Lucien Favre [Trainer]

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#121 Beitrag von Zubitoni » Mo 2. Sep 2019, 22:33

die truppe hat es doch selbst in der hand, nicht ausgelacht zu werden. nö, hab da kein mitleid, und dass wir mit DEM kader so lange wie möglich um die meisterschaft mitspielen wollen, ist doch nun wirklich nicht zu hoch gegriffen.

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#122 Beitrag von Tschuttiball » Mo 2. Sep 2019, 23:04

Alfalfa hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 20:11
Ich bin mal so frei zwei Postings aus dem schwatzgelb-Forum zu zitieren:
Wie wenig Geduld da ist, schockiert mich schon. Und auch keinerlei Goodwill der eigenen Mannschaft gegenüber. Extrem hohe Erwartungen auch nach Siegen, permanente Unzufriedenheit.

Ist das immer noch der Kater nach dem Klopp-Rausch, das Fremdeln Favre?

Weil man einfach keine Chance auf einen Titel hat, wenn die Bayern jedes Jahr 90 Punkte holen?

Oder einfach die Chance, dass man den ganzen Frust aus dem normalen Leben beim Fussball abladen kann?
Darauf antwortete jemand anderes:
So ist das in der Generation Facebook/instagram. Die Wegwerfgesellschaft hat keine Geduld.. Wenn etwas nicht perfekt funktioniert, muss es ersetzt werden, und zwar flott!!!

Es ist wohl, wie so oft, eine Kombination aus verschiedenen Faktoren. Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, immer mehr Leistungsdruck.. Wenn ich meine Arbeit richtig machen muss, kann man das ja wohl von den sch*** Millionären, die alles in den Arsch geschoben bekommen, auch erwarten!!!!111 (...)
Ich finde, da ist zumindestens teilweise etwas dran. Jemanden sofort auszusortieren, nur weil es mal nicht richtig läuft, ist nicht meine Welt, auch wenn ein Teil der Kritik an Favre (z.B. die späten Auswechslungen) durchaus berechtigt ist.

Und ich will hier wirklich niemandem zu nahe treten, aber wenn wir uns zur Lachnummer der Liga machen wollen, dann sollten wir unbedingt den Trainer, mit dem wir in der letzten Saison endlich wieder bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft mitspielten, bereits nach dem dritten Spieltag einen Tritt geben und ihn durch jemanden wie Tedesco oder Baumgart ersetzen. Nichts gegen Steffen Baumgart, denn was er mit Paderborn macht, ist mir sympathisch. Aber Tedesco, der wirklich nichts ausstrahlt und der "drüben" für alles andere als Vollgasveranstaltungen verantwortlich war? C'mon, are you kidding me? :wtf: :shock:

Über die Leistung am Samstag brauchen wir natürlich nicht zu diskutieren, aber diese lasche Einstellung der Mannschaft gegen kleinere Gegner gab es ab und zu auch schon vorher - selbst bei Klopp.
Guter Post, deshalb Full-Quote!
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#123 Beitrag von Stumpen » Mo 2. Sep 2019, 23:08

... der anspruch wurde formuliert. meisterschaft. hier aus dem forum hat dies keiner gefordert.

ernüchternd ist es halt, dass wenn man schon spielerisch nicht gegen aufsteiger und potentielle absteiger glänzen kann, dann sollten doch zumindest die ergebnisse stimmen. stand heute, wir haben zwei gute halbzeiten, mit wohlwollen, auf der haben seite, der rest war durchwachsen. bei einem sehr, sehr leichten startprogramm. wir haben nicht gegen die schwergewichte der liga gespielt. dann kommt die formulierung mit der meisterschaft und man sieht im prinzip nicht, dass da auf dem feld und neben dem feld taten folgen. mentalität, einsatzbereitschaft, wille, galligkeit werden der mannschaft abgesprochen. siehe presse. siehe zorc.

