Lucien Favre

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Re: Lucien Favre

#3261 Beitrag von Pew » Di 15. Dez 2020, 17:22

Hitzfeld ist mir schon bei seiner TV Tätigkeit dadurch aufgefallen, dass er es sehr gut meinte mit den Trainern, die er hätte kritisieren sollen. Ich kann auch verstehen, dass man sich als Kollege eher auf die Seite Favres stellt, eine echte Chance aus dem Loch wieder herauszukommen hat man ihm ja nicht gegeben.

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Re: Lucien Favre

#3262 Beitrag von Tschuttiball » Di 15. Dez 2020, 17:59

RheinSiegBorusse hat geschrieben:
Di 15. Dez 2020, 16:59
@Tschuttiball

Achso, wie war das noch mit Deiner Meinung zu dem Thema Gefälligkeitsgeschreibe RN Dersch Terzic :think: :?:

Dann doch so, wie es einem selber passt.
Aber das war ja sehr gut recherchiert :think:

Sorry, aber der musste sein ;)
Passt schon, trifft mich 0, da du hier Äpfel mir Birnen vergleichst ;)
Dersch ist ein Journalist der über etwas berichtet. Hitzfeld jemand der über einen Schweizer Trainerkollegen von einem Schweizer Boulevardblatt befragt wird.
So viel Differenzierung muss drin liegen ;)
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Re: Lucien Favre

#3263 Beitrag von Optimus » Mi 16. Dez 2020, 14:43

Die Entlassung bei Borussia Dortmund wird Lucien Favre zumindest finanziell versüßt. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, kassiert der Schweizer eine Abfindung in Höhe von einer Million Euro. Im kommenden Sommer wäre der Vertrag des Übungsleiters ausgelaufen.
Optimisten, Pessimisten - letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher.
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Re: Lucien Favre

#3264 Beitrag von Shafirion » Mi 16. Dez 2020, 15:24

Tschuttiball hat geschrieben:
Di 15. Dez 2020, 17:59
RheinSiegBorusse hat geschrieben:
Di 15. Dez 2020, 16:59
@Tschuttiball

Achso, wie war das noch mit Deiner Meinung zu dem Thema Gefälligkeitsgeschreibe RN Dersch Terzic :think: :?:

Dann doch so, wie es einem selber passt.
Aber das war ja sehr gut recherchiert :think:

Sorry, aber der musste sein ;)
Passt schon, trifft mich 0, da du hier Äpfel mir Birnen vergleichst ;)
Dersch ist ein Journalist der über etwas berichtet. Hitzfeld jemand der über einen Schweizer Trainerkollegen von einem Schweizer Boulevardblatt befragt wird.
So viel Differenzierung muss drin liegen ;)
Finde auch, dass ein Interview da nicht dasselbe ist. Dennoch bleibe ich dabei, dass dieser Artikel im Zweifel schon etwas tendenziös ist.

Jedenfalls finde ich es schon erstaunlich, wie einseitig die Wahrnehmung in der Trainerfrage ist. Das Spiel gestern fand ich jetzt insgesamt nicht viel besser als die letzten Wochen. Gestern war es ja auch nicht so, dass wir jetzt so richtig mutig auf Sieg gespielt hätten. Gewinnen wir das so unter Favre, heißt es: Ein (jedenfalls in der Entstehung) glücklicher Elfmeter und dann auch noch Glück beim Nachschuss. Es sagt ja schon einiges, wenn schon für die Halbzeit diverse Wechsel gefordert werden. Ich möchte mir auch nicht ausmalen, was unter Favre losgewesen wäre, wenn der diese Wechsel - wie nun Terzic - nicht zur Halbzeit vorgenommen hätte, wenn der so spät wie Terzic gewechselt oder dann - wiederum wie Terzic - den einzigen Stürmer für einen Sechser heruntergenommen hätte. Favre war unter anderem der Sündenbock, weil er rechts hinten nicht auf den vielversprechenden offensiven Morey gesetzt hat und plötzlich merken gestern alle, dass der jedenfalls im Moment auch nur mit Sicherheitspässen auffällt. Gestern hieß es dann sogar im Spieltags-Thread: Im Zweifel ist ein Unentschieden in Bremen gerade schon okay (und zwar wvon Zubi, einem der größten Favre-Kritiker). Auch da ist die Ironie kaum zu übersehen. Unter Favre hieß es selbst beim Zenit-Spiel mit neun Verletzen, am Ende sei immer der Trainer verantwortlich. Gestern hieß es dann plötzlich, man müsse auch mal bedenken, wer da alles (nicht) auf dem Platz stehe und das viele einfach formschwach seien. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Während unter Favre praktisch alles dem Trainer angelastet wurde, versucht man jetzt bei Terzic gerade tendenziell alles erst einmal schönzureden. Jetzt kann man natürlich sagen: Das ist Teil der neuen Aufbruchstimmung. Mit ist das trotzdem irgendwie zu tendenziös.

