Lucien Favre

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StephaneChapuisat
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3081 Beitrag von StephaneChapuisat » Di 8. Dez 2020, 20:51

Desperate people...

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Zubitoni
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3082 Beitrag von Zubitoni » Di 8. Dez 2020, 22:04

vorteile:
- seine philosophie passt offensichtlich zum verein.
- macht ne mannschaft besser.
- wurde von susi und aki abgesegnet.
- günstig.
- kennt den verein.

hauptnachteile:
- fans stehen zwar auf solche lösungen, werden dann aber auch schnell unruhig, weil eben nicht johann cruyff geholt wurde.
- keinerlei bundesligaerfahrung. aber deswegen ist es ja auch ne mutige entscheidung. sonst wärs ja ein no-brainer, den zu holen.

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

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Tschuttiball
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3083 Beitrag von Tschuttiball » Di 8. Dez 2020, 22:14

Bin ich dagegen. Aber am Ende müssen Aki, Zorc & Kehl dafür gerade stehen was sie entscheiden. Auch sie sind hier nicht frei von Kritik.
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3084 Beitrag von Tschuttiball » Di 8. Dez 2020, 22:32

Also am allerliebsten hätte ich ja Nagelsmann. Könnte ich mir super bei uns vorstellen. Auch wenn den (warum auch immer) viele nicht mögen. Ich finde ihn als Trainer super. Er kann sich auch gut ausdrücken. Nein, Julian wäre top.

Nur leider utopisch das er von Leipzig zu uns möchte. Der Zug ist abgefahren.
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3085 Beitrag von Shafirion » Mi 9. Dez 2020, 09:02

Ich glaube, niemand ist mit dem Fußball einverstanden, den wir im Moment zeigen.

Ich glaube, niemand würde im Moment uneinschränkt für eine Vertragsverlägerung mit Favre plädieren. Die meißten sind sich wohl einig, dass wir dringend frischen Wind brauchen.

Ich glaube auch, dass bis auf wenige Ausnahmen die meisten trotzdem anerkennen, dass es in der gegenwärtigen Situation mit einer Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen nicht sinnvoll wäre, Favre jetzt direkt rauszuwerfen, Abzahlung zahlen zu müssen und auf eine Wundertüte zu setzen.

Das wirft dann die Frage auf, ob es hier im Forum bis zum Saisonende so weitergehend soll oder muss, wie es im Moment ist. Ob jede Aufstellung vor jedem Spiel als lächerlich abgetan werden muss. Ob in jedem Spiel, in dem es nicht so läuft der Rausschmiss gefordert werden muss. Ob auch unter der Woche bei jeder Gelegenheit der Trainer verspottet werden muss ("Wir müssen Geduld haben" ist ja der neue universelle Mega-Schenkelklopfer).

Inzwischen ist Favre ja wirklich für alles verantwortlich. Sobald die Aufstellung raus ist, sind sich alle einig, dass mal wieder genau die Person auf der Bank sitzt, die heute den Unterschied gemacht hätte. Ganz egal, ob das ein 16-jähriger Moukoko, ein 17-jähriger Bellingham oder sogar zwischenzeitlich ein Dahoud ist, der hier jahrelang nur Sündenbock war.

Und sobald sich ein Spieler verletzt, ist ja klar, dass Favre den heute hätte schonen oder früher auswechseln müssen.

Daysleeper hat im letzten Spieltagsthread eine lange Mängelliste augeführt, die es m.E. ziemlich gut trifft. Wenn Reus und Brandt völlig außer Form sind und Sancho auch nur Ansätze seines Leistungsvermögens abruft, versteht es sich doch von selbst, dass unsere offensive lahmt. Natürlich kann und muss man fragen, inwiefern da eine falsche Herangehensweise eine Rolle spielt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass Favre allein für das kollektive Formtief verantwortlich ist. Sancho hat ja immerhin über lange Zeit unter Favre in der Form seines Lebens gespielt.

Wie einseitig die Kritik ist, zeigt sich besonders schön an Julian Brandt. Da konnte man in den letzten Wochen immer noch erstaunlich häufig lesen, der sei ja "eigentlich ein toller 8er", der aber leider unter Favre auf der falschen Position eingesetzt werde. Gerne ergänzt um den Zusatz: "Dann ist doch verständlich, dass er keinen Bock hat."
Mir ist schleierhaft, wie man ernsthaft glauben kann, ein Brandt in dieser Form und mit dieser Arbeitseinstellung würde uns auf der 8 derzeit weiterhelfen. Da wäre es doch noch fataler, dass er praktisch keine Zweikämpfe führt und zu haarsträubenden Fehlpässen neigt.