nach samstag erwarte ich nichts mehr von der mannschaft. ich lass mich überraschen was kommt. fernziel vierter, vielleicht dritter. für mehr, muss man mehr leisten und dies sehe ich zur zeit nicht. nicht beim trainer, nicht bei der mannschaft.

nicht falsch verstehen. favre ist der richtige trainer. die mannschaft lässt es laufen.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#124 Beitrag von Shafirion » Mo 2. Sep 2019, 23:26

Alfalfa hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 20:11

Und ich will hier wirklich niemandem zu nahe treten, aber wenn wir uns zur Lachnummer der Liga machen wollen, dann sollten wir unbedingt den Trainer, mit dem wir in der letzten Saison endlich wieder bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft mitspielten, bereits nach dem dritten Spieltag einen Tritt geben und ihn durch jemanden wie Tedesco oder Baumgart ersetzen. Nichts gegen Steffen Baumgart, denn was er mit Paderborn macht, ist mir sympathisch. Aber Tedesco, der wirklich nichts ausstrahlt und der "drüben" für alles andere als Vollgasveranstaltungen verantwortlich war? C'mon, are you kidding me? :wtf: :shock:

Über die Leistung am Samstag brauchen wir natürlich nicht zu diskutieren, aber diese lasche Einstellung der Mannschaft gegen kleinere Gegner gab es ab und zu auch schon vorher - selbst bei Klopp.
Spricht mir aus der Seele.

Ich war auch unfassbar angekotzt von der Leistung am Wochenende. Da gibt es nichts schönzureden und mir gibt das auch Rätsel auf. Aber ich finde es nachwievor unfassbar billig, das pauschal dem Trainer anzukreiden.

Wie an anderer Stelle erwähnt, gibt es ja vier Kernkritikpunkte.

1. Individuelle Personalentscheidungen

Da sollte sich von selbst verstehen, dass jeder gewisse Präferenzen hat, die sich nicht immer mit denen Favres und der Aufstellung am Spieltag decken. Gleichwohl nimmt die Wahnehmung da abenteuerliche Züge an.

- Nach den ersten zwei Spielen hieß es: Wir brauchen Brandt und Hakimi in der Startelf. Das geschah am dritten Spieltag mit benanntem Ende, da wäre es nach allgemeiner Meinung Götze, den wir gebraucht hätten. (Einer unser phlegmatischstens Spieler, der nun auch nicht als das vielzitierte "Mentalitätsmonster" bekannt ist.) Nach dem Spiel wird dann die Nicht-Aufstellung von Schulz moniert, der nach zwei schlechten Spielen hier schon von unzähligen Usern angezählt wurde.

- Letzte Saison patzte DAZ gegen Bayern heftig. Das wurde auch Favre angekreidet. Nun patzt Akanji individuell und alle Besserwisser fragen, warum nicht DAZ statt ihm gespielt hat. Nur weiß ein Trainer leider vor dem Spiel nicht, dass und welche Innenverteidiger unfassbare individuelle Böcke schießen. (Das auch an alle, die meinen, man hätte Akanji zur Halbzeit schon rausnehmen müssen. Jeder, der sich im Fußball auskennt, weiß, dass man Auswechslungen in der IV irgendmöglich vermeidet.)

- Das Ganze gipfelt dann in vehementer Kritik daran, dass Marius Wolf verliehen wird, der zwar ein Kämpfer sein mag, aber praktisch keine Aussicht auf nennenswerte Spielzeit hatte.

Wir haben alle vor der Saison frenetisch gefeiert, dass wir nun rund 18 Spieler haben, die ohne gravierenden Qualitätsverlust austauschbar sind. Wenn das zutrifft, kann aber auch die Niederlage gegen Union nicht in erster Linie auf einzelne Personalentscheidungen zurückgeführt werden. Zumal ein Hauptproblem darin lag, dass Reus und Sancho kaum ins Spiel fanden. Und dass die gespielt haben, wollen ja wohl nicht einmal die verblendetestens Nörgler Favre anlasten.

