Lucien Favre [Trainer]

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Bor-ussia09
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1981 Beitrag von Bor-ussia09 » Di 21. Jan 2020, 13:50

Pew hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 11:13
jasper1902 hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 10:44
Für mich ist unser Problem unter anderem das "ausbaufähige" Pressing, da wirkt vieles unkoordiniert und weit
hinter dem zurück wie andere Temas ( selbst die Ücken !!) das machen.

Hier frage ich mich zum Beispiel warum da vermutlich nicht stärker dran gearbeitet wird.

sgG
Wir sind sicherlich keine Pressingweltmeister im Moment, aber in Augsburg war das glaube ich weniger das Problem.

Gestern bin ich auf Twitter über folgende Bilderstrecke gestolpert: Hier die Szene vor dem 0:2, der spätere Torschütze markiert.
Bild

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hakimi nicht weiß, dass er vielleicht mitlaufen sollte, wenn ausgerechnet einer wie Max sich anschickt unsere rechte Seite zu überladen oder das Witsel bzw Guerreiro nicht wissen, dass man dem Gegner vielleicht doch keine drölf m² zwischen den Linien lassen sollte. Ich bin etwas ratlos, wie man das erklären kann - mindestestens indirekt wird das wahrscheinlich auch ein bisschen an Favres Defensivkonzept liegen, aber das alleine kann es ja nicht sein, gerade bei Hakimis Szene.
Diese Szenen siehst du öfters bei uns.Es wird nicht dauerhaft mit nach hinten gearbeitet.Im Augsburgspiel habe ich noch zwei Szenen in Erinnerung, in der 1ten. trottet Sancho hinterher, in der 2ten. , so wie es sein muss, sprintet er mit.
Das war jetzt ein Beispiel, ist aber des Öfteren bei unterschiedlichen Spielern festzustellen.
3€ fürs Phrasenschwein, „die Defensive beginnt in der Offensive“.
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Friedrich Hebbel

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1982 Beitrag von jasper1902 » Di 21. Jan 2020, 13:57

Wenn man sieht wie ein Topspieler wie Mo Salah nach hinten arbeitet erkennt man da leider doch erhebliche Unterschiede !!

sgG

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1983 Beitrag von Bor-ussia09 » Di 21. Jan 2020, 14:08

jasper1902 hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 13:57
Wenn man sieht wie ein Topspieler wie Mo Salah nach hinten arbeitet erkennt man da leider doch erhebliche Unterschiede !!

sgG
Das erinnert mich an Klopp.Seinerzeit durfte Perisic wieder gehen, genau aus diesen Grund, weil er einfach nicht genug mit nach hinten gearbeitet hat.
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1984 Beitrag von Tschuttiball » Di 21. Jan 2020, 14:24

Bernd1958 hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 13:02
Tschuttiball hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 12:41

Ja das sage ich ja schon länger, es liegt an der fehlenden Qualität der Spieler. Und damit meine ich dann halt eben nicht nur die Technik sondern auch Dinge wie Konzentration, Wille zu leiden und die notwendige Gier Tore zu schiessen. Aber man darf sowas ja nicht sagen hier, dann wird man gleich zerissen und der Trainer wird immer für alles schuldig gesprochen.
Doch, das darfst Du sagen. Aber dann sage doch mal ganz ehrlich. Welche Spieler soll der BVB denn dann holen? van Dijk, Ronaldo, Salah, Firmino, und und und.... ? Ich sehe uns dazu eher nicht in der Lage. Wobei bis auf Ronaldo die Spieler etwas günstiger im Einkauf waren als sie jetzt im Einkauf wären. Aber sie wurden ja von jemandem besser gemacht, oder?

Wenn unser Kader zuwenig Qualität für höhere Weihen in Deutschland hat, dann wird der BVB nie mehr deutscher Meister. Denn dieser Kader ist der beste Kader, den der BVB je hatte. Er ist in meinen Augen auch besser als der 97er Kader. Auf jeden Fall ist er wahrscheinlich auch im Verhältnis zum 97er Kader der teuerste.