Und selbst gestern fällt noch der Satz der magischen Universalkritik: "Der Trainer sucht ja die Spieler aus und stellt sie ein." Als hätten wir nicht neun verletzte Spieler, als hätte sich die Mannschaft gestern nicht von selbst aufgestellt. Die einzige Frage, die sich gestern stellte, war, ob man Moukoko von Beginn an bringt. Da gibt es nun schon auch eine Reihe guter Gründe, die dagegen sprechen. Aber nein, auch da ist es direkt wieder der Favre "ohne Eier".

Zum Schluss wiederhole ich: Niemand würde derzeit behaupten, dass es an Favre nichts zu kritisieren gibt. Das wäre ja absurd. Aber Favre ist ganz sicher auch nicht an allem Schuld und irgendwie müssen wir hier durch die Pandemie und die Saison kommen und ich frage mich mal wieder, ob das wirklich durchweg mit dieser extremen Negativität und Einseitigkeit sein muss.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3086 Beitrag von Der Olaf » Mi 9. Dez 2020, 09:10

Es ist doch so, dass jeder seine eigenen Vorstellungen einer Aufstellung hat, oftmals abweichend vom Trainer.
Doch egal wie abweichend diese ist, der Trainer hat immer Schuld.

Bsp.: Vor ein paar Tagen wurde Favre vorgeworfen, dass er Dahoud nicht bringt, als dieser dann danach in der Startaufstellung war, wurde ihm vorgeworfen das er ihn bringt.

Klar geht mir dieses dauernde Tempo aus dem Spiel nehmen und Geduld predigen auf die Nüsse, aber das er so spielt wußte man vorher.
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014, 2019
Champions-League-Sieger: 1997
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3087 Beitrag von sw2105 » Mi 9. Dez 2020, 10:19

Shafirion hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 09:02
Ich glaube, niemand ist mit dem Fußball einverstanden, den wir im Moment zeigen.

Ich glaube, niemand würde im Moment uneinschränkt für eine Vertragsverlägerung mit Favre plädieren. Die meißten sind sich wohl einig, dass wir dringend frischen Wind brauchen.

Ich glaube auch, dass bis auf wenige Ausnahmen die meisten trotzdem anerkennen, dass es in der gegenwärtigen Situation mit einer Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen nicht sinnvoll wäre, Favre jetzt direkt rauszuwerfen, Abzahlung zahlen zu müssen und auf eine Wundertüte zu setzen.

Das wirft dann die Frage auf, ob es hier im Forum bis zum Saisonende so weitergehend soll oder muss, wie es im Moment ist. Ob jede Aufstellung vor jedem Spiel als lächerlich abgetan werden muss. Ob in jedem Spiel, in dem es nicht so läuft der Rausschmiss gefordert werden muss. Ob auch unter der Woche bei jeder Gelegenheit der Trainer verspottet werden muss ("Wir müssen Geduld haben" ist ja der neue universelle Mega-Schenkelklopfer).

Inzwischen ist Favre ja wirklich für alles verantwortlich. Sobald die Aufstellung raus ist, sind sich alle einig, dass mal wieder genau die Person auf der Bank sitzt, die heute den Unterschied gemacht hätte. Ganz egal, ob das ein 16-jähriger Moukoko, ein 17-jähriger Bellingham oder sogar zwischenzeitlich ein Dahoud ist, der hier jahrelang nur Sündenbock war.

Und sobald sich ein Spieler verletzt, ist ja klar, dass Favre den heute hätte schonen oder früher auswechseln müssen.

Daysleeper hat im letzten Spieltagsthread eine lange Mängelliste augeführt, die es m.E. ziemlich gut trifft. Wenn Reus und Brandt völlig außer Form sind und Sancho auch nur Ansätze seines Leistungsvermögens abruft, versteht es sich doch von selbst, dass unsere offensive lahmt. Natürlich kann und muss man fragen, inwiefern da eine falsche Herangehensweise eine Rolle spielt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass Favre allein für das kollektive Formtief verantwortlich ist. Sancho hat ja immerhin über lange Zeit unter Favre in der Form seines Lebens gespielt.

Wie einseitig die Kritik ist, zeigt sich besonders schön an Julian Brandt. Da konnte man in den letzten Wochen immer noch erstaunlich häufig lesen, der sei ja "eigentlich ein toller 8er", der aber leider unter Favre auf der falschen Position eingesetzt werde. Gerne ergänzt um den Zusatz: "Dann ist doch verständlich, dass er keinen Bock hat."
Mir ist schleierhaft, wie man ernsthaft glauben kann, ein Brandt in dieser Form und mit dieser Arbeitseinstellung würde uns auf der 8 derzeit weiterhelfen. Da wäre es doch noch fataler, dass er praktisch keine Zweikämpfe führt und zu haarsträubenden Fehlpässen neigt.