2. Das System

4-2-3-1 oder 4-3-3? Auch das war ja hinreichend Thema. Und ich hätte mir auch eher ein 4-3-3 gewünscht. Stattdessen gab es ein 4-2-3-1 und auch daraus wird ein Riesenthema. Leute, 4-2-3-1 ist DIE Standardformation im modernen Fußball. In einem 4-2-3-1 und mit der Startelf vom Wochenende kann und muss man Union souverän schlagen. Hier wird aber so getan, als hätte Favre mit der Systemwahl das Spiel schon abgeschenkt. Als würden alle unsere Probleme aus der Welt gezaubert, wenn einer der drei Positionen im ZM taktisch und personell offensiver besetzt wird.

3. Motivation/Einstellung

Favre ist ohne Zweifel nicht der große Motivtator. Wird er auch nicht mehr werden. Aber auch an dem Punkt wird ihm jeder schläfrige Auftritt allein angekreidet. Was glauben denn Vertreter einer solchen Kritik? Dass Favre die Mannschaft vor dem Spiel nicht vor dem Gegner warnt, auf dessen Stärken hinweist? Das tut er zweifellos (auch das wird ihm hier teils zur Last gelegt). Aber glaubt ihr echt, wenn der Trainer vor jedem Spiel den William Wallace macht, eine große Rede schwingt, die alle mitreißt, sind alle Motivationsprobleme und Schwierigkeiten gegen mauernde, kämpfende Gegner aus der Welt? So naiv kann doch kein Mensch sein. Erinnert euch mal an die letzte Saison unter Klopp, dem großen Motivator.

4. Spielweise

Die vielvorgebrachte Kritik an der eindimensionalen Spielweise ist so auch haarsträubend. Favre hat ein klares Konzept, das gegenüber Bosz und Stöger einen klaren Fortschritt gebracht hat. Kaum glauben kann man, wenn vor allem bemängelt wird, dass wir nicht viel mehr auf Flanken und Distanzschüsse setzen. Das ist die totale Brechstande. Gerade bei Fernschüssen belegt jede Statistik, dass sie mit Abstand das ineffizienteste Mittel sind. Deshalb sind sie bei Trainern wie Pep geradezu ein Tabu. Das gilt umso mehr gegen mauernde Gegner, weil die Schussbahn zu ist. Flanken können ein Mittel sein, wenn dafür die entsprechenden Situationen geschaffen werden; aber stumpfe Flanken aus dem Halbfeld fallen in eine ähnliche Kategorie wie Fernschüsse.


Jetzt wird mir die Nörgler-Fraktion sicher wieder vorwerfen, ich würde alles schönreden. Dabei will ich nichts schönreden; mir hat das Union-Spiel auch das Wochenende verdorben. Aber das alles pauschal am Trainer festzumachen ("mit dem gewinnt man nie was"), ist viel zu einfach und viel zu billig. Einige zentrale Gründe habe ich genannt.

Hinzu kommt, dass man ja auch Alternativen benennen müsste. Wenn unsere GF so schwache Nerven hätten, wie die ganzen Schwarzmaler hier ("die reagieren ja leider erst, wenn wir mal drei Spiele in Folge verlieren"), würden wir 7 Trainer pro Saison verschleißen, weil die Namen die hier so kursieren (Baumgart, Tedesco) dann auch schnell Geschichte wären. SO gewinnt man erst recht keine Meisterschaft.

"Vercoached" ist für mich übrigens schon jetzt das Unwort der Saison. "Vercoached" kann man sagen, wenn der Trainer irgendetwas Gewagtes oder Hochfahrlässiges gemacht hat. Aber vercoached ist sicher nicht jedes Spiel, das verloren wurde, wenn und weil sich ein paar Besserwisser im Forum eine andere Startformation gewünscht hätten. Sonst wäre ja jede Niederlage darauf zurückzuführen, dass sich einer der beiden Trainer vercoached hat. Auch Samstag kann doch von vercoached keine erntsthafte Rede sein, nur weil Favre 4-2-3-1 statt 4-3-3 spielen ließ und damit Delaney etwa Götze vorzog. Außer natürlich man redet sich ein, mit Götze statt Delaney (und einer flammenden Ansprache sowie mehr Distanzschüssen) hätte man Union aus dem Stadion gefegt.
Zuletzt geändert von Shafirion am Di 3. Sep 2019, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#125 Beitrag von Tschuttiball » Di 3. Sep 2019, 06:44