Und ja, für mich ist auch der Trainer dafür mit verantwortlich die Spieler dahin zu kriegen, dass sie Dinge die oben angesprochen wurden erledigen ( Gier, Wille etc. )


Ja klar ist der Trainer natürlich mitverantwortlich die Spieler besser zu machen, aber ich sehe hier halt immer noch die Spieler MIT in der Verantwortung, und zwar sogar den grösseren Teil als beim Trainer. Ich gehe hier von einer starken intrinsischen Motivation jedes jungen Profis aus. Der will schliesslich was erreichen und besser werden, dann soll er auch lernen. Wenn er es aber nicht gebacken kriegt über ne längere Zeit (inkl. geschenktem Vertrauen - siehe Akanji) dann liegts halt irgendwann am Spieler und nicht am Trainer.

Um es zu verdeutlichen: Wenn du gegen eine Wand sprichst, dann wirst du diese auch nicht zum bewegen bringen, egal wie lange und intensiv du auf diese einsprichst.
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1985 Beitrag von Bernd1958 » Di 21. Jan 2020, 16:54

Tschuttiball hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 14:24
Bernd1958 hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 13:02
Tschuttiball hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 12:41

Ja das sage ich ja schon länger, es liegt an der fehlenden Qualität der Spieler. Und damit meine ich dann halt eben nicht nur die Technik sondern auch Dinge wie Konzentration, Wille zu leiden und die notwendige Gier Tore zu schiessen. Aber man darf sowas ja nicht sagen hier, dann wird man gleich zerissen und der Trainer wird immer für alles schuldig gesprochen.
Doch, das darfst Du sagen. Aber dann sage doch mal ganz ehrlich. Welche Spieler soll der BVB denn dann holen? van Dijk, Ronaldo, Salah, Firmino, und und und.... ? Ich sehe uns dazu eher nicht in der Lage. Wobei bis auf Ronaldo die Spieler etwas günstiger im Einkauf waren als sie jetzt im Einkauf wären. Aber sie wurden ja von jemandem besser gemacht, oder?

Wenn unser Kader zuwenig Qualität für höhere Weihen in Deutschland hat, dann wird der BVB nie mehr deutscher Meister. Denn dieser Kader ist der beste Kader, den der BVB je hatte. Er ist in meinen Augen auch besser als der 97er Kader. Auf jeden Fall ist er wahrscheinlich auch im Verhältnis zum 97er Kader der teuerste.

Und ja, für mich ist auch der Trainer dafür mit verantwortlich die Spieler dahin zu kriegen, dass sie Dinge die oben angesprochen wurden erledigen ( Gier, Wille etc. )


Ja klar ist der Trainer natürlich mitverantwortlich die Spieler besser zu machen, aber ich sehe hier halt immer noch die Spieler MIT in der Verantwortung, und zwar sogar den grösseren Teil als beim Trainer. Ich gehe hier von einer starken intrinsischen Motivation jedes jungen Profis aus. Der will schliesslich was erreichen und besser werden, dann soll er auch lernen. Wenn er es aber nicht gebacken kriegt über ne längere Zeit (inkl. geschenktem Vertrauen - siehe Akanji) dann liegts halt irgendwann am Spieler und nicht am Trainer.