Und selbst gestern fällt noch der Satz der magischen Universalkritik: "Der Trainer sucht ja die Spieler aus und stellt sie ein." Als hätten wir nicht neun verletzte Spieler, als hätte sich die Mannschaft gestern nicht von selbst aufgestellt. Die einzige Frage, die sich gestern stellte, war, ob man Moukoko von Beginn an bringt. Da gibt es nun schon auch eine Reihe guter Gründe, die dagegen sprechen. Aber nein, auch da ist es direkt wieder der Favre "ohne Eier".

Zum Schluss wiederhole ich: Niemand würde derzeit behaupten, dass es an Favre nichts zu kritisieren gibt. Das wäre ja absurd. Aber Favre ist ganz sicher auch nicht an allem Schuld und irgendwie müssen wir hier durch die Pandemie und die Saison kommen und ich frage mich mal wieder, ob das wirklich durchweg mit dieser extremen Negativität und Einseitigkeit sein muss.
Sehr gut beschrieben :)
Zu Julian Brandt kommen dann noch so Aussagen, dass er seine diversen Stockfehler und Fehlpässe, die er schon immer hatte, nur macht bzw. spielt, weil er auf der 9 spielen muss :shock:
Eines Tages ist eines Tages zu spät...

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3088 Beitrag von daysleeper18783 » Mi 9. Dez 2020, 10:46

Jürgen Klopp war das beste, was dem BVB in der Post-Hitzfeld Ära passieren konnte und passiert ist. So langsam müssen wir aufpassen, dass die Erinnerung daran nicht zu dem schlechtesten wird, was dem BVB passieren konnte. Die Fans erwarten immer Vollgasfußball gepaart mit Erfolg und vergessen dabei, dass Kloppo mit seiner Art nicht nur wohl ein Jahrhunderttalent unter den Trainern ist, wie es sie nicht viele gibt, sondern auch der Fußball und die Liga sich seit 2013 verändert haben. Ich sehe hier so viele Parallelen zu United und Fergie, dass es mir Angst und Bange wird. Wir haben leider keinen so großen finanziellen Spielraum wie United um Fehler auszubügeln.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3089 Beitrag von pauli74 » Mi 9. Dez 2020, 11:00

Shafirion hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 09:02
Ich glaube, niemand ist mit dem Fußball einverstanden, den wir im Moment zeigen.

Ich glaube, niemand würde im Moment uneinschränkt für eine Vertragsverlägerung mit Favre plädieren. Die meißten sind sich wohl einig, dass wir dringend frischen Wind brauchen.

Ich glaube auch, dass bis auf wenige Ausnahmen die meisten trotzdem anerkennen, dass es in der gegenwärtigen Situation mit einer Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen nicht sinnvoll wäre, Favre jetzt direkt rauszuwerfen, Abzahlung zahlen zu müssen und auf eine Wundertüte zu setzen.

Das wirft dann die Frage auf, ob es hier im Forum bis zum Saisonende so weitergehend soll oder muss, wie es im Moment ist. Ob jede Aufstellung vor jedem Spiel als lächerlich abgetan werden muss. Ob in jedem Spiel, in dem es nicht so läuft der Rausschmiss gefordert werden muss. Ob auch unter der Woche bei jeder Gelegenheit der Trainer verspottet werden muss ("Wir müssen Geduld haben" ist ja der neue universelle Mega-Schenkelklopfer).

Inzwischen ist Favre ja wirklich für alles verantwortlich. Sobald die Aufstellung raus ist, sind sich alle einig, dass mal wieder genau die Person auf der Bank sitzt, die heute den Unterschied gemacht hätte. Ganz egal, ob das ein 16-jähriger Moukoko, ein 17-jähriger Bellingham oder sogar zwischenzeitlich ein Dahoud ist, der hier jahrelang nur Sündenbock war.

Und sobald sich ein Spieler verletzt, ist ja klar, dass Favre den heute hätte schonen oder früher auswechseln müssen.

Daysleeper hat im letzten Spieltagsthread eine lange Mängelliste augeführt, die es m.E. ziemlich gut trifft. Wenn Reus und Brandt völlig außer Form sind und Sancho auch nur Ansätze seines Leistungsvermögens abruft, versteht es sich doch von selbst, dass unsere offensive lahmt. Natürlich kann und muss man fragen, inwiefern da eine falsche Herangehensweise eine Rolle spielt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass Favre allein für das kollektive Formtief verantwortlich ist. Sancho hat ja immerhin über lange Zeit unter Favre in der Form seines Lebens gespielt.