Top Beitrag, der sich mal jeder durchgelesen sollte! :thumbup:
Der VAR scheitert in Deutschland nicht an der Technik, sondern an den handelnden Personen.
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jasper1902
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#126 Beitrag von jasper1902 » Di 3. Sep 2019, 07:52

Sehr guter Beitrag !

sgG

EarlChekov
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#127 Beitrag von EarlChekov » Di 3. Sep 2019, 08:15

Es ist extrem schwer das fachlich/sachlich so zerteilen, dass alle sich richtig verstehen in einem Forum :)
Davon lebt es hier aber auch ein Stück weit - wie im echten Leben.

Es gibt verschiedene Menschentypen, zählt mich eher zur ungeduldig, dominanten Sorte Die gern in hoher taktung entscheidet. So ist, reflektiert, auch häufig die Analyse zu sehen.

Anstatt diese Leute gleich in die Nörgler Fraktion zu Verorten, ist es bei Meinungsbildung wichtig das auch die gelassenere, harmonischer orientierte Fraktion, die von den Nörglern als Schönredner bezeichnet werden, ihre Sicht knackig darlegt. So wie im Beitrag 2 drüber, dem ich überwiegend zustimme.

Nur wenn sich beide Lager respektieren, funktioniert das hier gut und vielleicht sogar einen positiven Einfluss auf größere Meinungsbilder bei stillen mitlesern, wie ich selbst lange war.

Deshimaru
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#128 Beitrag von Deshimaru » Di 3. Sep 2019, 08:37

EarlChekov hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 08:15
Es ist extrem schwer das fachlich/sachlich so zerteilen, dass alle sich richtig verstehen in einem Forum :)
Davon lebt es hier aber auch ein Stück weit - wie im echten Leben.

Es gibt verschiedene Menschentypen, zählt mich eher zur ungeduldig, dominanten Sorte Die gern in hoher taktung entscheidet. So ist, reflektiert, auch häufig die Analyse zu sehen.

Anstatt diese Leute gleich in die Nörgler Fraktion zu Verorten, ist es bei Meinungsbildung wichtig das auch die gelassenere, harmonischer orientierte Fraktion, die von den Nörglern als Schönredner bezeichnet werden, ihre Sicht knackig darlegt. So wie im Beitrag 2 drüber, dem ich überwiegend zustimme.

Nur wenn sich beide Lager respektieren, funktioniert das hier gut und vielleicht sogar einen positiven Einfluss auf größere Meinungsbilder bei stillen mitlesern, wie ich selbst lange war.
Absolute Zustimmung!!!
„If you are not happy here and now, you never will be.“

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#129 Beitrag von Shafirion » Di 3. Sep 2019, 09:15

EarlChekov hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 08:15
Es ist extrem schwer das fachlich/sachlich so zerteilen, dass alle sich richtig verstehen in einem Forum :)
Davon lebt es hier aber auch ein Stück weit - wie im echten Leben.

Es gibt verschiedene Menschentypen, zählt mich eher zur ungeduldig, dominanten Sorte Die gern in hoher taktung entscheidet. So ist, reflektiert, auch häufig die Analyse zu sehen.

Anstatt diese Leute gleich in die Nörgler Fraktion zu Verorten, ist es bei Meinungsbildung wichtig das auch die gelassenere, harmonischer orientierte Fraktion, die von den Nörglern als Schönredner bezeichnet werden, ihre Sicht knackig darlegt. So wie im Beitrag 2 drüber, dem ich überwiegend zustimme.