Um es zu verdeutlichen: Wenn du gegen eine Wand sprichst, dann wirst du diese auch nicht zum bewegen bringen, egal wie lange und intensiv du auf diese einsprichst.
Dann muss der Trainer den Spieler ( die Wand ) aussortieren. Ab auf die Tribüne
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1986 Beitrag von Tschuttiball » Di 21. Jan 2020, 16:55

Absolut. Und bezogen auf Akanji wäre das längst überfällig.
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1987 Beitrag von HoWe1909 » Di 21. Jan 2020, 20:05

Tschuttiball hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 14:24
Bernd1958 hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 13:02
Tschuttiball hat geschrieben:
Di 21. Jan 2020, 12:41

Ja das sage ich ja schon länger, es liegt an der fehlenden Qualität der Spieler. Und damit meine ich dann halt eben nicht nur die Technik sondern auch Dinge wie Konzentration, Wille zu leiden und die notwendige Gier Tore zu schiessen. Aber man darf sowas ja nicht sagen hier, dann wird man gleich zerissen und der Trainer wird immer für alles schuldig gesprochen.
Doch, das darfst Du sagen. Aber dann sage doch mal ganz ehrlich. Welche Spieler soll der BVB denn dann holen? van Dijk, Ronaldo, Salah, Firmino, und und und.... ? Ich sehe uns dazu eher nicht in der Lage. Wobei bis auf Ronaldo die Spieler etwas günstiger im Einkauf waren als sie jetzt im Einkauf wären. Aber sie wurden ja von jemandem besser gemacht, oder?

Wenn unser Kader zuwenig Qualität für höhere Weihen in Deutschland hat, dann wird der BVB nie mehr deutscher Meister. Denn dieser Kader ist der beste Kader, den der BVB je hatte. Er ist in meinen Augen auch besser als der 97er Kader. Auf jeden Fall ist er wahrscheinlich auch im Verhältnis zum 97er Kader der teuerste.

Und ja, für mich ist auch der Trainer dafür mit verantwortlich die Spieler dahin zu kriegen, dass sie Dinge die oben angesprochen wurden erledigen ( Gier, Wille etc. )


Ja klar ist der Trainer natürlich mitverantwortlich die Spieler besser zu machen, aber ich sehe hier halt immer noch die Spieler MIT in der Verantwortung, und zwar sogar den grösseren Teil als beim Trainer. Ich gehe hier von einer starken intrinsischen Motivation jedes jungen Profis aus. Der will schliesslich was erreichen und besser werden, dann soll er auch lernen. Wenn er es aber nicht gebacken kriegt über ne längere Zeit (inkl. geschenktem Vertrauen - siehe Akanji) dann liegts halt irgendwann am Spieler und nicht am Trainer.

Um es zu verdeutlichen: Wenn du gegen eine Wand sprichst, dann wirst du diese auch nicht zum bewegen bringen, egal wie lange und intensiv du auf diese einsprichst.
Aber genau das ist es doch, das einen guten Trainer ausmacht. Wenn es wirklich so ist wie du beschreibst, dann weg mit dem Spieler. Oder glaubst du, Kloppo hat sich soi etwas bieten lassen?

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1988 Beitrag von Shafirion » Sa 25. Jan 2020, 15:18

Shafirion hat geschrieben:
Di 24. Dez 2019, 10:46
Hier herrscht immer noch die Vorstellung vor, man müsse diese Spieler "einfach mal ins kalte Wasser schmeißen". Das ist und bleibt aber Unsinn. Diese Forderung gab es auch bei Spielern wie Ducksch, Beste, Serra, Besong usw., die sich auch woanders (einstweilen) nicht durchgesetzt haben oder jedenfalls von Bundesliga-Niveau noch weit entfernt waren. In spätestens einem Jahr werden wir sie zu Moukoko hören. Es bleibt aber dabei, dass die Veranwortlichen normalerweise sehen, wie weit ein Spieler schon ist und ob es für die Bundesliga reicht.
Dazu vielleicht noch etwas, weil es so gut passt, da es dabei um die Legende Klopp geht. Der hat unlängst einem Shaqiri-Wechsel einen Riegel vorgeschoben und dazu folgendes gesagt: "Im Dezember und Januar war unsere Bank meist voller Kids. Wundervoller Kids zwar, aber Kids. Wie könnten wir also darüber nachdenken, einen Spieler abzugeben?" (https://www.kicker.de/4000000032644/tra ... ht_abgeben)

