WM 2026
Re: WM 2026
Unglaublich, am Ende auch nicht verdient. Tut mir leid für die Spieler, der Trainer ist dafür hoffentlich Geschichte.
Re: WM 2026
das hätte was gutes. aber dummerweise wird der dfb nur die nächste gurke ausm hut ziehen. kloppo wird das nach seinem „noch“ leider nicht machen…
Eine Meinung.
Re: WM 2026
Trocken gesagt es war ein schlechtes Turnier mit 1 guten Spiel.
Nagelsmann hat auf die falschen Buddies gesetzt.
Hoffentlich treten jetzt viele zurück, also nicht wie Neuer sondern richtig.
Positiv für den BVB Nmecha und Schlotterbeck konnten nicht mehr eigenwerbung betreiben.
Nagelsmann hat auf die falschen Buddies gesetzt.
Hoffentlich treten jetzt viele zurück, also nicht wie Neuer sondern richtig.
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Re: WM 2026
Leider verdient, auch wenn die Rücknahme des 2:1 seeehr zweifelhaft war.
Aber vielleicht besser so.
Jetzt bitte übernehmen, Kloppo!
Aber vielleicht besser so.
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Re: WM 2026
Welches von den 4 Spielen war denn gut ?cloud88 hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 01:35 Trocken gesagt es war ein schlechtes Turnier mit 1 guten Spiel.
Nagelsmann hat auf die falschen Buddies gesetzt.
Hoffentlich treten jetzt viele zurück, also nicht wie Neuer sondern richtig.
Positiv für den BVB Nmecha und Schlotterbeck konnten nicht mehr eigenwerbung betreiben.
Du meinst doch nicht unser 7:1 ?
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) 
Re: WM 2026
Aufgespießt aus schwatzgelb:
Arbeitszeugnis J. Nagelsmann
BONES, aus der Wiege des Bergbaus, Dienstag, 30.06.2026, 01:45 (vor 1 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
Herr Julian Nagelsmann war bis zum Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 als Bundestrainer tätig. Das Turnier endete bereits im ersten K.-o.-Spiel gegen Paraguay nach Elfmeterschießen.
Während seiner Tätigkeit bewies Herr Nagelsmann eine bemerkenswerte Fähigkeit, aus einer Vielzahl hochklassiger Nationalspieler eine Mannschaft zu formen, die in erster Linie dadurch auffiel, dass sie selten wie eine Mannschaft wirkte.
Besonders hervorzuheben ist sein außerordentliches Talent, Diskussionen zu schaffen, wo zuvor keine notwendig gewesen wären. Mit der Eröffnung einer völlig überflüssigen Torwartdebatte und dem Austausch der bisherigen Nummer 1 gelang es ihm, ein Thema über viele Wochen in den Mittelpunkt zu stellen, das zuverlässig von den eigentlichen Baustellen ablenkte.
Sein Führungsstil zeichnete sich durch große Konsequenz aus. Einmal getroffene Entscheidungen wurden unabhängig von Form, Leistung oder Realität mit beeindruckender Hartnäckigkeit verteidigt. Korrekturen betrachtete Herr Nagelsmann eher als theoretisches Konzept denn als praktische Option. Seine ausgeprägte Resistenz gegenüber Kritik verlieh ihm eine beneidenswerte Unbelehrbarkeit.
Auch im zwischenmenschlichen Bereich setzte Herr Nagelsmann Maßstäbe. Rückmeldungen nahm er stets persönlich und verstand es, Kritik mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit als persönlichen Angriff zu interpretieren. Dadurch sorgte er regelmäßig für eine angenehme Atmosphäre – zumindest für diejenigen, die ihm ausnahmslos zustimmten.
Wir danken Herrn Nagelsmann für seine stets kreative Interpretation der Begriffe Stabilität, Teamchemie und Leistungsprinzip. Für seinen weiteren Berufsweg wünschen wir ihm Mannschaften, die seine Ideen schneller verstehen als seine Kritiker, was statistisch durchaus möglich sein dürfte.
Leistungsbeurteilung:
Er war stets bemüht, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.