Nur wenn sich beide Lager respektieren, funktioniert das hier gut und vielleicht sogar einen positiven Einfluss auf größere Meinungsbilder bei stillen mitlesern, wie ich selbst lange war.
Stimmt im Prinzip alles. Ich für meinen Teil hab auch kein Problem mit sachlicher Favre-Kritik auseinanderzusetzen. Aber wer, wie manche, nur auf eine schlechte Halbzeit oder gar eine Niederlage warten, um dann Trainer und Mannschaft mit ihrer Häme zu übergießen, darf sicher nicht auf meinen Respekt hoffen. Auch eine fruchtbare Diskussion ist da zumeist undenkbar. Solche Kandidaten verorte ich dann auch ohne schlechtes Gewissen in der Kategorie "Nörgler".

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#130 Beitrag von Alfalfa » Di 3. Sep 2019, 09:20

Schwejk hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 20:27
Es ist wohl, wie so oft, eine Kombination aus verschiedenen Faktoren. Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, immer mehr Leistungsdruck.. Wenn ich meine Arbeit richtig machen muss, kann man das ja wohl von den sch*** Millionären, die alles in den Arsch geschoben bekommen, auch erwarten!!!!111 (...)
Zumindest diesen Absatz ordne ich einem ausgelatschten Autoforensprech zu, der sich leicht durchschaubar Elementen einer Vulgär- bzw. Westentaschenpsychologie bedient. ;-)

SCNR
Und genau wegen diesem Absatz schrieb ich "Ich finde, da ist zumindestens teilweise etwas dran."

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#131 Beitrag von Schwejk » Di 3. Sep 2019, 09:40

Alfalfa hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 09:20
Schwejk hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 20:27
Es ist wohl, wie so oft, eine Kombination aus verschiedenen Faktoren. Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, immer mehr Leistungsdruck.. Wenn ich meine Arbeit richtig machen muss, kann man das ja wohl von den sch*** Millionären, die alles in den Arsch geschoben bekommen, auch erwarten!!!!111 (...)
Zumindest diesen Absatz ordne ich einem ausgelatschten Autoforensprech zu, der sich leicht durchschaubar Elementen einer Vulgär- bzw. Westentaschenpsychologie bedient. ;-)

SCNR
Und genau wegen diesem Absatz schrieb ich "Ich finde, da ist zumindestens teilweise etwas dran."

Believe it or not.
Das glaube ich nicht nur, das ist mir sogar - deine Beiträge vor Augen - bewußt. :)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#132 Beitrag von Bernd1958 » Di 3. Sep 2019, 10:16

Was mich aber bedenklich stimmt: All die Fehler die wir im letzten Jahr kritisiert haben ( die Medien übrigens auch ) und die Spieler selbst ja auch, genau diese haben sich jetzt schon wiederholt.
Favre bleibt bei seinem eher defensiv ausgerichtetem Spielstil, die Spieler kommen mit einem offensiveren Stil besser klar. Dazu werden die vermeintlich kleinen unterschätzt.
Ich frage mich: warum sind eigentlich Mannschaft und Trainer quasi beratungsresistent?
Bleibt gesund. #WirBleibenZuhause

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#133 Beitrag von Stolperjochen » Di 3. Sep 2019, 10:50

Mich ärgert an Favre nur, dass er unheimlich spät auswechselt . Das habe ich allerdings bei Kloppo auch kritisiert .

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#134 Beitrag von Schwejk » Di 3. Sep 2019, 11:00

Stolperjochen hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 10:50
Mich ärgert an Favre nur, dass er unheimlich spät auswechselt . Das habe ich allerdings bei Kloppo auch kritisiert .
Und mich auch noch, daß er die Anfälligkeit bei Standards (v.a. bei Ecken) nicht in den Griff bekommt. Erwägt er, wie von Spielern u.a.vorgeschlagen, wie man liest, auch mal Mann- statt Raumdeckung zu versuchen?

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#135 Beitrag von Bart65 » Di 3. Sep 2019, 11:08

Auch eine Idee, und zwei Mann an die Pfosten. Kann man ja mal ausprobieren. Schlimmer kann es ja wohl kaum noch werden...