Und bevor jetzt wieder irgendwelche falschen Vorwürfe aufkommen: Ich hätte vermutlich nach dem Stuttgart-Spiel auch die Reißleine gezogen. Mir ist Terzic auf Anhieb sympathisch und ich verspüre Aufbruchstimmung, die uns guttut. Trotzdem ist mir das alles irgendwie zu viel Schwarz-Weiß-Malerei.

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Re: Lucien Favre

#3265 Beitrag von Tschuttiball » Mi 16. Dez 2020, 21:23

Wurde das hier schon gepostet? Für mich ein sehr zutreffender Kommentar warum Favre in den letzten Monaten hier gescheitert ist:
Tut mir leid, ich konnte Sie nicht ver­stehen

Lucien Favre ist in Dort­mund nicht nur an den Ergeb­nissen geschei­tert, son­dern vor allem auch an seiner Außen­dar­stel­lung. Sie war im wahrsten Sinne des Wortes rät­sel­haft.

https://11freunde.de/artikel/tut-mir-le ... en/3025867
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Re: Lucien Favre

#3266 Beitrag von Feniksi » Do 17. Dez 2020, 09:14

Nee. Sorry. Das glaub ich nicht, und das werde ich net glauben. Favres PK's und Aussendarstellung waren doch schon bei Gladbach und Nizza bekannt. Da wusste man doch, wen man auf die Trainerbank setzt. Auch das Lucien jetzt nicht unbedingt den offensivsten Fußball spielen lässt war hinlänglich bekannt.
Ich behaupte eher, dass es da einen gehörigen Dissenz zwischen Trainer und Mannschaft gegeben hat, dessen Ausmaß sich Favre vllt nicht ganz bewusst war. Warum sonst sollte Favre sich nicht einmal mehr von der Mannschaft verabschiedet haben? "Trainer Favre, so hört man, habe da schon gewusst, dass er entlassen ist. Am Sonntagnachmittag, beim angesetzten Training, war der 63-Jährige schon nicht mehr dabei. Eine Verabschiedung von seinen Spielern soll es nicht mehr gegeben haben."
Favre wurde doch, was day zwischenmenschliche angeht, doch immer als coole Socke und sehr höflich beschrieben.
Kann mir kaum vorstellen, dass er geht, ohne sich bei seinen Spielern zu verabschieden.
Schon unter Tuchel haben Teile der Mannschaft versucht, mit öffentlichen Aussagen den Trainer zu diskreditieren (ich erinner an Sahin, und Schmelzer. Die z.G schon unter bosz kaum noch zum Zuge kamen...wäre also nicht das erste Mal, dass Spieler hier ihren Einfluss gegen das Trainerteam geltend machen

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Re: Lucien Favre

#3267 Beitrag von La Roja » Do 17. Dez 2020, 10:12

Wobei da ja schon viel Gerüchteküche mit dabei ist. Von uns (und den Medien) kann doch gar niemand hundertprozentig wissen, ob es stimmt, dass Favre sich letztendlich nicht mal mehr verabschiedet hat, also das Tischtuch zwischen Spieler und Trainer definitiv zerschnitten war. Wobei ja durchaus einiges dafür spricht, die Zwischentöne in einigen Interviews in den letzten Wochen waren ja da.
Und dass der Einfluss der Spieler vor allem, wenn die Erfolgskurve stetig mehr nach unten zeigt, durchaus nicht unerheblich ist, das ist auch nichts Neues und nicht nur bei uns so.
Ja, Favres Außendarstellung war bekannt. Und trotzdem gibt es Dinge, über die man im Vorfeld denkt, man kommt besser damit klar, als es dann letztendlich der Fall ist. Erfolge geben im Zweifel immer recht und man kann über nichtssagende PKs oder kryptische Interviews nach Siegen wesentlich besser hinwegsehen. Wenn dann aber in Summe die Formkurve stetig nach unten zeigt und zeitgleich viele kleine Aussagen gemacht werden, die man hier in Dortmund möglichst nicht sagen sollte (ich erwähne auch hier wieder dieses "ich bin immer okay mit einem Punkt" oder auch die in dem verlinkten Artikel genannte Torwart-Baustelle), dann merkt man, dass man - auch wenn man wusste, was man mit Favre bekommt - nicht mehr zufrieden ist.
Schwarz-gelbe Grüße, Dany