Nun könnte man ja argumentieren: Liverpool hat einen gigantischen Vorsprung, in die benannte Zeit fallen diverse Spiele, in denen die Reds hoch führten, warum nicht diese wunderbaren Kids einfach mal reinwerfen? Hat Klopp das getan? Nein, im Zweifel kamen die letzten fitten Profis, Lallana und Origi. Ausnahmen waren nur Wechsel in der Nachspielzeit. Warum? Weil es eben Kids sind, mögen sie auch wunderbar sein. Diese Kids können und werden Fehler machen und man passt auf, sie nicht zu verheizen. Einer Tradition entsprechend hat Klopp die jungen Wilden übrigens einmal ins kalte Wasser geworfen, nämlich im League Cup gegen Aston Villa. Da gab es eine 0:5-Klatsche.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1989 Beitrag von cloud88 » Sa 25. Jan 2020, 17:11

Das Spieler wie Hakimi nicht richtig zurück arbeiten kann auch daran liegen das sie keine Angst haben brauchen auf der Bank zu sitzen. Bei den Top Teams wo der Kader mehr genutzt wird, landet man für solche dinger auf der Bank. Bei uns dagegen bekommen die Spieler immer wieder eine neue chance (siehe z.b. Akanji).
Wenn die Spieler angst um ihrem Stammplatz hätten, dann würde es solche Szenen nicht so häufig geben.

Das es auch ein Qualitätsthema ist, muss man nicht besprechen. Trotzdem kann man Favre anlasten nicht bei jedem Spieler gleich zu reagieren.
Köln war gestern zeitweise nah am 2-3 dran, alleine durch Brandt der die Bälle Zeitweise reihenweise verloren hat. Da merkt man einfach der Mannschaft an das sie nicht Fokussiert bleiben kann. Wieso schaffen es den Teams wie die blauen z.b. dafür?

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1990 Beitrag von Nisi » Sa 25. Jan 2020, 17:46

cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 17:11
Das Spieler wie Hakimi nicht richtig zurück arbeiten kann auch daran liegen das sie keine Angst haben brauchen auf der Bank zu sitzen. Bei den Top Teams wo der Kader mehr genutzt wird, landet man für solche dinger auf der Bank. Bei uns dagegen bekommen die Spieler immer wieder eine neue chance (siehe z.b. Akanji).
Wenn die Spieler angst um ihrem Stammplatz hätten, dann würde es solche Szenen nicht so häufig geben.

Das es auch ein Qualitätsthema ist, muss man nicht besprechen. Trotzdem kann man Favre anlasten nicht bei jedem Spieler gleich zu reagieren.
Köln war gestern zeitweise nah am 2-3 dran, alleine durch Brandt der die Bälle Zeitweise reihenweise verloren hat. Da merkt man einfach der Mannschaft an das sie nicht Fokussiert bleiben kann. Wieso schaffen es den Teams wie die blauen z.b. dafür?
Angst kann aber auch lähmen und man darf nicht vergessen das Hakimi noch ein relativ junger Spieler ist, der noch dazu lernen, kann und muss.
Ich meine wir sind gestern sehr fokussiert geblieben, Fehlpässe komplett zu vermeiden, wird wohl keine Mannschaft der Welt hinbekommen.
Man sollte jetzt versuchen Favre nicht alles anzulasten und ihn in Ruhe weiterarbeiten lassen, nur so haben wir Erfolg, was dann im Sommer sein wird müssen wir halt abwarten, unsere Verantwortlichen werden das schon richtig analysieren und dann auch richtig entscheiden.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1991 Beitrag von Oli-09-ver » Sa 25. Jan 2020, 17:55

Man wird sich im Sommer wohl kaum vom amtierenden Meistertrainer trennen können oder wollen oder was auch immer ; )))
So ein Schritt wäre ja auch gar nicht vermittelbar. :!:

Ganz einfach: Vertrag verlängern, dauerhaft was aufbauen und Ruhe ist.
Das ganze sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass Al Bundy 1966 vier Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1992 Beitrag von cloud88 » Sa 25. Jan 2020, 18:04

Nisi hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 17:46
cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 17:11
Das Spieler wie Hakimi nicht richtig zurück arbeiten kann auch daran liegen das sie keine Angst haben brauchen auf der Bank zu sitzen. Bei den Top Teams wo der Kader mehr genutzt wird, landet man für solche dinger auf der Bank. Bei uns dagegen bekommen die Spieler immer wieder eine neue chance (siehe z.b. Akanji).
Wenn die Spieler angst um ihrem Stammplatz hätten, dann würde es solche Szenen nicht so häufig geben.

Das es auch ein Qualitätsthema ist, muss man nicht besprechen. Trotzdem kann man Favre anlasten nicht bei jedem Spieler gleich zu reagieren.
Köln war gestern zeitweise nah am 2-3 dran, alleine durch Brandt der die Bälle Zeitweise reihenweise verloren hat. Da merkt man einfach der Mannschaft an das sie nicht Fokussiert bleiben kann. Wieso schaffen es den Teams wie die blauen z.b. dafür?
Angst kann aber auch lähmen und man darf nicht vergessen das Hakimi noch ein relativ junger Spieler ist, der noch dazu lernen, kann und muss.
Ich meine wir sind gestern sehr fokussiert geblieben, Fehlpässe komplett zu vermeiden, wird wohl keine Mannschaft der Welt hinbekommen.
Man sollte jetzt versuchen Favre nicht alles anzulasten und ihn in Ruhe weiterarbeiten lassen, nur so haben wir Erfolg, was dann im Sommer sein wird müssen wir halt abwarten, unsere Verantwortlichen werden das schon richtig analysieren und dann auch richtig entscheiden.
Wenn der Spieler Angst vor dem Konkurrenzkampf hat dann braucht er nicht von Real zu Träumen. Die Spieler die bei uns Spielen sollten alle genug Selbstvertrauen haben um keine panische Angst zu haben. Es ist ja kein Zufall das bei den Bayern seit Jahrzehnten es gut klappt mit dem Konkurrenzkampf.
Das immer wieder 1-2 dem nicht gewachsen sind gehört dazu.
Ich laste es auch nicht Favre alleine an, sondern das er auf die möglichkeit gar nicht eingeht. Glaubst du das die meisten in verteufelt hätten wenn gestern Balerdi für Piszczek oder Akanji gespielt hätte?

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1993 Beitrag von Pew » Sa 25. Jan 2020, 18:08

cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 17:11
Das Spieler wie Hakimi nicht richtig zurück arbeiten kann auch daran liegen das sie keine Angst haben brauchen auf der Bank zu sitzen. Bei den Top Teams wo der Kader mehr genutzt wird, landet man für solche dinger auf der Bank. Bei uns dagegen bekommen die Spieler immer wieder eine neue chance (siehe z.b. Akanji).
Wenn die Spieler angst um ihrem Stammplatz hätten, dann würde es solche Szenen nicht so häufig geben.

Das es auch ein Qualitätsthema ist, muss man nicht besprechen. Trotzdem kann man Favre anlasten nicht bei jedem Spieler gleich zu reagieren.
Köln war gestern zeitweise nah am 2-3 dran, alleine durch Brandt der die Bälle Zeitweise reihenweise verloren hat. Da merkt man einfach der Mannschaft an das sie nicht Fokussiert bleiben kann. Wieso schaffen es den Teams wie die blauen z.b. dafür?