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#136 Beitrag von jasper1902 » Di 3. Sep 2019, 11:28

Manche Sachen erschrecken mich auch was unsere Entwicklung betrifft, das das darf gerne kritisiert werden!
Ein wenig mehr Gelassenheit würde uns allen helfen ;)

Theo
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Re: Lucien Favre [Trainer]

#137 Beitrag von Theo » Di 3. Sep 2019, 12:11

Man sollte aber auch die Kommentare, wie z.B. mit dem holen wir nie was, nach so einem Spiel nicht auf die Goldwaage legen. Das zeigt doch nur wie sehr den Leuten der BVB am Herzen liegt und das man dann aus der Emotion und Enttäuschung heraus solche Sachen raushaut kann ich durchaus nachvollziehen. Denn die Mehrheit derer sehen das mit Sicherheit mit etwas Abstand auch anders.

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#138 Beitrag von LEF » Di 3. Sep 2019, 12:15

jasper1902 hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 11:28
Manche Sachen erschrecken mich auch was unsere Entwicklung betrifft, das das darf gerne kritisiert werden!
Ein wenig mehr Gelassenheit würde uns allen helfen ;)
Wie soll man gelassen bleiben, wenn der Übungsleiter - aus lauter Sturheit - immer noch, mit völlig schwachsinniger Raumdeckung, bei Standarts agiert ?
Wir haben doch kompetente Leute in der sportlichen Leitung.
Warum weist man nicht mal dezidiert darauf hin, dass das Blödsinn ist und uns fast wöchentlich Punkte kostet.

Yep, ich bin völlig gelassen....ich kann es ja eh nicht ändern ;)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#139 Beitrag von Schwejk » Di 3. Sep 2019, 12:30

Theo hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 12:11
Man sollte aber auch die Kommentare, wie z.B. mit dem holen wir nie was, nach so einem Spiel nicht auf die Goldwaage legen. Das zeigt doch nur wie sehr den Leuten der BVB am Herzen liegt und das man dann aus der Emotion und Enttäuschung heraus solche Sachen raushaut kann ich durchaus nachvollziehen. Denn die Mehrheit derer sehen das mit Sicherheit mit etwas Abstand auch anders.
In der Tat. Ein cooles, distanziertes Räsonieren oder Vernünfteln von Hardcore-Fans unmittelbar oder auch noch "zeitnah" (oops: Dummdeutsch ;-)) nach so'nen "Vorträgen" ist mir doch ein bisserl verdächtig,;-)

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Re: Lucien Favre [Trainer]

#140 Beitrag von Dede 4ever BVB » Di 3. Sep 2019, 12:56

LEF hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 12:15
jasper1902 hat geschrieben:
Di 3. Sep 2019, 11:28
Manche Sachen erschrecken mich auch was unsere Entwicklung betrifft, das das darf gerne kritisiert werden!
Ein wenig mehr Gelassenheit würde uns allen helfen ;)
Wie soll man gelassen bleiben, wenn der Übungsleiter - aus lauter Sturheit - immer noch, mit völlig schwachsinniger Raumdeckung, bei Standarts agiert ?
Wir haben doch kompetente Leute in der sportlichen Leitung.
Warum weist man nicht mal dezidiert darauf hin, dass das Blödsinn ist und uns fast wöchentlich Punkte kostet.

Yep, ich bin völlig gelassen....ich kann es ja eh nicht ändern ;)
Versuch bitte einmal herauszufinden, was wir bei Standards wirklich machen - ein kleiner Tipp: es ist KEINE reine Raumdeckung!

Im nächsten Schritt versuch einmal herauszufinden was die Ligakonkurrenten bei Standards so machen - nächste Überraschung...

Und dann versuch einmal deine "Kritik" zu rekapitulieren - Stichwort "schwachsinnige Raumdeckung" - aber hey, es ist bestimmt nur die Emotion, die die Kritik so unsachlich werden lässt. Warum sollte man sich mit dem Thema auch ernsthaft auseinandersetzen, wenn man gut brüllen kann...

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