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Re: Lucien Favre

#3268 Beitrag von Feniksi » Do 17. Dez 2020, 10:17

Naja,.. . Das zitat hab ich aus der süddeutschen. Hätte jetzt gedacht, dass F. R. fast so gut wie Dersch informiert ist.

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Re: Lucien Favre

#3269 Beitrag von sw2105 » Do 17. Dez 2020, 10:29

Shafirion hat geschrieben:
Mi 16. Dez 2020, 15:24

Finde auch, dass ein Interview da nicht dasselbe ist. Dennoch bleibe ich dabei, dass dieser Artikel im Zweifel schon etwas tendenziös ist.

Jedenfalls finde ich es schon erstaunlich, wie einseitig die Wahrnehmung in der Trainerfrage ist. Das Spiel gestern fand ich jetzt insgesamt nicht viel besser als die letzten Wochen. Gestern war es ja auch nicht so, dass wir jetzt so richtig mutig auf Sieg gespielt hätten. Gewinnen wir das so unter Favre, heißt es: Ein (jedenfalls in der Entstehung) glücklicher Elfmeter und dann auch noch Glück beim Nachschuss. Es sagt ja schon einiges, wenn schon für die Halbzeit diverse Wechsel gefordert werden. Ich möchte mir auch nicht ausmalen, was unter Favre losgewesen wäre, wenn der diese Wechsel - wie nun Terzic - nicht zur Halbzeit vorgenommen hätte, wenn der so spät wie Terzic gewechselt oder dann - wiederum wie Terzic - den einzigen Stürmer für einen Sechser heruntergenommen hätte. Favre war unter anderem der Sündenbock, weil er rechts hinten nicht auf den vielversprechenden offensiven Morey gesetzt hat und plötzlich merken gestern alle, dass der jedenfalls im Moment auch nur mit Sicherheitspässen auffällt. Gestern hieß es dann sogar im Spieltags-Thread: Im Zweifel ist ein Unentschieden in Bremen gerade schon okay (und zwar wvon Zubi, einem der größten Favre-Kritiker). Auch da ist die Ironie kaum zu übersehen. Unter Favre hieß es selbst beim Zenit-Spiel mit neun Verletzen, am Ende sei immer der Trainer verantwortlich. Gestern hieß es dann plötzlich, man müsse auch mal bedenken, wer da alles (nicht) auf dem Platz stehe und das viele einfach formschwach seien. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Während unter Favre praktisch alles dem Trainer angelastet wurde, versucht man jetzt bei Terzic gerade tendenziell alles erst einmal schönzureden. Jetzt kann man natürlich sagen: Das ist Teil der neuen Aufbruchstimmung. Mit ist das trotzdem irgendwie zu tendenziös.

Und bevor jetzt wieder irgendwelche falschen Vorwürfe aufkommen: Ich hätte vermutlich nach dem Stuttgart-Spiel auch die Reißleine gezogen. Mir ist Terzic auf Anhieb sympathisch und ich verspüre Aufbruchstimmung, die uns guttut. Trotzdem ist mir das alles irgendwie zu viel Schwarz-Weiß-Malerei.
Kann Dir nur komplett zustimmen! :thumbup:

Nach einem Sieg gegen verletzungsbedingt offensiv kaum in Erscheinung getretene, hausbacken spielende Bremer ist plötzlich alles rosarot und wird dem neuen Trainer zugeschrieben.
Auftritt, Körpersprache, Kampfgeist, selbst das Coaching des Trainers war plötzlich anders, nein, besser. Da komme ich nicht mehr mit, wie wenig objektiv geurteilt wurde und wird.
Das sind aber wahrscheinlich genau die Leute, die immer nach Favre als Wunschtrainer gerufen haben, bevor er kam. Da gab es nämlich nicht wenige :o
Leider war das noch zu westline-Zeiten und man kann es nicht mehr recherchieren.
Zuletzt geändert von sw2105 am Do 17. Dez 2020, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lucien Favre