Wie einseitig die Kritik ist, zeigt sich besonders schön an Julian Brandt. Da konnte man in den letzten Wochen immer noch erstaunlich häufig lesen, der sei ja "eigentlich ein toller 8er", der aber leider unter Favre auf der falschen Position eingesetzt werde. Gerne ergänzt um den Zusatz: "Dann ist doch verständlich, dass er keinen Bock hat."
Mir ist schleierhaft, wie man ernsthaft glauben kann, ein Brandt in dieser Form und mit dieser Arbeitseinstellung würde uns auf der 8 derzeit weiterhelfen. Da wäre es doch noch fataler, dass er praktisch keine Zweikämpfe führt und zu haarsträubenden Fehlpässen neigt.

Und selbst gestern fällt noch der Satz der magischen Universalkritik: "Der Trainer sucht ja die Spieler aus und stellt sie ein." Als hätten wir nicht neun verletzte Spieler, als hätte sich die Mannschaft gestern nicht von selbst aufgestellt. Die einzige Frage, die sich gestern stellte, war, ob man Moukoko von Beginn an bringt. Da gibt es nun schon auch eine Reihe guter Gründe, die dagegen sprechen. Aber nein, auch da ist es direkt wieder der Favre "ohne Eier".

Zum Schluss wiederhole ich: Niemand würde derzeit behaupten, dass es an Favre nichts zu kritisieren gibt. Das wäre ja absurd. Aber Favre ist ganz sicher auch nicht an allem Schuld und irgendwie müssen wir hier durch die Pandemie und die Saison kommen und ich frage mich mal wieder, ob das wirklich durchweg mit dieser extremen Negativität und Einseitigkeit sein muss.
Ich finde du bringst es genau auf den Punkt,da kann ich nur mitgehen.

Ich mag das hin und-hergeschiebe derzeit ebenso, wie jeder hier, nicht ansehen wollen, aber das liegt auch an den Spielern.
Machten wir früher durch Qualität die Dose früh auf, wurde es oft ein Schützenfest .
Doch ohne Treffer bleiben wir bei dieser vorsichtigen,
wenn auch unschönen Taktik, umso länger, bis wir den Gegener müde gespielt haben.
Wir müssen nur die frühen Gegentore verhindern, wie zuletzt.

Nichtsdestotrotz vermute ich,
ist ein Kontakt zu alternativen Kandidaten für nächstes Jahr bereits aufgenommen worden,
obwohl Favre hier gute Arbeit leistet. Abre sein Vertrag ist nunmal nicht verlängert worden
und man sollte jetzt wirklich auch mal einige Spieler in die Pflicht rufen weiter an ihrer Form zu arbeiten.

Ich glaube irgendwie an Ragnick, nach seinen Aussagen zuletzt, mal sehen:
""Ich sehe mich selbst als Trainer eines ambitionierten Vereins, der auf Anhieb einige Titel anstrebt."

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3090 Beitrag von Tschuttiball » Mi 9. Dez 2020, 11:38

pauli74 hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 11:00
Nichtsdestotrotz vermute ich,
ist ein Kontakt zu alternativen Kandidaten für nächstes Jahr bereits aufgenommen worden,
...
und man sollte jetzt wirklich auch mal einige Spieler in die Pflicht rufen weiter an ihrer Form zu arbeiten.

Ich glaube irgendwie an Ragnick, nach seinen Aussagen zuletzt, mal sehen:
""Ich sehe mich selbst als Trainer eines ambitionierten Vereins, der auf Anhieb einige Titel anstrebt."
Das man Kontakt aufgenommen hat hoffe ich auch schwer. Wir Fans sind uns mehrheitlich mittlerweile ja einig, dass man mit Favre nicht verlängern sollte. Vertrag im Sommer auslaufen lassen und mit einem neuen Mann in die nächste Saison gehen. Das ein Wechsel in der nicht vorhandenen Winterpause (ohne Vorbereitungszeit, nur 1 Woche Urlaub) völlig unrealistisch und bei nüchterner Betrachtung auch nicht sinnvoll ist, da sind sich auch die meisten einig.

Wer der Nachfolger wird, ist halt unklar und nicht genau anzusehen. Es ist aber extrem wichtig, dass der nächste Trainer so etwas wie einen Aufbruch vermitteln kann. Dies muss er mit einer authentischen Art sprachlich gut vermitteln können. Wie wichtig dieser Punkt im heutigen Fussball-Zeitalter mit den immer schneller werdenden Medien ist, wissen wir alle. Hier hat Favre einfach grosse Defizite.