Arbeitszeugnis J. Nagelsmann
BONES, aus der Wiege des Bergbaus, Dienstag, 30.06.2026, 01:45 (vor 1 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
Herr Julian Nagelsmann war bis zum Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 als Bundestrainer tätig. Das Turnier endete bereits im ersten K.-o.-Spiel gegen Paraguay nach Elfmeterschießen.
Während seiner Tätigkeit bewies Herr Nagelsmann eine bemerkenswerte Fähigkeit, aus einer Vielzahl hochklassiger Nationalspieler eine Mannschaft zu formen, die in erster Linie dadurch auffiel, dass sie selten wie eine Mannschaft wirkte.
Besonders hervorzuheben ist sein außerordentliches Talent, Diskussionen zu schaffen, wo zuvor keine notwendig gewesen wären. Mit der Eröffnung einer völlig überflüssigen Torwartdebatte und dem Austausch der bisherigen Nummer 1 gelang es ihm, ein Thema über viele Wochen in den Mittelpunkt zu stellen, das zuverlässig von den eigentlichen Baustellen ablenkte.
Sein Führungsstil zeichnete sich durch große Konsequenz aus. Einmal getroffene Entscheidungen wurden unabhängig von Form, Leistung oder Realität mit beeindruckender Hartnäckigkeit verteidigt. Korrekturen betrachtete Herr Nagelsmann eher als theoretisches Konzept denn als praktische Option. Seine ausgeprägte Resistenz gegenüber Kritik verlieh ihm eine beneidenswerte Unbelehrbarkeit.
Auch im zwischenmenschlichen Bereich setzte Herr Nagelsmann Maßstäbe. Rückmeldungen nahm er stets persönlich und verstand es, Kritik mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit als persönlichen Angriff zu interpretieren. Dadurch sorgte er regelmäßig für eine angenehme Atmosphäre – zumindest für diejenigen, die ihm ausnahmslos zustimmten.
Wir danken Herrn Nagelsmann für seine stets kreative Interpretation der Begriffe Stabilität, Teamchemie und Leistungsprinzip. Für seinen weiteren Berufsweg wünschen wir ihm Mannschaften, die seine Ideen schneller verstehen als seine Kritiker, was statistisch durchaus möglich sein dürfte.
Leistungsbeurteilung:
Er war stets bemüht, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.
Wer glücklich ist, bedarf nicht der Bosheit (Horkheimer).
Wer denkt, ist nicht wütend (Adorno).
Die Hölle, das sind die anderen (Sartre).
Der freie Marx hegelt das (SJ).
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Re: WM 2026
Doch genau das meinte ich. Bis auf 25min spielte man da Fußball.RheinSiegBorusse hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 01:41Welches von den 4 Spielen war denn gut ?cloud88 hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 01:35 Trocken gesagt es war ein schlechtes Turnier mit 1 guten Spiel.
Nagelsmann hat auf die falschen Buddies gesetzt.
Hoffentlich treten jetzt viele zurück, also nicht wie Neuer sondern richtig.
Positiv für den BVB Nmecha und Schlotterbeck konnten nicht mehr eigenwerbung betreiben.
Du meinst doch nicht unser 7:1 ?
Re: WM 2026
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Re: WM 2026
Es gab immer gewisse Blockbildungen in der Nationalmannschaft. Je nach Stärke in der Bundesliga oder eben den Legionären der neunziger Mannschaft. Das ist nicht das Übel.Die Qualität reicht aus, allerdings muss man als Trainer dann auch Eier haben und sich gegen die Bayernlobby durchsetzen.
Unterschied ist, dass die Spieler zumeist auch die treibenden Kräfte in ihren Vereinen waren. Ob nun im 54 Kader oder den nachfolgenden Teams bis in die späten neunziger Jahre. Mit dem Ausreißer dann nochmal in der Ära Löw sowie dem Titel 2014.
Aktuell ist es aber eher so, dass die Nationalspieler bis auf wenige Ausnahmen kaum mehr die absoluten Leistungsträger in ihren Vereinen sind. Bayern lebt halt nicht mehr so sehr von Lahm, Neuer, Schweinsteiger, Kroos, Müller oder Boateng, sondern vor allem von Kane, Olise oder Diaz.