#3270 Beitrag von Shafirion » Do 17. Dez 2020, 10:30

La Roja hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 10:12
Wobei da ja schon viel Gerüchteküche mit dabei ist. Von uns (und den Medien) kann doch gar niemand hundertprozentig wissen, ob es stimmt, dass Favre sich letztendlich nicht mal mehr verabschiedet hat, also das Tischtuch zwischen Spieler und Trainer definitiv zerschnitten war. Wobei ja durchaus einiges dafür spricht, die Zwischentöne in einigen Interviews in den letzten Wochen waren ja da.
Und dass der Einfluss der Spieler vor allem, wenn die Erfolgskurve stetig mehr nach unten zeigt, durchaus nicht unerheblich ist, das ist auch nichts Neues und nicht nur bei uns so.
Ja, Favres Außendarstellung war bekannt. Und trotzdem gibt es Dinge, über die man im Vorfeld denkt, man kommt besser damit klar, als es dann letztendlich der Fall ist. Erfolge geben im Zweifel immer recht und man kann über nichtssagende PKs oder kryptische Interviews nach Siegen wesentlich besser hinwegsehen. Wenn dann aber in Summe die Formkurve stetig nach unten zeigt und zeitgleich viele kleine Aussagen gemacht werden, die man hier in Dortmund möglichst nicht sagen sollte (ich erwähne auch hier wieder dieses "ich bin immer okay mit einem Punkt" oder auch die in dem verlinkten Artikel genannte Torwart-Baustelle), dann merkt man, dass man - auch wenn man wusste, was man mit Favre bekommt - nicht mehr zufrieden ist.
Also was die Spieler angeht, hieß es doch in der Vorberichterstattung beim Bremen-Spiel, dass er noch mit diversen Spielern telefoniert hat.

Was die Außendarstellung angeht, bin ich bei dem verlinkten Artikel und Tschutti. Das war schon ein erhebliches Problem. Natürlich wusste man vorher, wie Favre ist. Aber erstens kann man auch einfach unterschätzen, wie wichtig so etwas ist. Zweitens wird das ja auch erst zu einem Problem, wenn es nicht so läuft. Wenn Du mit Favre am Optimum spielst, juckt es keinen, wenn der auf jeder PK rumdruckst. Im besten Fall trägt es zu einem gewissen Mythos bei; im schlechtesten Fall, kann keiner ernsthaft was sagen. Das ändert sich halt ganz schnell, wenn der Erfolg ausbleibt. Und besonders böse ist es in Kombinatione mit einem etwas schlafmützigen Fußball. Dann wird dieser Fußball nämlich (in der Sache vielleicht etwas übertrieben) mit Favres Art auf PKs identifiziert.
Das Verständnisproblem habe ich auch gesehen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, was Favre mit der vielzitierten "Geduld" meint. Anders als viele glaube ich aber nicht, dass er damit wirklich schlafmützigen Fußball meint. Eher dürfte es so in die Richtung geht: Wartet auf den richtigen Moment für den Pass und dann könnte es sich fast komplett mit Hummels's Aussage nach dem Stuttgart-Spiel decken (die ja aber als Spitze gegen Favre ausgelegt wurde). Aber am Ende trägt halt dieses Risiko Favre. Der kann jetzt sicher seine Art nicht vollständig verändern; aber er hat ja auch nicht ernsthaft versucht, sich für PKs zu öffnen. Man merkte halt einfach, dass das für ihn lästige Pflichtveranstaltungen sind. Das war jetzt auch nicht unbedingt geschickt.

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Re: Lucien Favre

#3271 Beitrag von pauli74 » Do 17. Dez 2020, 11:45

sw2105 hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 10:29
Shafirion hat geschrieben:
Mi 16. Dez 2020, 15:24

Finde auch, dass ein Interview da nicht dasselbe ist. Dennoch bleibe ich dabei, dass dieser Artikel im Zweifel schon etwas tendenziös ist.