Ob es ein Rangnick, Marsch, Nagelsmann oder Rose wird ist am Ende Sache von Zorc, Watzke & Kehl. Nur man sollte möglichst schauen, dass der Trainer vom Fussball und vom Typ zu uns passt. Denn aktuell spielen wir nicht mehr den BVB Fussball, den spielt aktuell RB Leipzig. Und das stösst mir persönlich sauer auf, denn Einschlaffussball dafür stehen wir nicht. Und das ist eine Kritik die sich der Trainer gefallen lassen muss.

Und wer nicht klar kommt das man Kritik äußert (auch regelmäßig) der soll halt nicht in ein Forum gehen. Oder sollen wir nun gar nichts mehr schreiben oder alles durch die rosa-rote Brille sehen? Das Thema hatten wir zudem eh schon 100 mal: der Spielthread lebt von extremer Emotionalität, wer dort (oder in Beiträgen zeitlich rund ums Spiel) sachliche Analysen erwartet, der kann auch gleich begeisternden Offensiv-Fussball der Nachbarn erwarten. Wirds beides nicht geben, wenn nur in Ausnahmefällen. Solange man keinen beleidigt, ist alles im Rahmen.

PS: Die Forderung der Fans nach einem neuen Trainer ist übrigens nicht nur hier mehrheitlich zu vernehmen, sondern auch in anderen Foren oder Kanälen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3091 Beitrag von jasper1902 » Mi 9. Dez 2020, 12:09

Haben Rose, Nagelsmann etc nicht noch Vertrag ? Gibt es ansatzweise Anzeichen, dass einer von Ihnen Interesse hat ? Warum sollten RB oder die Ponies sie gehen lassen ?

Ragnick ist da sicherlich zur Minute realistischer

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3092 Beitrag von Bor-ussia09 » Mi 9. Dez 2020, 12:09

Shafirion hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 09:02
Ich glaube, niemand ist mit dem Fußball einverstanden, den wir im Moment zeigen.

Ich glaube, niemand würde im Moment uneinschränkt für eine Vertragsverlägerung mit Favre plädieren. Die meißten sind sich wohl einig, dass wir dringend frischen Wind brauchen.

Ich glaube auch, dass bis auf wenige Ausnahmen die meisten trotzdem anerkennen, dass es in der gegenwärtigen Situation mit einer Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen nicht sinnvoll wäre, Favre jetzt direkt rauszuwerfen, Abzahlung zahlen zu müssen und auf eine Wundertüte zu setzen.

Das wirft dann die Frage auf, ob es hier im Forum bis zum Saisonende so weitergehend soll oder muss, wie es im Moment ist. Ob jede Aufstellung vor jedem Spiel als lächerlich abgetan werden muss. Ob in jedem Spiel, in dem es nicht so läuft der Rausschmiss gefordert werden muss. Ob auch unter der Woche bei jeder Gelegenheit der Trainer verspottet werden muss ("Wir müssen Geduld haben" ist ja der neue universelle Mega-Schenkelklopfer).

Inzwischen ist Favre ja wirklich für alles verantwortlich. Sobald die Aufstellung raus ist, sind sich alle einig, dass mal wieder genau die Person auf der Bank sitzt, die heute den Unterschied gemacht hätte. Ganz egal, ob das ein 16-jähriger Moukoko, ein 17-jähriger Bellingham oder sogar zwischenzeitlich ein Dahoud ist, der hier jahrelang nur Sündenbock war.

Und sobald sich ein Spieler verletzt, ist ja klar, dass Favre den heute hätte schonen oder früher auswechseln müssen.

Daysleeper hat im letzten Spieltagsthread eine lange Mängelliste augeführt, die es m.E. ziemlich gut trifft. Wenn Reus und Brandt völlig außer Form sind und Sancho auch nur Ansätze seines Leistungsvermögens abruft, versteht es sich doch von selbst, dass unsere offensive lahmt. Natürlich kann und muss man fragen, inwiefern da eine falsche Herangehensweise eine Rolle spielt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass Favre allein für das kollektive Formtief verantwortlich ist. Sancho hat ja immerhin über lange Zeit unter Favre in der Form seines Lebens gespielt.

Wie einseitig die Kritik ist, zeigt sich besonders schön an Julian Brandt. Da konnte man in den letzten Wochen immer noch erstaunlich häufig lesen, der sei ja "eigentlich ein toller 8er", der aber leider unter Favre auf der falschen Position eingesetzt werde. Gerne ergänzt um den Zusatz: "Dann ist doch verständlich, dass er keinen Bock hat."
Mir ist schleierhaft, wie man ernsthaft glauben kann, ein Brandt in dieser Form und mit dieser Arbeitseinstellung würde uns auf der 8 derzeit weiterhelfen. Da wäre es doch noch fataler, dass er praktisch keine Zweikämpfe führt und zu haarsträubenden Fehlpässen neigt.

