erleichtert, dass der Druck nun weg ist. Bei anderen Typen hätte diese üble Pleite dagegen sogar eine Trotzreaktion ausgelöst: Klar, jetzt sind wir erst mal down, aber schreibt uns nicht zu früh ab, wir greifen jetzt erst recht noch mal an geben alles für den Titel! Das ist aber nun einmal nicht Favres Naturell.

Seither ist zweierlei beim BVB passiert, was nicht zusammenpassen will: Man hat vor dieser Saison den Vertrag mit dem Trainer vorzeitig um ein Jahr verlängert und dann noch die Parole ausgegeben, um die Meisterschaft mitzuspielen. Vielleicht war die Überlegung die, dass man dem Trainer den Rücken stärken will, so dass es keinesfalls an fehlendem Rückhalt liegen soll. Und man wollte auf dieser Position Ruhe haben. Die hat man nun zwar, aber anders als man es sich vorgestellt hat. Die Unbeholfenheit des Trainers nicht nur an der Seitenlinie, sondern auch in der öffentlichen Kommunikation wird doch auch jedem auf der Leitungsebene sauer aufstoßen. Für mich ist aber dennoch klar, dass man Favre nach drei Unentschieden in Folge nicht so ohne Weiteres aus dem Sattel wirft. Bin aber selbst gespannt, wie lange es sich die Geschäftsführung noch leisten kann, mit einem Trainer zu arbeiten, der die eigens formulierten Ansprüche nicht mit der erforderlichen Leidenschaft verfolgt und der inzwischen wohl von der überwiegenden Mehrheit des Anhangs abgelehnt wird. Wie es in der Mannschaft diesbezüglich aussieht, kann man ja nur spekulieren.

Herb
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#629 Beitrag von Herb » So 6. Okt 2019, 12:15

Ist der immer noch da? :sick: :thumbdown:

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Becksele
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#630 Beitrag von Becksele » So 6. Okt 2019, 13:01

Wenn ich den Tweet von Don Tuppi lese, der immer trifft eigentlich, dann steht die Entlassung kurz bevor, wenn man das zwischen den Zeilen so versteht.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#631 Beitrag von art_vandelay » So 6. Okt 2019, 13:03

Mir war das schon vor der Saison bewusst, dass Favre nichts auf die Kette bekommt.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt: wir können noch alle Ziele erreichen!

Herb
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#632 Beitrag von Herb » So 6. Okt 2019, 13:05

Man wird aber erst noch ein paar nicht gewonnene Spiele abwarten, bis man handelt. So ist das bei uns nunmal.

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Becksele
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#633 Beitrag von Becksele » So 6. Okt 2019, 13:12

Herb hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 13:05
Man wird aber erst noch ein paar nicht gewonnene Spiele abwarten, bis man handelt. So ist das bei uns nunmal.
Und dann sind mal wieder die Ziele in weiter Ferne bzw unerreichbar. Dem gesamten Club fehlen Eier, wenn man wieder weitermacht und "hofft". :clap: :clap: :clap:

Herb
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#634 Beitrag von Herb » So 6. Okt 2019, 13:47

Das ist nunmal der Verlierer- und Versagermentaltiät geschuldet, die unseren Verein auszeichnet. Weniger ist auch ok und wenn man seine Ziele nicht erreicht, geht man trotzdem zufrieden nach Hause. Schade, dann halt beim nächsten Mal. Heja BVB. So wird niemand zu Höchstleistungen angestachelt, 80-90% bleibt der Dauerzustand. Wir werden nie ein großer Verein, sondern bleiben ewig das schwarz-gelbe Mauerblümchen, über das alle nur spotten.
Warum treten Gegner immer so mutig gegen uns an? Weil sie wissen, dass gegen uns immer was geht. Während solche Teams gegen andere gute Mannschaften nur noch bemüht sind, nicht unter die Räder zu kommen, weiß man, dass man uns immer ein, zwei, drei Tore locker einschenken kann, wenn man nur etwas Druck aufbaut. Jeder kann das. Weil wir immer wieder Schwäche und Verwundbarkeit ausstrahlen und vorleben. Es ist so zum Kotzen.
Das Gleiche tut man jetzt, indem man an diesem Trainer festhält. Obwohl JEDER sieht, dass das unweigerlich in die Misere führt. Wir kommen immer wieder an den gleichen Punkt.

Andi-Latte

Re: Lucien Favre [Trainer]

#635 Beitrag von Andi-Latte » So 6. Okt 2019, 13:53

Volle zustimmung @Herb… große Vereine handeln… wir verwalten nur und hoffen auf das große Wunder… samt Durchhalteparole :kotz: mehr als mitspielen mit den großen ist und wird nicht drin sein… vom was gewinnen habe ich mich längst verabschiedet ( wie unsere Vereinsführung halt Vorlebt… dabei sein ist alles :thumbdown:

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#636 Beitrag von HoWe1909 » So 6. Okt 2019, 14:09

Das Problem ist, dass kein guter Trainer auf dem Markt ist!

cloud88
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#637 Beitrag von cloud88 » So 6. Okt 2019, 14:28

Ich finde es falsch zu behaupten das kein guter Trainer auf dem Markt ist, es sind genug unterwegs die Erfolge hatten, oder welche die nie die richtige Chance hatten.

1. Die Vertragsverlängerung war Pflicht um die ständige Diskussion darüber zu vermeiden. Das man nur 1 Jahr Verlängert hat zeigt auch das der Verein etwas bedenken hatte.