Jedenfalls finde ich es schon erstaunlich, wie einseitig die Wahrnehmung in der Trainerfrage ist. Das Spiel gestern fand ich jetzt insgesamt nicht viel besser als die letzten Wochen. Gestern war es ja auch nicht so, dass wir jetzt so richtig mutig auf Sieg gespielt hätten. Gewinnen wir das so unter Favre, heißt es: Ein (jedenfalls in der Entstehung) glücklicher Elfmeter und dann auch noch Glück beim Nachschuss. Es sagt ja schon einiges, wenn schon für die Halbzeit diverse Wechsel gefordert werden. Ich möchte mir auch nicht ausmalen, was unter Favre losgewesen wäre, wenn der diese Wechsel - wie nun Terzic - nicht zur Halbzeit vorgenommen hätte, wenn der so spät wie Terzic gewechselt oder dann - wiederum wie Terzic - den einzigen Stürmer für einen Sechser heruntergenommen hätte. Favre war unter anderem der Sündenbock, weil er rechts hinten nicht auf den vielversprechenden offensiven Morey gesetzt hat und plötzlich merken gestern alle, dass der jedenfalls im Moment auch nur mit Sicherheitspässen auffällt. Gestern hieß es dann sogar im Spieltags-Thread: Im Zweifel ist ein Unentschieden in Bremen gerade schon okay (und zwar wvon Zubi, einem der größten Favre-Kritiker). Auch da ist die Ironie kaum zu übersehen. Unter Favre hieß es selbst beim Zenit-Spiel mit neun Verletzen, am Ende sei immer der Trainer verantwortlich. Gestern hieß es dann plötzlich, man müsse auch mal bedenken, wer da alles (nicht) auf dem Platz stehe und das viele einfach formschwach seien. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Während unter Favre praktisch alles dem Trainer angelastet wurde, versucht man jetzt bei Terzic gerade tendenziell alles erst einmal schönzureden. Jetzt kann man natürlich sagen: Das ist Teil der neuen Aufbruchstimmung. Mit ist das trotzdem irgendwie zu tendenziös.

Und bevor jetzt wieder irgendwelche falschen Vorwürfe aufkommen: Ich hätte vermutlich nach dem Stuttgart-Spiel auch die Reißleine gezogen. Mir ist Terzic auf Anhieb sympathisch und ich verspüre Aufbruchstimmung, die uns guttut. Trotzdem ist mir das alles irgendwie zu viel Schwarz-Weiß-Malerei.
Kann Dir nur komplett zustimmen! :thumbup:

Nach einem Sieg gegen verletzungsbedingt offensiv kaum in Erscheinung getretene, hausbacken spielende Bremer ist plötzlich alles rosarot und wird dem neuen Trainer zugeschrieben.
Auftritt, Körpersprache, Kampfgeist, selbst das Coaching des Trainers war plötzlich anders, nein, besser. Da komme ich nicht mehr mit, wie wenig objektiv geurteilt wurde und wird.
Das sind aber wahrscheinlich genau die Leute, die immer nach Favre als Wunschtrainer gerufen haben, bevor er kam. Da gab es nämlich nicht wenige :o
Leider war das noch zu westline-Zeiten und man kann es nicht mehr recherchieren.
Also Favre war damals mein Wunschtrainer, geb ich zu und er hat hier auch viel und lange etwas bewegt,
finde ich, auch wenn es zu einem Titel leider nicht ganz reichte.
CL war eigentlich immer gut unter ihm. Pokal leider gar nicht.

Ich finde nachdem viele Trainern davor zerschlissen wurden, hat er hier schon Stabilität hereingebracht.
Trotzdem ging es jetzt nicht mehr weiter, irgendwann passiert das .
Wie alle anderen, außer Ausnhamen wie Klopp und Hitzfeld, ist er hier jetzt offiziell gescheitert, aber schlecht wars nicht.
Auch Klopps letzte Saison war, ich sag mal schwierig in der Hinrunde.

Auch Flick wird wohl irgendwann Probleme bekommen, wie bei 95% der Trainergilde halt irgendwann und
dann dreht sich das Trainerkarussel normal weiter.

Pew
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Re: Lucien Favre

#3272 Beitrag von Pew » Do 17. Dez 2020, 11:53

Shafirion hat geschrieben:
Mi 16. Dez 2020, 15:24
Finde auch, dass ein Interview da nicht dasselbe ist. Dennoch bleibe ich dabei, dass dieser Artikel im Zweifel schon etwas tendenziös ist.