Klar gab es auch die Robben oder Riberys im Team, aber dennoch waren genannte Spieler Größen im Team. Ob bei Bayern oder anderen Vereinen, siehe Kroos später in Madrid. Und eine gewisse Konkurrenzsituation in der Liga würde halt auch nicht schaden.
Siebziger Jahre mit Gladbach und Bayern, Achtziger Jahre mit Hamburg/ Bayern, Neunziger mit Bremen, Dortmund und Bayern sowie die Dekade unter Löw, der dann vor allem von der Veränderung im Spielstil (Gal, Heynckes, Pep, Klopp) und der Konkurrenz mit dem BVB lebte bzw. Impulse erhalten hat.
Gruß Ignazius
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Re: WM 2026
Jürgen Klopp will sich nicht zur möglichen Nagelsmann-Nachfolge äußern ................... noch. 
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Re: WM 2026
Der Tag hätte nach dem Aufstehen für mich garnicht fröhlicher beginnen können. Es ist genau das eingetreten, was man im Vorfeld der WM erwarten konnte.
Ich habe keine Lust all die Dinge aufzuzählen, die seit Jahren seitens des DFB und des Trainers + Völler falsch laufen. Man kann nur hoffen, dass endlich jetzt „tabula rasa“ gemacht wird und wirklich alles und jeder hinterfragt wird (auch die Spieler!)
Ich habe keine Lust all die Dinge aufzuzählen, die seit Jahren seitens des DFB und des Trainers + Völler falsch laufen. Man kann nur hoffen, dass endlich jetzt „tabula rasa“ gemacht wird und wirklich alles und jeder hinterfragt wird (auch die Spieler!)
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Re: WM 2026
Der deutsche Fußball war um die Jahrtausendwende in seiner größten Krise. WM 1998, EM 2000 und 2004. Die WM 2002 war die Ausnahme. Nach der EM 2004 wurden die richtigen Schlüsse gezogen. Es wurde ab 2000 über Leistungszentren geredet. Klinsmann und Löw haben den Fokus auf guten Fußball gelegt. Es ging um Themen wie "Wie lange brauchen wir im Vergleich zu Top-Teams, um einen Pass zu spielen?"
Das Resultat war ein 10 Jahre andauernder Prozess, der 2014 zum WM-Titel geführt hat. Weil wir den Fokus auf Technik, Kreativität und Spielstärke gelegt haben. Wir haben andere Nationen als Vorbild genommen, bis wir sogar besser als Spanien gespielt haben.
Und heute? Wir sind seit 2018 in einer vergleichbaren Krise, aber viele Experten, Funktionäre und Journalisten sehen die Lösung aller Probleme immer nur darin, mehr Einsatz und Mentalität zu zeigen. Andere Nationen haben uns überholt, aber statt sich wie 2004 an deren Qualität zu orientieren, redet z.B. ein Sammer davon, nicht diese Teams zu kopieren, sondern eine eigene Identität zu finden. Was soll das überhaupt konkret bedeuten? Wir können fußballerisch nicht mithalten, sollen uns aber nicht darauf fokussieren, fußballerisch mithalten zu können.
Warum können die Franzosen zwei komplette Nationalmannschaften stellen, die gut genug sind, um Weltmeister zu werden? Warum sind die Spanier technisch so gut? Warum haben die Engländer so eine gute Entwicklung genommen?
Weil sie "es mehr wollen, den Meter mehr machen, die Zweikämpfe annehmen und die entscheidenden paar Prozent fokussierter sind?"
Nein, weil sie sich auf Fußball fokussieren! Fußball ist ein Spiel das gespielt werden muss! Nicht gearbeitet, sondern gespielt.
Wieso sollen wir nicht genauso viele gute Spieler wie Frankreich hervorbringen können? Wieso sollen wir keinen Spieler wie Yamal, Mbappé oder Haaland hervorbringen können? Natürlich können wir das! Aber das geht nur, indem wir endlich den Fokus auf Fußball legen.
