Was tue ich für den Klimaschutz?

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Zubitoni
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Was tue ich für den Klimaschutz?

#1 Beitrag von Zubitoni » Mo 29. Jul 2019, 23:35

ich finde, die großen dinge müssen v.a. von der politik gelöst werden, aber kleine beiträge können wir auf jeden fall leisten! man muss ja nicht gleich sein leben umstellen, auch wenns eigentlich fast die einzige chance ist. die leute sollen ja spaß daran haben, das klima zu retten. prima finde ich, dass euro-uschi die EU klimaneutral gestalten will. natürlich dauert es länger als ihre amtszeit, aber das ziel steht im raum und das bewusstsein ist geschaffen!

mein letzter beitrag: auf der autobahn 120 statt 150 fahren. bringt locker 1,5l auf 100 km. positive nebeneffekte: man spart geld und ist entspannter.

was habt ihr als letztes getan? bin für tipps dankbar.

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

Herb
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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#2 Beitrag von Herb » Mo 29. Jul 2019, 23:49

Ich versuche, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Man muss sich nur ein paar Mal überwinden und es wirklich durchziehen, dann macht es im Laufe der Zeit sogar Spaß und man merkt, dass es einem auch selbst gut tut.

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Schwejk
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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#3 Beitrag von Schwejk » Di 30. Jul 2019, 00:02

Mein CO2-Fußabdruck wird allein dadurch verringert, daß ich auf ein Auto verzichte und mich fast ausschließlich per Rad fortbewege, so daß ich regelmäßig auf mindestens 10.000 Jahresradkilometer komme.

Nachdem ich meinen Fleischkonsum bereits fast auf Null gesetzt habe, ist es mir leider noch nicht gelungen, den entscheidenden Joker zu ziehen, nämlich meine Ernährung auf eine Photosynthese umzustellen, d.h. O2 statt CO2 zu produzieren. Aber ich arbeite daran. ;-)

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emma66
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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#4 Beitrag von emma66 » Di 30. Jul 2019, 01:13

ich habe vor 4 jahren mein auto verkauft und bewege mich nur noch mit önvp durch deutschland. wenn es mal ganz schwierig wird, lasse ich mich von meiner bekannten kutschieren, was aber wirklilch nur äußerst selten vorkommt. fahrrad fahren ist leider nicht mehr drin, da meine füsse nicht mehr so richtig mitspielen. aber laufen kann ich noch sehr gut.
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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#5 Beitrag von krazyking87 » Di 30. Jul 2019, 01:52

Nutze mein Auto nur wenn es wirklich sein muss. Einkäufe erledige ich zu 90% zu Fuß oder mit den Öffis. Ansonsten würde mir nicht viel einfallen. Mein Großvater hat in unserem Garten einen Bienenstock um den er sich kümmert, was der näheren Flora und Fauna zugute kommt. Über andere Anregungen würde ich mich auch freuen :thumbup:

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#6 Beitrag von tuxx328 » Di 30. Jul 2019, 05:31

ÖPNV wann immer es geht.
Auto wird kaum genutzt, und weil sowieso keine Langstrecken gefahren werden, hats nen kleinen Motir.
Einkäufe schon immer mit Rücksäcken..

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#7 Beitrag von Bart65 » Di 30. Jul 2019, 07:03

Seit Jahren schon verzichte ich auf Flugreisen z.B. in den Urlaub. Die exotischen Ziele habe ich hinter mir, und um in der Sonne zu liegen ists mir eh viel zu heiß.

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#8 Beitrag von emma66 » Di 30. Jul 2019, 07:20

auf flugreisen in mein geliebtes andalusien verzichte ich ebenfalls seit jahren. ist für mich seit es diese billigflüge gibt, sowieso keine option mehr. erlaube mir jetzt einmal im jahr eine bahnfahrt nach norderney. da ist es auch wunderschön und seit es dieses seltsame wetter gibt, ist es auch im sommer wie in almeria.
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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#9 Beitrag von La Roja » Di 30. Jul 2019, 07:39