Jedenfalls finde ich es schon erstaunlich, wie einseitig die Wahrnehmung in der Trainerfrage ist. Das Spiel gestern fand ich jetzt insgesamt nicht viel besser als die letzten Wochen. Gestern war es ja auch nicht so, dass wir jetzt so richtig mutig auf Sieg gespielt hätten. Gewinnen wir das so unter Favre, heißt es: Ein (jedenfalls in der Entstehung) glücklicher Elfmeter und dann auch noch Glück beim Nachschuss. Es sagt ja schon einiges, wenn schon für die Halbzeit diverse Wechsel gefordert werden. Ich möchte mir auch nicht ausmalen, was unter Favre losgewesen wäre, wenn der diese Wechsel - wie nun Terzic - nicht zur Halbzeit vorgenommen hätte, wenn der so spät wie Terzic gewechselt oder dann - wiederum wie Terzic - den einzigen Stürmer für einen Sechser heruntergenommen hätte. Favre war unter anderem der Sündenbock, weil er rechts hinten nicht auf den vielversprechenden offensiven Morey gesetzt hat und plötzlich merken gestern alle, dass der jedenfalls im Moment auch nur mit Sicherheitspässen auffällt. Gestern hieß es dann sogar im Spieltags-Thread: Im Zweifel ist ein Unentschieden in Bremen gerade schon okay (und zwar wvon Zubi, einem der größten Favre-Kritiker). Auch da ist die Ironie kaum zu übersehen. Unter Favre hieß es selbst beim Zenit-Spiel mit neun Verletzen, am Ende sei immer der Trainer verantwortlich. Gestern hieß es dann plötzlich, man müsse auch mal bedenken, wer da alles (nicht) auf dem Platz stehe und das viele einfach formschwach seien. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Während unter Favre praktisch alles dem Trainer angelastet wurde, versucht man jetzt bei Terzic gerade tendenziell alles erst einmal schönzureden. Jetzt kann man natürlich sagen: Das ist Teil der neuen Aufbruchstimmung. Mit ist das trotzdem irgendwie zu tendenziös.

Und bevor jetzt wieder irgendwelche falschen Vorwürfe aufkommen: Ich hätte vermutlich nach dem Stuttgart-Spiel auch die Reißleine gezogen. Mir ist Terzic auf Anhieb sympathisch und ich verspüre Aufbruchstimmung, die uns guttut. Trotzdem ist mir das alles irgendwie zu viel Schwarz-Weiß-Malerei.

Also mein Eindruck ist da gegesätzlich: man hat direkt einen positiven Effekt der Trainerentlassung gesehen. Terzic hat die Mannschaft in Ballbesitz ingesamt deutlich breiter agieren lassen, dadurch war man in der Lage den Gegner mit Seitenverlagerungen ans Laufen zu kriegen (eigentlich auch ein fester Bestandteil des Konzepts Favres, aber in dieser Saison kaum erfolgreich umgesetzt) und es haben sich auch mal genug Räume ergeben, um seine individuelle Klasse in die Waagschale zu werfen und schnell zu kombinieren. Die Entscheidung Reus als halb-linken ZM aufzustellen hat ebenfall direkt Früchte getragen, so involviert in unser Spiel war er lange nicht mehr, zusammen mit Guerreiro und Reyna hatten wir ein Brandgefährliches Dreieck auf der links. Druck von Beginn an, gepaart mit energischerem Pressing war ebenfalls offensichtlich - gefühlt zum ersten Mal seit Jahren hatte ich Spass an einer ersten Halbzeit. Im Gegensatz zu den letzten Spielen Favres bin ich gar nicht auf die Idee gekommen mich mit etwas anderem - wie dem Forum - abzulenken. Das war deutlich mehr, als ich jemals von einer Trainingseinheit erwartet hätte und es spricht leider auch gegen Favre, dass er den Mann mit diesen Ideen die ganze Zeit an seiner Seite hatte.
In xG ausgedrückt war das sogar ein großartiges Spiel mit 0.15 zu 3.38. Eine bessere Leistung hatten wir laut Understat in den letzten 18 (!) Monaten nur einmal gegen Düsseldorf.
Es gab natürlich immer noch Schwächen: wenn man ehrlich ist war das Pressing eher ineffizient und wurde relativ schnell wieder heruntergefahren, die Abstände zwischen den Ketten waren teilweise relativ groß, was eine bessere Mannschaft als Bremen vielleicht bestraft hätte und die größeren Abstände zwischen den Spielern haben dazu geführt, dass, wenn es im Aufbau schnell gehen sollte, auch diverse ungenaue Pässe gespielt wurden. Insgesamt war es aber ein sehr vielversprechender erster Schritt.
Feniksi hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 09:14
Schon unter Tuchel haben Teile der Mannschaft versucht, mit öffentlichen Aussagen den Trainer zu diskreditieren (ich erinner an Sahin, und Schmelzer. Die z.G schon unter bosz kaum noch zum Zuge kamen...wäre also nicht das erste Mal, dass Spieler hier ihren Einfluss gegen das Trainerteam geltend machen
Ich finde man muss da unterscheiden zwischen Spielern, die sich am Ende einer Entwicklung äußern und Spielern, die aus egoistischen Gründen einen funktionierenden Prozess ins Wanken bringen. Schmelzer und Sahin hatten sich, soweit ich mich erinnere, nach dem Pokalfinale geäußert, da hatte sich eine Trennung von Tuchel schon lange abgezeichnet.
Auch bei Reus und Hummels gab es die öffentlichen Äußerungen erst nach dem letzten Spiel des Trainers und dieses hat für sich allein genommen auch schon genug Grund zur Trennung geliefert. Generell gilt für mich auch: wenn man wirklich merkt, dass es so nicht funktioniert und dass es zum Wohle der Mannschaft (und damit des Vereins) ginge, wenn eine Trennung erfolgt, dann kann ich damit leben, dass sich die Führungsspieler auch mal öffentlich äußern. Das war mMn zumindest in dem aktuellen Fall gegeben. Hätte es doch, wenn man diesen Aussagen überhaupt irgendeine Wirkung zuschreibt, dazu geführt, dass Favre entweder etwas ändert oder gefeuert wird.
Zuletzt geändert von Pew am Do 17. Dez 2020, 18:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lucien Favre