Grundsätzlich kann das ein Faktor sein. Bei DAZN haben sie aber relativ klar aufgezeigt, dass Hakimi nicht faul, sondern unkonzentriert bzw taktisch naiv war. Der war einen Moment auf den Ball fixiert, den hat Max dann zum Entwischen genutzt und als Hakimi sich dann umgeschaut hat und hinterhergesprintet ist war es leider schon zu spät. Ich glaube gerade bei ihm ist das eher eine Frage der Situationserfassung/Spielintelligenz als der Motivation, gefühlt macht der die meisten Sprints bei uns.

Wieso das bei Schalke bzw anderen möglicherweise besser läuft kann viele Gründe haben. Ein Faktor kann sein, dass die einfach defensivstärkere Spieler als wir kaufen und aufstellen, ein weiterer vielleicht auch die Spielweise, wir haben viel mehr Anspruch zu dominieren, schieben entsprechend höher und bieten mehr Räume an, wodurch Fehler leichter bestraft werden und ich kann mir auch vorstellen, dass es leichter ist defensiv "scharf" zu bleiben, wenn man von vornherein weiß, dass das Spiel ein hin und her wird, statt den Situationen bei uns, wo man 70% Ballbesitz hat, die ganze Zeit offensiv denkt und es dann eher darum geht eine Hand voll Konter zu stoppen.

Ein weiterer Punkt werden aber auch die Pressingvorgaben sein, wir spielen kaum wirklich intensives Gegenpressing das gibt dem Gegner einerseits Zeit und Raum um unsere Defensive zu bestrafen und andererseits nehmen Pressingautomatismen den Spielern auch ein bisschen die eigenen Entscheidungen (jede davon ist eine Chance einen Fehler zu machen) ab.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1994 Beitrag von cloud88 » Sa 25. Jan 2020, 18:21

Pew hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:08
cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 17:11
Das Spieler wie Hakimi nicht richtig zurück arbeiten kann auch daran liegen das sie keine Angst haben brauchen auf der Bank zu sitzen. Bei den Top Teams wo der Kader mehr genutzt wird, landet man für solche dinger auf der Bank. Bei uns dagegen bekommen die Spieler immer wieder eine neue chance (siehe z.b. Akanji).
Wenn die Spieler angst um ihrem Stammplatz hätten, dann würde es solche Szenen nicht so häufig geben.

Das es auch ein Qualitätsthema ist, muss man nicht besprechen. Trotzdem kann man Favre anlasten nicht bei jedem Spieler gleich zu reagieren.
Köln war gestern zeitweise nah am 2-3 dran, alleine durch Brandt der die Bälle Zeitweise reihenweise verloren hat. Da merkt man einfach der Mannschaft an das sie nicht Fokussiert bleiben kann. Wieso schaffen es den Teams wie die blauen z.b. dafür?

Grundsätzlich kann das ein Faktor sein. Bei DAZN haben sie aber relativ klar aufgezeigt, dass Hakimi nicht faul, sondern unkonzentriert bzw taktisch naiv war. Der war einen Moment auf den Ball fixiert, den hat Max dann zum Entwischen genutzt und als Hakimi sich dann umgeschaut hat und hinterhergesprintet ist war es leider schon zu spät. Ich glaube gerade bei ihm ist das eher eine Frage der Situationserfassung/Spielintelligenz als der Motivation, gefühlt macht der die meisten Sprints bei uns.

Wieso das bei Schalke bzw anderen möglicherweise besser läuft kann viele Gründe haben. Ein Faktor kann sein, dass die einfach defensivstärkere Spieler als wir kaufen und aufstellen, ein weiterer vielleicht auch die Spielweise, wir haben viel mehr Anspruch zu dominieren, schieben entsprechend höher und bieten mehr Räume an, wodurch Fehler leichter bestraft werden und ich kann mir auch vorstellen, dass es leichter ist defensiv "scharf" zu bleiben, wenn man von vornherein weiß, dass das Spiel ein hin und her wird, statt den Situationen bei uns, wo man 70% Ballbesitz hat, die ganze Zeit offensiv denkt und es dann eher darum geht eine Hand voll Konter zu stoppen.