Und selbst gestern fällt noch der Satz der magischen Universalkritik: "Der Trainer sucht ja die Spieler aus und stellt sie ein." Als hätten wir nicht neun verletzte Spieler, als hätte sich die Mannschaft gestern nicht von selbst aufgestellt. Die einzige Frage, die sich gestern stellte, war, ob man Moukoko von Beginn an bringt. Da gibt es nun schon auch eine Reihe guter Gründe, die dagegen sprechen. Aber nein, auch da ist es direkt wieder der Favre "ohne Eier".

Zum Schluss wiederhole ich: Niemand würde derzeit behaupten, dass es an Favre nichts zu kritisieren gibt. Das wäre ja absurd. Aber Favre ist ganz sicher auch nicht an allem Schuld und irgendwie müssen wir hier durch die Pandemie und die Saison kommen und ich frage mich mal wieder, ob das wirklich durchweg mit dieser extremen Negativität und Einseitigkeit sein muss.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Auch ich bin während/nach dem Spiel mal enttäuscht.
Vordergründig über die Spielweise , die nun wirklich nicht begeisternd ist.
Es ist ja auch nicht so , dass wir in einer heillosen Talfahrt sind , von daher wäre ich gegen einen sofortigen Wechsel des Trainers.
Unabhängig von möglichen Alternativen.
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3093 Beitrag von daysleeper18783 » Mi 9. Dez 2020, 12:14

Tschuttiball hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 11:38

Und wer nicht klar kommt das man Kritik äußert (auch regelmäßig) der soll halt nicht in ein Forum gehen. Oder sollen wir nun gar nichts mehr schreiben oder alles durch die rosa-rote Brille sehen? Das Thema hatten wir zudem eh schon 100 mal: der Spielthread lebt von extremer Emotionalität, wer dort (oder in Beiträgen zeitlich rund ums Spiel) sachliche Analysen erwartet, der kann auch gleich begeisternden Offensiv-Fussball der Nachbarn erwarten. Wirds beides nicht geben, wenn nur in Ausnahmefällen. Solange man keinen beleidigt, ist alles im Rahmen.

PS: Die Forderung der Fans nach einem neuen Trainer ist übrigens nicht nur hier mehrheitlich zu vernehmen, sondern auch in anderen Foren oder Kanälen.
Ach Tschutti, niemand möchte Dir den Mund verbieten und niemand sagt, dass es keine Kritik geben soll. Ich kritisiere doch auch. Ich würd mir nur manchmal fundierte Kritik wünschen (ich versuche zumindest immer zu begründen, warum ich kritisiere, mag mir auch nicht immer gelingen). Ich finde es durchaus sachlich und gut argumentiert was z.B. Pew von sich gibt. Damit setze ich mich dann auch gerne auseinander und diskutiere mit ihm, wenn ich auch nicht immer seiner Meinung bin. er hat auch in einigen Dingen Recht. Meiner Meinung nach nicht in allen Dingen, aber das wird die Zeit erst aufklären können, bzw. wir werden es vielleicht nie erfahren. Ich finde nur Kritik blöd, die unfundiert ist. Wenn einzelne Spieler oder der Trainer als Sündenbock herausgepickt werden und alles an diesen Menschen ausgelassen wird (das ist jetzt nicht unbedingt an Dich gerichtet und ja, auch ich habe meine Lieblinge und Nicht-Lieblinge). Das entbehrt jeder sinnvollen Diskussionsgrundlage und so macht es dann halt selten Spass zu diskutieren. Und natürlich werden im Spieltags-Thread manchmal Dinge gesagt, die aus der Emotion heraus kommen. Das wird hier auch keiner einem anderen ernsthaft böse nehmen (hoffe ich). Auch da nehme ich mich nicht von aus und ich gehe manchmal zu hart mit einzelnen Spielern ins Gericht.