Ich bin ehrlich, ohne Auto wäre ich hier auf dem Land aufgeschmissen. Dazu wohnen wir noch oben am Berg, zum nächsten Bäcker, Fleischer, Supermarkt sind 160 Höhenmeter zu überwinden. Und auf Flugreisen verzichte ich ebenfalls nicht (trotz Flugangst, aber das ist ein anderes Thema).
Ich achte darauf, fast ausschließlich regionale Lebensmittel zu kaufen und diese nicht in Plastikverpackungen zu transportieren.
Generell versuche ich, Plastik in jeglicher Form zu vermeiden (also beispielsweise Seife, Getränkeflaschen...).
Ich kaufe öfters mal Second Hand ein, beispielsweise auch BVB-Trikots für die Kids zum Training.
Bei vielen Dingen wird es einem aber echt schwer gemacht, bewusster zu leben. Nehme ich meine eigenen Behälter oder Taschen zum Fleischer oder Bäcker mit, dann darf die Verkäuferin diese nicht anfassen, sondern muss erst umständlich ein Tablett herauskramen, es mir über die Theke reichen, damit ich meinen Behälter dort abstellen kann, berühren darf sie mit den Händen nix, zum Schließen der Behälter muss sie es mir wieder auf einem Tablett reichen.... Irrsinnig :wtf: Beim Bäcker das gleiche Spiel.
Schwarz-gelbe Grüße, Dany

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#10 Beitrag von Winnido » Di 30. Jul 2019, 09:04

Fahre soviel wie möglich mit dem Rad statt dem Auto. Außerdem haben wir nur noch eins.
Im Vorgarten gibt es jetzt einen Staudengarten statt Wiese.

Meine persönliche Überzeugung ist aber dass wir eh zu spät sind mit allen Rettungsversuchen. Die Clippingpoints sind längst vorbei. Was wir aktuell als Klima erleben wird trotz aller Hitzerekorde uns zukünftig noch als laues Lüftchen erscheinen.

Aber vielleicht schafft sich die Menschheit ja auch anders ab. Gibt ja grad weltweit genug Ansatzpunkte

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#11 Beitrag von alex09 » Di 30. Jul 2019, 09:07

Ist hier aehnlich, es gibt zwar seit 2 jahren keine Plastiktueten mehr, aber die Verpackungen sind immer noch die alten. Das einzige, was inzwischen meist angeboten wird, sind Papierstrohhalme - die ich auch benutze. Schmeckt genauso. Ansonsten fahre ich so wenig Auto, wie moeglich, aber ganz ohne geht's leider noch nicht. Vor allem mit Kind. Auf Flugreisen laesst sich hier auch kaum verzichten, wegen der Entfernungen. Ende September fahren wir per Auto nach Melbourne, knapp 1000 Kilometer. Mit 4 Leuten im Wagen, aber ob das (viel) umweltfreundlicher als fliegen ist, weiss ich auch nicht.

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#12 Beitrag von Bernd1958 » Di 30. Jul 2019, 11:05

emma66 hat geschrieben:
Di 30. Jul 2019, 07:20
auf flugreisen in mein geliebtes andalusien verzichte ich ebenfalls seit jahren. ist für mich seit es diese billigflüge gibt, sowieso keine option mehr. erlaube mir jetzt einmal im jahr eine bahnfahrt nach norderney. da ist es auch wunderschön und seit es dieses seltsame wetter gibt, ist es auch im sommer wie in almeria.
Darauf verzichte ich auch seit Jahren. Wir hatten da ein kleines Häuschen was wir auch verkauft haben. Es war uns einfach zu heiß da unten. ( Puerto Rey ).
Wenn wir im Urlaub fahren, dann bleiben wir in Deutschland bzw evtl. noch holländische Nordseeküste. Da dann mit Auto ( Bahn einfach zu teuer ), aber immer schön im Tempomat die 120 km eingestellt. Verbrauch dann bei 5 l....
Bleibt gesund. #WirBleibenZuhause

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#13 Beitrag von Schorsch » Di 30. Jul 2019, 12:03

Was wir aktuell als Klima erleben wird trotz aller Hitzerekorde uns zukünftig noch als laues Lüftchen erscheinen.
Ich notiere vergleichbare Prognosen seit meiner Jugend, also gut 40 Jahre. Eiszeit ab 2000. Öl ab 1994 aus. Waldsterben. Golfstrom immer wärmer. Bislang hat sich noch jede(!) große Prognose als komplett haltlos erwiesen, wiewohl jeder verteufelt wurde, der das Geschwätz anzweifelte. Analog zu heute. Viel zu wenig Daten, um wissenschaftlich seriös zu bewerten. Verfälschende Messmethoden, gigantische Selbstüberschätzung, Geschäftemacherei.