Ein weiterer Punkt werden aber auch die Pressingvorgaben sein, wir spielen kaum wirklich intensives Gegenpressing das gibt dem Gegner einerseits Zeit und Raum um unsere Defensive zu bestrafen und andererseits nehmen Pressingautomatismen den Spielern auch ein bisschen die eigenen Entscheidungen (jede davon ist eine Chance einen Fehler zu machen) ab.
Nicht nur Gefühlt, er macht in der ganzen Liga mit Abstand die meisten Sprints. Es ist aber gerade bei Hakimi so das er diese Probleme seit beginn hat, letzte Saison hat er uns damit das Tottenham spiel gekostet und wurde von Favre zurecht teilweise aus dem Kader genommen. Irgendwann muss ein Spieler verinnerlichen den Defensiven Raum früher abzudecken. Als er noch mehr um den Stammplatz kämpfen musste fand ich hat er mehr diese Wege direkt gemacht.

Selbst wenn wir höher stehen sollten wir normalerweise nie in Unterzahl hinten stehen (Ausnahme Ballverluste im Aufbau).
Ich glaube das es mehr daran liegt das sich die anderen Teams bewusster sind wie schnell man sich ne Bude fangen kann wenn man nachlässt. Bei uns dagegen wirkt es oft so das man nach einer Führung glaubt es fluppt jetzt einfach so. Es wirkt teilweise so das manche Spieler dann anfangen zufrieden zu sein und ein paar % weniger geben. Bei uns sieht man zum ende hin selten ein Konsequentes einsteigen aller Sokratis. Viel mehr agieren wir passive und warten auf fehler.

Reus hat es ja schon einmal gesagt das die Spieler nicht wissen wie sie Pressen müssen, das ist dann Aufgabe des Trainers.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1995 Beitrag von Nisi » Sa 25. Jan 2020, 18:27

cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:04
Ich laste es auch nicht Favre alleine an, sondern das er auf die möglichkeit gar nicht eingeht. Glaubst du das die meisten in verteufelt hätten wenn gestern Balerdi für Piszczek oder Akanji gespielt hätte?
Nein sicherlich nicht auch ich hätte Balerdi gestern sehr gerne gesehen, kenne aber die Gründe auch überhaupt nicht, bei einem Training war ich bisher noch nie dabei, dafür fehlt mir die Zeit.
"Glaube an Wunder, Liebe und Glück. Schau nach vorn und nicht zurück. Tue was du willst und steh dazu, denn dein Leben lebst nur DU."
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1996 Beitrag von Pew » Sa 25. Jan 2020, 18:49

cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:21
Nicht nur Gefühlt, er macht in der ganzen Liga mit Abstand die meisten Sprints. Es ist aber gerade bei Hakimi so das er diese Probleme seit beginn hat, letzte Saison hat er uns damit das Tottenham spiel gekostet und wurde von Favre zurecht teilweise aus dem Kader genommen. Irgendwann muss ein Spieler verinnerlichen den Defensiven Raum früher abzudecken. Als er noch mehr um den Stammplatz kämpfen musste fand ich hat er mehr diese Wege direkt gemacht.

Selbst wenn wir höher stehen sollten wir normalerweise nie in Unterzahl hinten stehen (Ausnahme Ballverluste im Aufbau).
Ich glaube das es mehr daran liegt das sich die anderen Teams bewusster sind wie schnell man sich ne Bude fangen kann wenn man nachlässt. Bei uns dagegen wirkt es oft so das man nach einer Führung glaubt es fluppt jetzt einfach so. Es wirkt teilweise so das manche Spieler dann anfangen zufrieden zu sein und ein paar % weniger geben. Bei uns sieht man zum ende hin selten ein Konsequentes einsteigen aller Sokratis. Viel mehr agieren wir passive und warten auf fehler.