Wir sind in Deutschland geographisch im Zentrum Europas, wir sind das bevölkerungsreichste Land Europas. Wir haben diese Top-Talente mit großem Potenzial. Nur müssen diese besser gefördert und ausgebildet werden.
Aber der Diskurs in Fußball-Deutschland dreht sich immer um die falschen Themen und wird oft oberflächlich geführt. Eine Taskforce mit Watzke, Sammer, Völler und Rummenigge, die wohl kaum für Innovationen steht, wählt einen Sportdirektor aus den eigenen Reihen. Hannes Wolf hat die richtigen Ideen für Talentförderung, wird aber von Leuten kritisiert, die sich nicht mit dem Thema beschäftigen und einfach nur Schlagzeilen wie "Im Nachwuchsfußball wird Gewinnen und Verlieren abgeschafft" lesen.
Viele Journalisten haben sehr viel weniger Ahnung als Fans, die sich wirklich mit ihrem Verein beschäftigen. Ex-Profis sind als "Experten" in sämtlichen großen Medien unterwegs. Nicht weil sie Expertise haben, sondern einfach nur, weil sie ehemalige Fußballer sind. Ihre Analysen sind teilweise so schlecht, dass man sich fragt, ob sie sich überhaupt mit den Themen beschäftigt haben? Aber diese Diskussionen haben mehr Reichweite als der "Rasenfunk" oder "50+2", wo tatsächlich mal in der Tiefenanalyse sehr viel kompetenter über Fußball gesprochen wird.
Wie bei den Spielern gibt es auch bei den Trainern viele Talente. Aber kaum einer bekommt die Chance, das zu zeigen. Hoeneß oder Hürzeler sind die Ausnahme.
Stattdessen bekommen Trainer und teilweise auch Verantwortliche, die schon bei mehreren Vereinen nichts erreicht haben, immer wieder Jobs in der 1. und 2. Liga.
Wir sprechen in Fußball-Deutschland über die falschen Themen, hören auf falsche Analysen von Leuten, die die Probleme nicht erkannt haben. Wir setzen auf die falschen Trainer und Funktionäre. Wir schenken Trainern, die die richtigen Ideen haben, Taktik-Experten und Leuten, die sich mit Tiefenanalyse beschäftigen, zu wenig Aufmerksamkeit. Wir fokussieren uns nicht auf Technik, sondern Mentalität.
Das alles trägt zum Gesamtbild und den Problemen bei, die wir seit Jahren im deutschen Fußball haben. Wie sich daran endlich etwas ändert? Indem wir in Verbänden, Vereinen und Medien endlich auf diejenigen setzen, die wirklich etwas von Fußball verstehen, die die Probleme erkannt haben und wissen, wie man sie löst. Es geht nicht um Mentalität, Robustheit und darum mehr Einsatz zu zeigen. Es geht um puren Fußball, wie ihn die besten Spieler und Teams zeigen. Der DFB ist der größte Sportverband der Welt. Wir haben alle Möglichkeiten, die besten Spieler der Welt zu fördern und auszubilden.
Das Resultat war ein 10 Jahre andauernder Prozess, der 2014 zum WM-Titel geführt hat. Weil wir den Fokus auf Technik, Kreativität und Spielstärke gelegt haben. Wir haben andere Nationen als Vorbild genommen, bis wir sogar besser als Spanien gespielt haben.
Und heute? Wir sind seit 2018 in einer vergleichbaren Krise, aber viele Experten, Funktionäre und Journalisten sehen die Lösung aller Probleme immer nur darin, mehr Einsatz und Mentalität zu zeigen. Andere Nationen haben uns überholt, aber statt sich wie 2004 an deren Qualität zu orientieren, redet z.B. ein Sammer davon, nicht diese Teams zu kopieren, sondern eine eigene Identität zu finden. Was soll das überhaupt konkret bedeuten? Wir können fußballerisch nicht mithalten, sollen uns aber nicht darauf fokussieren, fußballerisch mithalten zu können.