#3273 Beitrag von MattiBeuti » Do 17. Dez 2020, 17:14

"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst." (Jürgen Klopp)

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Re: Lucien Favre

#3274 Beitrag von Zubitoni » Do 17. Dez 2020, 19:20

bevor ich mich abschätzig äußere... matti, bist du dieser constantin? ;)

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

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Re: Lucien Favre

#3275 Beitrag von MattiBeuti » Do 17. Dez 2020, 20:34

Zubitoni hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 19:20
bevor ich mich abschätzig äußere... matti, bist du dieser constantin? ;)
Nee, der hat viel mehr Ahnung von Fußball als ich.
"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst." (Jürgen Klopp)

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Re: Lucien Favre

#3276 Beitrag von Tschuttiball » Di 22. Dez 2020, 19:36

Wie “Fussballtransfers.com” berichtet, wurde der 63-Jährige von seinem Ex-Klub OGC Nizza angefragt. Dort musste Patrick Vieira nach einem schwachen Saisonstart kürzlich gehen. Die Trainersuche läuft noch immer. Favre hat für den Job allerdings abgesagt, auch nach zweimaliger Anfrage. Er scheint erst einmal eine Pause einlegen zu wollen.
https://www.4-4-2.com/bundesliga/boruss ... b-offerte/
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Re: Lucien Favre

#3277 Beitrag von Stumpen » Do 31. Dez 2020, 15:37

https://www.welt.de/sport/fussball/bund ... -inne.html
Er stellte Spielsituationen nach, schob die Stühle so hin, wie seine Spieler vor bestimmten Gegentoren gestanden hatten, rannte um einige Stühle herum, blieb an einem hängen, simulierte einen Ballverlust und rief laut: „Katastrophe!“
... ich bin noch immer der Meinung, da hat man den falschen gefeuert. Er war einfach zu fein, zu nett. Unseren Elitekicker muss mal einer den Marsch blasen. Denen muss einer klar machen, dass wenn sie ins Penthouse wollen, sie gefälligst die Treppe zu nehmen haben. Rein sportlich gesehen.