Imho kann die Menschheit die aktuelle Warmphase genießen und hoffen, dass es ihr bis zur nächsten Kaltphase, die im Gegensatz zu Warmphasen wirklich dramatisch sind, gelingt eine umweltneutralere Energieversorgung, incl. resourcenschonender Speicherung, zu entwickeln. Nur ein Teilbetrag der Unsummen, die wir zum Vorteil wohlhabender Landbesitzer in nicht recycelbare Windräder versenken, in die Forschung investiert, könnte diesen Prozess deutlich beschleunigen, und Deutschland für die Zukunft exponiert aufstellen. Photovoltaik auf jedem Dach könnte z.B. schon den privaten Energieverbrauch, auch zur Wassererhitzung, dramatisch senken. Auch ohne sündhaft teure Akkus, die in ein paar Jahren auf gigantischen Müllbergen landen.

Anhand des hier erwähnten Anfalls von Plastikmüll, der ja eigentlich mit dem Ausgangsthema nichts zu tun hat, kann man den Irrsinn inkompetenten Handelns übereifriger Wohlstandszivilisationen gut erkennen. Seit den 80ern schwappt die Recyclingwelle über uns. Was hat sie uns gebracht? Ausgeführter Plastikmüll gilt als recycelt. Unabhängig davon, was mit ihm geschieht. Unfassbar. Schiffsladungweise geht dieser Plastikmüll nach Asien. Unmengen an Öl werden dabei verbraucht. Von Schiffen, die mit Rohöl fahren und gigantische Mengen an Dreck in die Umwelt blasen. Um dann ins Asien ins Meer gekippt zu werden. Vermeintlicher Umweltschutz als größte von Deutschland ausgehende Umweltsauerei der Weltgeschichte.

Recycelter Bioabfall für meinen Garten. Enthält, leicht nachzulesen, ursprungsabhängig zwischen 150 und 1000 Kleinteilen Plastik, die irgendwann in Nahrung oder Trinkwasser landen. Pro Kilogramm. Richtig gelesen. Imho pro Tonne schon mehr als dramatisch. Bei uns darf Qualitäts(!)mutterboden- oder Kompost, ein wegen fehlender Dickenangaben imho sehr unwissenschaftlicher Wert, 15 cm² Plastik enthalten. Pro Liter(!). Um als unbedenklich zu gelten. Damit soll ich dann mein Gemüsebeet füllen. Assoziation > :kotz:

Wir schwadronieren über Dieselfahrverbote. Die verbrauchsgünstigsten Fahrzeuge überhaupt. Die öffentlich rechtlichen, Moralisten 1. Grades in dieser Frage, bringen gleichzeitig täglich(!) Werbesendungen für vorübergehende Deportationen animationssüchtiger Wohlstandsbürger in Konsumverließe, die man Kreuzfahrtschiffe nennt. Würde jeder einzelne Kreuzfahrer eine Weltumrundung in einem VW Bulli aus den 60ern absolvieren, wäre das immer noch wesentlich umweltfreundlicher. Um Längen. Zum dekadenten "Klimagipfel", dem Mekka von Schwätzern und Geschäftemachern, sind ca. 1650 Privatjets in der Nähe von Davos gelandet. Richtig gelesen. Augen reiben. Verlogener kann eine Wohlstandsgesellschaft kaum handeln.

Als Jäger, der Leidenschaft, für die ich von unserer Aktivistenszene am meisten bepöbelt worden bin, habe ich früher hektarweise Wald gepflanzt, Wildblumenwiesen angelegt und Hecken gepflanzt. Und der Natur nur in der Menge Biofleisch entnommen, wie es für einen ausgewogenen Wildbestand erforderlich oder gar vorgeschrieben war. Die Pöbler saßen derweil in zubetonierten Städten und haben das gemacht, was sie am besten können - quatschen und krakeelen. Fast so wie früher. Die nützliche Kräuterfrau landete auf dem Scheiterhaufen, die Inquisitoren standen, nebst Vasallen, ganz vorne in der Kirche.

Die Biogasanlage von Schleswig hat kürzlich die Schlei in einem gigantischen Ausmaß mit Plastikmüll geflutet und verseucht. Weil die kommunalen Betreiber sie mit gehäckselten Lebensmittelrückläufern befüllt haben. Die samt Plastikverpackungen zerkleinert wurden, was man behauptete nicht gewusst zu haben. So dämlich kannst du normalerweise nicht sein. Auch Wasserkraftwerke sind vielfach so dilettantisch angelegt, dass sie die gewaltigsten Fischvernichtungsanlagen sind, die es jemals gab. Alles nur, weil übereifrige Moralisten ohne technischen Verstand die Kommandos übernommen haben. Aktuell werden Wälder für Windräder vernichtet. Der gleiche Irrsinn.