Warum können die Franzosen zwei komplette Nationalmannschaften stellen, die gut genug sind, um Weltmeister zu werden? Warum sind die Spanier technisch so gut? Warum haben die Engländer so eine gute Entwicklung genommen?
Weil sie "es mehr wollen, den Meter mehr machen, die Zweikämpfe annehmen und die entscheidenden paar Prozent fokussierter sind?"
Nein, weil sie sich auf Fußball fokussieren! Fußball ist ein Spiel das gespielt werden muss! Nicht gearbeitet, sondern gespielt.
Wieso sollen wir nicht genauso viele gute Spieler wie Frankreich hervorbringen können? Wieso sollen wir keinen Spieler wie Yamal, Mbappé oder Haaland hervorbringen können? Natürlich können wir das! Aber das geht nur, indem wir endlich den Fokus auf Fußball legen.
Wir sind in Deutschland geographisch im Zentrum Europas, wir sind das bevölkerungsreichste Land Europas. Wir haben diese Top-Talente mit großem Potenzial. Nur müssen diese besser gefördert und ausgebildet werden.
Aber der Diskurs in Fußball-Deutschland dreht sich immer um die falschen Themen und wird oft oberflächlich geführt. Eine Taskforce mit Watzke, Sammer, Völler und Rummenigge, die wohl kaum für Innovationen steht, wählt einen Sportdirektor aus den eigenen Reihen. Hannes Wolf hat die richtigen Ideen für Talentförderung, wird aber von Leuten kritisiert, die sich nicht mit dem Thema beschäftigen und einfach nur Schlagzeilen wie "Im Nachwuchsfußball wird Gewinnen und Verlieren abgeschafft" lesen.
Viele Journalisten haben sehr viel weniger Ahnung als Fans, die sich wirklich mit ihrem Verein beschäftigen. Ex-Profis sind als "Experten" in sämtlichen großen Medien unterwegs. Nicht weil sie Expertise haben, sondern einfach nur, weil sie ehemalige Fußballer sind. Ihre Analysen sind teilweise so schlecht, dass man sich fragt, ob sie sich überhaupt mit den Themen beschäftigt haben? Aber diese Diskussionen haben mehr Reichweite als der "Rasenfunk" oder "50+2", wo tatsächlich mal in der Tiefenanalyse sehr viel kompetenter über Fußball gesprochen wird.
Wie bei den Spielern gibt es auch bei den Trainern viele Talente. Aber kaum einer bekommt die Chance, das zu zeigen. Hoeneß oder Hürzeler sind die Ausnahme.
Stattdessen bekommen Trainer und teilweise auch Verantwortliche, die schon bei mehreren Vereinen nichts erreicht haben, immer wieder Jobs in der 1. und 2. Liga.
Wir sprechen in Fußball-Deutschland über die falschen Themen, hören auf falsche Analysen von Leuten, die die Probleme nicht erkannt haben. Wir setzen auf die falschen Trainer und Funktionäre. Wir schenken Trainern, die die richtigen Ideen haben, Taktik-Experten und Leuten, die sich mit Tiefenanalyse beschäftigen, zu wenig Aufmerksamkeit. Wir fokussieren uns nicht auf Technik, sondern Mentalität.
Das alles trägt zum Gesamtbild und den Problemen bei, die wir seit Jahren im deutschen Fußball haben. Wie sich daran endlich etwas ändert? Indem wir in Verbänden, Vereinen und Medien endlich auf diejenigen setzen, die wirklich etwas von Fußball verstehen, die die Probleme erkannt haben und wissen, wie man sie löst. Es geht nicht um Mentalität, Robustheit und darum mehr Einsatz zu zeigen. Es geht um puren Fußball, wie ihn die besten Spieler und Teams zeigen. Der DFB ist der größte Sportverband der Welt. Wir haben alle Möglichkeiten, die besten Spieler der Welt zu fördern und auszubilden.
Re: WM 2026
Vielleicht nicht gleich Weltmeister, aber es wären wohl immer noch Spieler vorhanden, die wir gebrauchen könnten oder nehmen würden.Warum können die Franzosen zwei komplette Nationalmannschaften stellen, die gut genug sind, um Weltmeister zu werden?