Reus hat es ja schon einmal gesagt das die Spieler nicht wissen wie sie Pressen müssen, das ist dann Aufgabe des Trainers.

Gerade bei Hakimi sehe ich das mittlerweile einfach als Qualitätsfrage. Als er seinen anfänglichen Durchbruch hatte stand unsere Mannschaft insgesamt defensiv viel besser als in der Rückrunde, da hatte er glaube ich auch einfach deutlich weniger Spielraum für Fehler.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendwer unterschätzt wie schnell man sich Gegentore fangen kann. Dafür gab es genug damit verbundene Rückschläge, da müsste man unfassbar naiv oder gar dumm sein, um das immer noch nicht verstanden zu haben.

Die Fehler gegen Augsburg sind zum Beispiel auch nicht bei eigener Führung passiert. Ich finde auch nicht mehr, dass wir besonders passiv agieren nach eigener Führung, sicherlich nimmt man sich zwischendurch etwas zurück, aber das macht so ziemlich jedes Team und das ist auch einfach zu einem gewissen Teil Kräftemäßig begründet, keiner spielt 90 Minuten Vollgas, schon gar nicht, bei eigener Führung.
Seit der 3er-Kette bleiben wir aber insgesamt schon dran:
5:0 gegen Düsseldorf, 4:0 gegen Mainz, das waren Spiele, wo man dem Gegner nie den Hauch einer Chance gelassen hat, nachdem man einmal ins Rollen gekommen war.
Gegen Leipzig haben wir nach dem 1:0 auch weitergemacht und die erste Halbzeit dominant zuende gespielt.
Gegen Hoffenheim hatten wir nach der Halbzeit, beim Stand von 1:0, diverse gute Chancen und ordentlich Druck aufgebaut.
In Augsburg hat man nach dem 4:3 70% Ballbesitz gehalten und zeitnah das 5:3 nachgelegt.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1997 Beitrag von Optimus » So 26. Jan 2020, 14:10

L. Favre war gestern in der Roten Erde bei der U 23.

Da konnte er dann Balerdi und Morey über 90 Minuten sehen. Raschl über 88 Minuten.
Optimisten, Pessimisten - letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1998 Beitrag von Zubitoni » So 26. Jan 2020, 16:54

Nisi hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:27
cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:04
Ich laste es auch nicht Favre alleine an, sondern das er auf die möglichkeit gar nicht eingeht. Glaubst du das die meisten in verteufelt hätten wenn gestern Balerdi für Piszczek oder Akanji gespielt hätte?
Nein sicherlich nicht auch ich hätte Balerdi gestern sehr gerne gesehen, kenne aber die Gründe auch überhaupt nicht, bei einem Training war ich bisher noch nie dabei, dafür fehlt mir die Zeit.
wenn balerdi so weit weg von den besten 14 ist, sollte er auf keinen fall mehr auf der bank sitzen.

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#1999 Beitrag von HoWe1909 » So 26. Jan 2020, 19:20

Zubitoni hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 16:54
Nisi hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:27
cloud88 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 18:04
Ich laste es auch nicht Favre alleine an, sondern das er auf die möglichkeit gar nicht eingeht. Glaubst du das die meisten in verteufelt hätten wenn gestern Balerdi für Piszczek oder Akanji gespielt hätte?
Nein sicherlich nicht auch ich hätte Balerdi gestern sehr gerne gesehen, kenne aber die Gründe auch überhaupt nicht, bei einem Training war ich bisher noch nie dabei, dafür fehlt mir die Zeit.
wenn balerdi so weit weg von den besten 14 ist, sollte er auf keinen fall mehr auf der bank sitzen.
Richtig! Vor allem, wenn er beim Stand von 4:1 immer noch keine Minuten bekommt...

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Tschuttiball
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#2000 Beitrag von Tschuttiball » So 2. Feb 2020, 09:39

Ein ausführlicheres Interview mit Lucien:

https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... ck_app_iOS
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
Tschuttiball

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