Wir Deutschen können die Welt nicht retten. Aber deutlich zu verbessern helfen. Nicht mit Übereifer. Nicht mit Schule schwänzen. Nicht mit Gerede. Sondern mit Interesse an Technik, weniger Glauben an geschäftstüchtigen Gurus, ergebnisoffenen Diskussionen, technischen Entwicklungen. Usw. In der Praxis ist es leider so, dass 100 % derer, die ich im letzten Jahr befragt habe, zwar alle "wussten", dass menschlich produziertes CO² ein Klimakiller ist. Niemand, wirklich niemand konnte mir auch nur in Ansätze erklären, warum das so ist. Und tatsächlich wusste niemand auch nur annähernd exakt, woraus Luft überhaupt besteht. Und ich habe nur Leute befragt, die voll im Leben standen. Bis hin zu Professoren. Im Internet ist das natürlich anders. Da schauen die Menschen schnell nach, haben es dann natürlich schon gewusst und geben mir einen Link als Beweis. So wie sie mir früher die Bibel als Beweis für die Existenz Gottes empfahlen. Verständliches Verhalten. Aber für eine sinnvolle Diskussion komplett uneffektiv.

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#14 Beitrag von Bart65 » Di 30. Jul 2019, 12:18

Das Schlimmste an Schorschs Beitrag ist....






... dass er Recht hat!

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#15 Beitrag von emma66 » Di 30. Jul 2019, 12:20

Bart65 hat geschrieben:
Di 30. Jul 2019, 12:18
Das Schlimmste an Schorschs Beitrag ist....






... dass er Recht hat!
ist ja gut. dann brauche ich mir den ganzen sermon nicht durchlesen. klasse :mrgreen:
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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#16 Beitrag von Tonestarr » Di 30. Jul 2019, 12:25

Ich verweise auf das gelbe herz :shifty:

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#17 Beitrag von Bart65 » Di 30. Jul 2019, 12:41

@ Tonestarr: Na komm, ich hab ihn nicht mal zitiert ... ;-)

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#18 Beitrag von Tonestarr » Di 30. Jul 2019, 12:57

Düdeldüüü :think: :silent: ;)

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#19 Beitrag von Winnido » Di 30. Jul 2019, 13:06

Da schmeißt du mir zu viel in einen Topf Schorsch. Ich hab auch schon vor vierzig Jahren über 2001 ( der Versand) den Bericht des Club of Rome gekauft. Zugegebenermaßen nicht wirklich gelesen. :oops: . Da gabs diverse Untergangsszenarien die ja nun bisher alle nicht eingetroffen sind.
Heute gibt es neue Szenarien. Ob die zutreffen werden wir erst in der Zukunft sehen. OK. Vielleicht nicht mehr alle von uns weil es nicht gleich morgen passiert.

Die aktuellen Reaktionen auf die Verlautbarungen von Wissenschaftlern sind völlig hysterisch. Soweit bin ich bei dir. Auch dass uns technologische Kompetenz bei Entscheidungen fehlt stimmt zweifelsohne. Ganz oft wird lobbygetrieben irgendwas entschieden ohne wirklich zu verstehen was dahinter steckt. Insofern passt dein Dieselbeispiel sehr gut.

Zukünftig einen viel größeren Augenmerk auf die Auswirkungen von Technology auf Umwelt zu legen halte ich aber für zwingend. Und insofern haben Greta und Konsorten einen wichtigen Beitrag geleistet.

Ohne deren Aktionen würden jetzt nicht plötzlich Söder & Co ihr Herz für die Umwelt entdecken. Und das gibt ja zumindest Hoffnung dass sich etwas bewegt.

Jeder der hier mit vermeintlich einfachen Lösungen ankommt hat die Problematik nicht verstanden. Die Welt ist halt komplex und miteinander vernetzt. Deswegen bin ich auch so pessimistisch was die Zukunft angeht. Dafür sind zu viele mächtige Stakeholder, die nur ihre eigenen, kurzfristigen und vor allem finanziellen Interessen verfolgen, involviert.

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Re: Was tue ich für den Klimaschutz?

#20 Beitrag von Schwejk » Di 30. Jul 2019, 14:32

Bart65 hat geschrieben:
Di 30. Jul 2019, 12:18
Das Schlimmste an Schorschs Beitrag ist....
Ich bin mal so fesch zu ergänzen:
... dass er leider nur in Teilen Recht hat!

Begründungselemente sind in Winnidos Beitrag zu finden.
Ansonsten müßte ich wider die Nutzungsbedingungen weiter ausholen, u.a. um auch auf eine Argumentationsstrategie zu verweisen, die in mir unappetitlichen Kreisen wider eine wissenschaftliche Vernunft en vogue ist. :-)

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