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Re: Lucien Favre

#3278 Beitrag von Optimus » Do 31. Dez 2020, 16:57

Stumpen hat geschrieben:
Do 31. Dez 2020, 15:37
https://www.welt.de/sport/fussball/bund ... -inne.html
Er stellte Spielsituationen nach, schob die Stühle so hin, wie seine Spieler vor bestimmten Gegentoren gestanden hatten, rannte um einige Stühle herum, blieb an einem hängen, simulierte einen Ballverlust und rief laut: „Katastrophe!“
... ich bin noch immer der Meinung, da hat man den falschen gefeuert. Er war einfach zu fein, zu nett. Unseren Elitekicker muss mal einer den Marsch blasen. Denen muss einer klar machen, dass wenn sie ins Penthouse wollen, sie gefälligst die Treppe zu nehmen haben. Rein sportlich gesehen.
Das kann der Trainer machen. Oder sollte der Trainer machen. Hätte er tun können.
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Re: Lucien Favre

#3279 Beitrag von Stumpen » Di 5. Jan 2021, 12:16

https://www.focus.de/sport/fussball/bun ... 34039.html
"Das ist Edins Aufgabe. Wir müssen ein bisschen weg vom geduldigen Spielaufbau und hin zu mehr Kreativität", forderte Watzke von seinem Interimstrainer.
... da macht man es sich jetzt jemand einfach. Man wusste welche Fussball Favre spielen lässt, welchen Charakter er mitbringt, auf welche Dinge er wert legt.

Edin muss also richten, was andere Trainer nicht geschaft haben. Welche Kreativspieler hat man Edin zur Verfügung gestellt?

Mir kommt es so vor, als ob der Chef einer Verwaltung morgens vor seine Mitarbeiter tritt und sagt, ab heute sind wir kreativ, hipp und trendy.
"Wir haben zu oft keinen Erwachsenen-Fußball gespielt", sagt Mats Hummels
... es gehört aber auch ausgeführt, dass zumeist Erwachsene diesen Fussball verweigert haben. Das Versagen der internen Hierarchie, das Abtauchen der Führungsspieler, allgemeine Selbstzufriedenheit.

Hummels, sicherlich einer der Besseren, ist da Teil des Systems. Er steht mit auf dem Platz, warum wird da nicht eingegriffen. Er ist Führungsspieler und hat Verantwortung. Ein Blick auf den Gehaltszettel reicht da. Er darf sich gerne mal einen Reus zur Brust nehmen, Witsel und Bürki in Verantwortung nehmen und einen Meunier erklären, dass hier nicht sein Altersruhesitz ist und man etwas mehr, als Auslaufen von ihm erwartet wird ... und und und.

Wenn man sieht, als Erwachsener, da läuft etwas falsch, was mach ich da, abwarten bis es schief geht, oder frühzeitig eingreifen**.

Nach dem Spiel ist selbst der Dümmste schlau. Da braucht es dann keine selbstkritischen Interviews mehr.

Ich wünsche mir von Aki, Hummels und allen anderen im Team, weniger reden, mehr tun. Und bitte, demontiert Terzic nicht als Trainer, bevor er überhaupt Trainer sein kann. Wenn unsere Mentalitätsmonster spitz kriegen, dass es mit dem Trainer eh nicht weitergeht, dann haben sie ja wieder eine Ausrede, da kann man sich dann wieder schön zurücklehnen.


**Ja, ich gehöre noch einer anderen Generation an.

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Re: Lucien Favre

#3280 Beitrag von Tschuttiball » Di 5. Jan 2021, 15:01

Hummels hat doch gerade erklärt warum er seine Aussage in der Öffentlichkeit nach dem Stuttgart Spiel getätigt hat: als letzte Patrone. Sprich somit wurden die Dinge intern vorher schon angesprochen. Nur was willste machen wenn die ganzen Ich-AG's nur auf sich selbst schauen? Da kannst sagen was du willst. Am Ende muss der Trainer dafür schauen dass alle mitziehen. Das ist sein Job als Vorgesetzter wenn du so willst.

Aber bei einem Punkt bin ich bei dir: der Fisch stinkt immer vom Kopf. Soll heissen, auch Zorc & Co haben Fehler gemacht in der Kader Zusammenstellung, Stichwort zu viele Ich-AG's. Die müssen schauen das dass Gebilde funktioniert. Das ist Zorcs Hauptaufgabe als Sportdirektor der die Transfers abnickt. Watzke ist verantwortlich um kritisch die Dinge auch einzufordern. Aber das geschieht halt intern und nicht extern - zurecht.

Alles in allem hat jeder seine Arbeit zu machen. Die war/ist aktuell nicht gut. Zumindest nicht diese Saison in der Liga wenn es nach den eigenen Ansprüchen geht.
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