2. Ist es dumm zu glauben das er als Jugendtrainer dem Team schaden würde, da er in diesem Bereich viel mehr seine stärken zeigen kann und der Erfolg zweitrangig ist. Lieber 1 Titel in 4 Jahren dafür aber 5-6 Spieler die den Sprung schaffen als 3-4 Titel aber nur 1-2 Spieler die den Sprung gerade so schaffen.

3. Man hört auch von Spielerseite immer mehr das sie nicht zufrieden sind wie sie Taktisch spielen sollen. Das ist ein zeichen das es zuende geht, wenn das Vertrauen weg ist. Davon ab hat er sowieso mehrere Spieler im Kader gegen sich.

4. Finde ich es gut das Watzke klar sagt das dass Ziel das gleiche bleibt, somit geht er gegen dieses passive was Favre ausstrahlt an.

5. Die Mannschaft die unter Bosz und Stöger gespielt hat ist doch schon ausgetauscht Bartra, Subo, Sokratis, Auba, Isak, Castro, Rode, Schürrle und andere sind weg. WItsel, Delaney, Hummels, Sancho, Zagadou, Paco sind die neuen Gesichter.

6. Das Favre erst von den Spieler dazu aufgefordert werden musste auf Manndeckung bei Ecken umzustellen finde ich traurig, selbst für den Zuschauer war das Offensichtlich. Ideal ist 4-5 in Manndeckung und 3-4 Raumdeckung.

7. Die Fans selber müssten druck machen damit Favre entlassen wird, die Verantwortlichen werden sich bestimmt hüten sich die Finger zu verbrennen nach Tuchel obwohl sie dort zu 100% recht hatten.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#638 Beitrag von Bernd1958 » So 6. Okt 2019, 14:33

Becksele hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 13:01
Wenn ich den Tweet von Don Tuppi lese, der immer trifft eigentlich, dann steht die Entlassung kurz bevor, wenn man das zwischen den Zeilen so versteht.
Habe den gerade mal eben gegoogelt und auch gefunden. ;-). Der schreibt sich ja auch oft mit Meistereder. Der hatte auch immer richtig gute Infos.

Das die ganzen Trainer etc Favre verteidigen bis aufs Blut hat zwei Gründe: 1. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Sitzen ja alle im gleichen Boot. ". Keiner von denen will im Herzen das wir Meister werden.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#639 Beitrag von MattiBeuti » So 6. Okt 2019, 14:34

Winnido hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 08:57
Nicht ganz Matti. Das ist mir zu positiv ausgedrückt. Nicht „die Spieler lassen ihn im Stich“. Er hat es nicht geschafft eine Mannschaft die gemeinsam an einem Strang zieht aufzubauen.
Und was war unter Bosz und unter Stöger? Und jetzt wieder unter Favre? Sind immer nur die Trainer die Unwissenden und die Spieler machen einen guten Job? Dass Favre es nicht schafft, dass die Mannschaft an einem Strang zieht, sieht man ja auf dem Platz. Aber wenn wir jetzt zu dem Ergebnis kommen, dass es komplett am Trainer liegt, wir ihn nur austauschen müssen und alles wird über Jahre wieder besser, dann halte ich das für zu blauäugig. Von den Spielern darf gerne mehr kommen. Selbst wenn alles mies läuft, kann man resoluter in den Zweikampf gehen. Das wird Favre nicht verboten haben.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#640 Beitrag von cloud88 » So 6. Okt 2019, 14:42

MattiBeuti hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 14:34
Winnido hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 08:57
Nicht ganz Matti. Das ist mir zu positiv ausgedrückt. Nicht „die Spieler lassen ihn im Stich“. Er hat es nicht geschafft eine Mannschaft die gemeinsam an einem Strang zieht aufzubauen.
Und was war unter Bosz und unter Stöger? Und jetzt wieder unter Favre? Sind immer nur die Trainer die Unwissenden und die Spieler machen einen guten Job? Dass Favre es nicht schafft, dass die Mannschaft an einem Strang zieht, sieht man ja auf dem Platz. Aber wenn wir jetzt zu dem Ergebnis kommen, dass es komplett am Trainer liegt, wir ihn nur austauschen müssen und alles wird über Jahre wieder besser, dann halte ich das für zu blauäugig. Von den Spielern darf gerne mehr kommen. Selbst wenn alles mies läuft, kann man resoluter in den Zweikampf gehen. Das wird Favre nicht verboten haben.
Die Entscheidenden Fehler von Favre sind:

1. Er lässt Spieler immer Spielen ohne das die Leistung stimmt Akanji, Sancho, Reus. Das sorgt für weitere Spannungen.
2. Er lässt den Spielern zu wenig Freiraum um ihre Stärken zu Entfalten.

Solange der Trainer diese Punkte nicht versucht zu bessern ist er angreifbar und gibt den Spielern Alibis. Nehmen wir nur die letzte Woche.
Götze spielt stark gegen Bremen und sitzt in der CL auf der Bank um für 1-2min zu kommen? Das ist ein Schlag ins Gesicht, gerade weil der Wechsel nicht einmal Sinn machte.

Reus spielte die letzten 3 Spiele schlecht und unsichtbar auf der 10, wieso keine Bank oder andere Position?

Und dazu muss die Frage erlaubt sein wieso so viele Spieler immer zweckentfremdet spielen Götze auf der 9, Reus auf der 10, Brandt außen oder auf der 9, Weigl in der IV, Hakimi oder mal Guerreiro LF/RF. Zu viel gespringe bringt keine Routine und somit keine Automatismen.

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