Wobei ich hier tatsächlich anmerken möchte, dass der "Urknall" dieser Generation auch etwas mit dem Aufstieg von Dortmund unter J.Klopp zu tun hatte, der Bayern bzw. dann auch Teile der Liga in den zehner Jahren zum Umdenken zwang.Das Resultat war ein 10 Jahre andauernder Prozess, der 2014 zum WM-Titel geführt hat. Weil wir den Fokus auf Technik, Kreativität und Spielstärke gelegt haben. Wir haben andere Nationen als Vorbild genommen, bis wir sogar besser als Spanien gespielt haben.
München, und damit auch ein nicht unwesentlicher Teil der Nationalspieler, hatte in der Zeit zwischen 2009 bis 2014 dann Trainer wie v.Gaal (Ballbesitz, Kontrolle, Dominanz, hat Schweinsteiger im Grunde die Karriere gerettet, Müller reingeworfen), Heynckes, der sich im zweiten Jahr seiner Amtszeit genötigt sah, dem ausgeprägten Ballbesitz ebenso Pressingelemte hinzuzufügen (Kopieren nur) und damit den Grundstein für die Dominanz der letzten Dekade legte, sowie Pep Gaurdiola.
Davon hat Löw in der Zeit dann auch enorm profitiert. Auch wenn er mit diesen "vermurksten" Dortmunder Spielern nicht wirklich warm werden wollte.
Sie haben seit 1998 eine gewisse Konstanz. Verbunden dann auch mit Titeln, die ihnen zuvor nicht so vergönnt waren. Ähnlich wie Deutschland zwischen 70 bis hin zum WM Titel 90. Vielleicht noch die EM 96 als letzter Luftzug dieser Ära.Nein, weil sie sich auf Fußball fokussieren! Fußball ist ein Spiel das gespielt werden muss! Nicht gearbeitet, sondern gespielt.
Ansonsten sehe ich es ähnlich. Dem aktuellen Team fehlt ein wenig die klare Linie, ein Kopf. Ein Körper ohne Kopf ergibt halt wenig Sinn.
Gruß Ignazius
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Re: WM 2026
Ich bin ja eigentlich ein großer Befürworter von Kloppo.
Aber kann seine Trainerart auch Nationalmannschaft ?
Ich weiß nicht ob er nicht einfach täglichen Einfluss braucht, um bei den Spielern seine Philosophie zu verankern.
Es sind halt nur wenige Zeitfenster im Jahr, in denen man etwas erarbeiten kann.
Für uns Zuschauer/Fans wäre er ein mega Gewinn und würde wieder eine Aufbruchstimmung erzeugen. Und diese ist bitter nötig !!!
Ich würde sehr hoffen, dass er es macht und dass es auch funktioniert !!!
Man muss Ihn dann aber auch machen lassen. Ausmisten und der gleichen ....
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) 
Re: WM 2026
Schwierig. Ich denke, dass beide ein Blick für passende Spieler haben und dies auch relativ kompromisslos umsetzen. Und beide sind auf ähnlichem Niveau genervt, wenn es nicht so gut läuft.Aber kann seine Trainerart auch Nationalmannschaft ?
Klopp hat einen entscheidenden Vorteil: Er ist überall mit Applaus verabschiedet worden und er hat alle Vereine besser verlassen als er sie vorgefunden hat. Hat sozusagen überall das Wappen aufpoliert und Staub gewischt. Das ist Nagelsmann so nicht gelungen, obwohl er in jungen Jahren in Hoffenheim und Leipzig absolut gute oder auch sehr gute Arbeit geleistet hat.
Manchmal hilft es auch, wenn man sich nicht täglich gegenseitig auf den Sack geht.Ich weiß nicht ob er nicht einfach täglichen Einfluss braucht, um bei den Spielern seine Philosophie zu verankern.