Und zu deinem P.S.: Der Trainer ist immer das schwächste Glied. Es ist immer einfacher eine Person auszuwechseln als ein ganzes Team. Von daher ist diese Forderung auch vollkommen nachvollziehbar und manchmal funktioniert es dann auch (siehe Kovac-Flick). Man sollte nur immer analysieren, ob das dann auch langfristig wirkt oder nur ein kurzer Effekt entsteht, der schnell wieder verpufft, weil die Probleme dann doch tiefer sitzen (siehe so viele andere Beispiele; als krasse Beispiele: Schalke, United, Milan, Barca). Von daher wäre die Ablösung von Favre zum Saisonende ein logischer Schritt und ein frischer Start mit mehr Tempo würde dem Team gut tun. Man sollte nur nicht dort aufhören, sondern auch andere Schlüsse ziehen (was hoffentlich passiert). Und schon gar nicht sollte man, so lange man auch nur irgendwie die sportlichen Ziele erreichen kann, nun in einer Kurzschlusshandlung reagieren und dem Mop nachkommen.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3094 Beitrag von Tschuttiball » Mi 9. Dez 2020, 12:53

jasper1902 hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 12:09
Haben Rose, Nagelsmann etc nicht noch Vertrag ? Gibt es ansatzweise Anzeichen, dass einer von Ihnen Interesse hat ? Warum sollten RB oder die Ponies sie gehen lassen ?

Ragnick ist da sicherlich zur Minute realistischer

SgG
Das ist so. Nagelsmann ist durch, da waren wir selbst Schuld aufgrund unserer Haltung gegenüber Hopp.

Rose könnte man evtl freikaufen, aber warum sollte er sein gut laufendes Projekt verlassen?

Rangnick: gerne. Aber bei vielen BVB Fans hätte er von Beginn an einen sehr, sehr schweren Stand aufgrund seiner Blauen- & Plastik Vergangenheit.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3095 Beitrag von slig » Mi 9. Dez 2020, 14:32

daysleeper18783 hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 10:46
Jürgen Klopp war das beste, was dem BVB in der Post-Hitzfeld Ära passieren konnte und passiert ist. So langsam müssen wir aufpassen, dass die Erinnerung daran nicht zu dem schlechtesten wird, was dem BVB passieren konnte. Die Fans erwarten immer Vollgasfußball gepaart mit Erfolg und vergessen dabei, dass Kloppo mit seiner Art nicht nur wohl ein Jahrhunderttalent unter den Trainern ist, wie es sie nicht viele gibt, sondern auch der Fußball und die Liga sich seit 2013 verändert haben. Ich sehe hier so viele Parallelen zu United und Fergie, dass es mir Angst und Bange wird. Wir haben leider keinen so großen finanziellen Spielraum wie United um Fehler auszubügeln.
das ist mit verlaub, sorry, totaler schwachsinn.
united gibt soviel geld aus wie kein anderer seit fergie, nur haben die nichtmal einen sportdirektor, da macht alles finanztyp woodward, die wabern komplett ziellos vor sich her und sind eine kuriose kombination aus "stinkreich und total inkompetent". mittlerweile merken sie aber wie der nimbus schwindet, namentlich an leuten wie Haaland, Bellingham, Sancho. und von der Cl können sie regelmässig nur träumen. alle im fussball sehen wie man die übern tisch ziehen kann, weil sie verzweifelt und planlos sind, und ihr geld reicht mittlerweile nicht mehr um die ganzen inkompetenzen zu kaschieren.

ich sage sogar: krassere differenz von uns zu denen geht gar nicht. wir haben den mit besten sportdirektor im weltfussball, die haben die unfähigsten leute ever in entscheidenden postionen.
wir haben uns nach klopp konstant weiter nach oben entwickelt. trotz dem großen problem auf der weltkarte zu erscheinen aber noch zu wenig basis zu haben um all die spieler zu halten. trotzdem haben wir nicht nur die abgänge kompensiert, sonder uns trotz wieder und wieder kehrender einschnitte weiter nach oben gearbeitet.
mittlerweile halten wir mal einen Sancho länger (oder kassieren soviel wie wir wollen- ein unterschied zu zeiten wie beim Götze abgang oder oder oder), ein Haaland kommt zu uns und auch ein Witsel oder Bellingham.

(united auf der anderen seite hat trotz meeeega vorsprung vor allen anderen alles in den sand gesetzt und sind auf dem weg ins mittelmaß und das dauerhaft. feste top4 kandidaten sind dort mittlerweile andere und von einem PL titel sind sie weiter weg als wir von der meisterschaft)

unser kader und die vereinsbasis sind die besten ever. von diesem stand konnten wir unter und nach Klopp nur träumen.
alles was jetzt zu ein zwei krassen erfolgreichen jahren fehlt, ist ein trainer, der da alles rausholt, und die summe größer als die einzelteile macht.

btw: finde ich langsam, dass favres zweisprachigkeit super war und ist, er aber zu alt ist und im charme zu wenig feuer hat, als dass er all die jungen bei uns mitreissen und sie zu titelhungrigen fussballmonstern heranziehen kann.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3096 Beitrag von Bernd1958 » Mi 9. Dez 2020, 14:39