Ich kann mir aber schon vorstellen, dass Jürgen in einer Vorbereitungsphase bzw. einem Turnier genug Erfahrung mitbringt, um die Stimmung bzw. benötigte Spannung hochzuhalten oder seine Absicht Fußball zu spielen gut vermitteln kann. Auch die Türen für neue Spieler offen zu halten.
Aber er hat einen Job.
Gruß Ignazius
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Re: WM 2026
Meinst Du mit beiden NagelsmannIgnazius5 hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 17:05Schwierig. Ich denke, dass beide ein Blick für passende Spieler haben und dies auch relativ kompromisslos umsetzen. Und beide sind auf ähnlichem Niveau genervt, wenn es nicht so gut läuft.Aber kann seine Trainerart auch Nationalmannschaft ?
Klopp hat einen entscheidenden Vorteil: Er ist überall mit Applaus verabschiedet worden und er hat alle Vereine besser verlassen als er sie vorgefunden hat. Hat sozusagen überall das Wappen aufpoliert und Staub gewischt. Das ist Nagelsmann so nicht gelungen, obwohl er in jungen Jahren in Hoffenheim und Leipzig absolut gute oder auch sehr gute Arbeit geleistet hat.
Manchmal hilft es auch, wenn man sich nicht täglich gegenseitig auf den Sack geht.Ich weiß nicht ob er nicht einfach täglichen Einfluss braucht, um bei den Spielern seine Philosophie zu verankern.![]()
Ich kann mir aber schon vorstellen, dass Jürgen in einer Vorbereitungsphase bzw. einem Turnier genug Erfahrung mitbringt, um die Stimmung bzw. benötigte Spannung hochzuhalten oder seine Absicht Fußball zu spielen gut vermitteln kann. Auch die Türen für neue Spieler offen zu halten.
Aber er hat einen Job.
Gruß Ignazius
Ich glaube was die Nationalmannschaft angeht hat er keinen Blick und was setzt er kompromisslos um. Ja gut, Sane spielt bis zum bitteren Ende, er holt neuer zurück, er lässt Rüdiger weiter dabei..... kann man noch weiterführen.
Über die Art und Weise wie er es gesagt hat kann man sicherlich streiten und ich bin kein Freund von Hamann, aber er hat einige Dinge vollkommen auf den Punkt gebracht was Nagelsmann betrifft.
Habe vorhin eine nette Idee gesehen

"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) 
Re: WM 2026
Also auf Klubebene im gewissen Sinne schon. Ich habe damals Nagelmann Hoffenheim nicht viel Zeit gegeben. Aber es hatte alles Hand und Fuß, auch später in Leipzig. Wenn auch nicht in dieser Länge wie bei Klopp. Immer jeweils sieben oder acht Jahre.Meinst Du mit beiden Nagelsmann
Aber er hatte eine Idee und die Bayern fragen dann auch nicht bei jeden x-beliebigen jungen Trainer nach oder zahlen Ablöse.
Die Idee wird mit jeder in den Sand gesetzten WM interessanter.Habe vorhin eine nette Idee gesehen
Gruß Ignazius
Re: WM 2026
finde funkel als idee tatsächlich nicht dumm. der geht in allen clubs durch, die bayern müssten sich halt arrangieren…
du musst doch als nationaltrainer kein übertrainer sein. ruhe ausstrahlen, ahnung und erfahrung einbringen, mit stars umgehen und ne einheit formieren können. das wars. kann der alles. und er hätte mega bock.
oder halt kloppo als klinsi reloaded, zusammen mit edin oder daniel farke als eifriger coach. das wäre natürlich die übervariante, klar.
du musst doch als nationaltrainer kein übertrainer sein. ruhe ausstrahlen, ahnung und erfahrung einbringen, mit stars umgehen und ne einheit formieren können. das wars. kann der alles. und er hätte mega bock.
oder halt kloppo als klinsi reloaded, zusammen mit edin oder daniel farke als eifriger coach. das wäre natürlich die übervariante, klar.
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Re: WM 2026
Christian Streich
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) 
Re: WM 2026
Der wird auch gut biestig wenns kritisch ist. Das mag kurz lustig sein, aber nur kurz.
Eine Meinung.