Shafirion hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 09:02

Das wirft dann die Frage auf, ob es hier im Forum bis zum Saisonende so weitergehend soll oder muss, wie es im Moment ist. Ob jede Aufstellung vor jedem Spiel als lächerlich abgetan werden muss. Ob in jedem Spiel, in dem es nicht so läuft der Rausschmiss gefordert werden muss. Ob auch unter der Woche bei jeder Gelegenheit der Trainer verspottet werden muss ("Wir müssen Geduld haben" ist ja der neue universelle Mega-Schenkelklopfer).
Ein Forum ist wie ein Stammtisch. Da geht es manchmal auch schon etwas derber zu. Und so lange es nicht beleidigend wird, ist dagegen doch nichts zu sagen. Und wenn es zu hart wird, dann wischen die Mods, die eine sehr gute Arbeit machen, auch mal durch.

Man darf in einem Forum eben nicht die höchste Souveränität und tollste Lobhudelei erwarten.

Und ja, ich diskutiere auch mit meinem Sohn und Tochter ( aktive erfahrene Fußballer mit Trainerschein ) die Aufstellungen durch. Auch mit Bekanntgabe der Aufstellung und sehe da auch sehr oft ein verständnisloses Kopfschütteln ( zur Zeit leider nur per Facetime ). Und nichts anderes passiert hier im Forum. Ich denke, dass das auch akzeptiert werden kann.
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Bor-ussia09
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3097 Beitrag von Bor-ussia09 » Mi 9. Dez 2020, 14:40

Tschuttiball hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 12:53
jasper1902 hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 12:09
Haben Rose, Nagelsmann etc nicht noch Vertrag ? Gibt es ansatzweise Anzeichen, dass einer von Ihnen Interesse hat ? Warum sollten RB oder die Ponies sie gehen lassen ?

Ragnick ist da sicherlich zur Minute realistischer

SgG
Das ist so. Nagelsmann ist durch, da waren wir selbst Schuld aufgrund unserer Haltung gegenüber Hopp.

Rose könnte man evtl freikaufen, aber warum sollte er sein gut laufendes Projekt verlassen?

Rangnick: gerne. Aber bei vielen BVB Fans hätte er von Beginn an einen sehr, sehr schweren Stand aufgrund seiner Blauen- & Plastik Vergangenheit.
So weit ich das in Erinnerung habe , hat Hopp dem einen Riegel vorgeschoben .Lag nicht an uns.

https://www.sport.de/news/ne3262198/med ... -beim-bvb/
Zuletzt geändert von Bor-ussia09 am Mi 9. Dez 2020, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

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slig
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3098 Beitrag von slig » Mi 9. Dez 2020, 14:41

ich bin ja immer ganz ruhig. meckern vorher tu ich wenig. erstmal gucken.

nur, wenn am ende wieder eine einzelleistung und/oder glück steht, die uns den arsch gerettet hat, wenn mal wieder bis zur 65min im schlafanzug vergeudet wurde, dann red ich tacheles.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3099 Beitrag von Shafirion » Mi 9. Dez 2020, 14:56

Bernd1958 hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 14:39

Ein Forum ist wie ein Stammtisch. Da geht es manchmal auch schon etwas derber zu. Und so lange es nicht beleidigend wird, ist dagegen doch nichts zu sagen. Und wenn es zu hart wird, dann wischen die Mods, die eine sehr gute Arbeit machen, auch mal durch.

Man darf in einem Forum eben nicht die höchste Souveränität und tollste Lobhudelei erwarten.

Und ja, ich diskutiere auch mit meinem Sohn und Tochter ( aktive erfahrene Fußballer mit Trainerschein ) die Aufstellungen durch. Auch mit Bekanntgabe der Aufstellung und sehe da auch sehr oft ein verständnisloses Kopfschütteln ( zur Zeit leider nur per Facetime ). Und nichts anderes passiert hier im Forum. Ich denke, dass das auch akzeptiert werden kann.
Da verweise ich einfach mal auf den Beitrag von Daysleeper, der aus meiner Sicht alles dazu gesagt hat.

daysleeper18783
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#3100 Beitrag von daysleeper18783 » Mi 9. Dez 2020, 14:59

slig hat geschrieben:
Mi 9. Dez 2020, 14:32

unser kader und die vereinsbasis sind die besten ever. von diesem stand konnten wir unter und nach Klopp nur träumen.
alles was jetzt zu ein zwei krassen erfolgreichen jahren fehlt, ist ein trainer, der da alles rausholt, und die summe größer als die einzelteile macht.
Und das, mit Verlaub, halte ich für Schwachsinn. So hat jeder seine Meinung. ;)

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