Neues aus meiner Stadt

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Schwejk
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Re: Neues aus meiner Stadt

#221 Beitrag von Schwejk » Mo 7. Dez 2020, 19:14

Der neueste »heiße Scheiß«
Glühwein »to go«, Glühwein-Taxis: Vielerorts sucht die Gastronomie eine Alternative zum Weihnachtsgeschäft und verhilft dem klebrigen Heißgetränk zu neuer Aufmerksamkeit – zulasten von Abstandsregeln.
Es ist das Comeback des Jahres unter den Heißgetränken. Der Glühwein erobert Berlin. Bislang fehlte er auf keinem traditionellen Weihnachtsmarkt. Aber jetzt entdecken ihn auch Hipster. Überall in der Hauptstadt verkaufen eigentlich geschlossene Szenebars und Restaurants den klebrigen Trunk »to go«, durchs Fenster oder über den selbst gebastelten Tresen in der Eingangstür. Wo bis vor Kurzem Club-Mate mit Wodka konsumiert wurde, gibt es jetzt Punsch, Grog und Co. Sogar der Berliner Senat wirbt damit, dass die »kleinen Stände doch etwas Weihnachtsmarktatmosphäre« schüfen, selbst wenn Besucher Corona-bedingt nicht lange verweilen dürften. (…)

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https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... a13158ef28

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Sunseeker
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Re: Neues aus meiner Stadt

#222 Beitrag von Sunseeker » Mo 7. Dez 2020, 22:59

Hier in Schweden wurde diskutiert, dem Lieferservice zu erlauben, zum gelieferten Essen auch Bier/Wein mit liefern zu dürfen, um dem leidenden Gewerbe eine kleine Zusatz-Einnahmequelle zu geben.
Wurde "natürlich" abgelehnt.
SgG
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Schwejk
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Re: Neues aus meiner Stadt

#223 Beitrag von Schwejk » Di 8. Dez 2020, 12:46

Eine rätselhafte Randale in Dortmund beschäftigt die Polizei.
Haben sich zehn BVB-Hasser für sieben Stunden ins Auto gesetzt, nur um gegen Borussia Dortmund zu pöbeln?
Borussia Dortmund: Magdeburg-Fans randalieren in Dortmund – eine Festnahme
https://www.derwesten.de/sport/fussball ... 88770.html

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Schwejk
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Re: Neues aus meiner Stadt

#224 Beitrag von Schwejk » Mi 16. Dez 2020, 17:18

Berliner Impression:

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Aktionskünstler will US-Präsident Trump Beine machen
Mit Kunst gegen Donald Trump: Der Aktionskünstler Rainer Opolka will mit mehreren "Bronzekriegern" dem bevorstehenden Auszug des US-Präsidenten aus dem Weißen Haus Beine machen. Der Bildhauer stellte am Mittwoch die Figuren am Brandenburger Tor in Berlin auf, in der Nähe der US-Botschaft.

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"Blinde Krieger", Bronzefiguren mit Trump-Perücke, des Aktionskünstlers Rainer Opolka
https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... achen.html

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Re: Neues aus meiner Stadt

#225 Beitrag von Schwejk » Mo 28. Dez 2020, 10:45

Nutznießer des Berliner Lockdowns: ;-)

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Re: Neues aus meiner Stadt

#226 Beitrag von Schwejk » Mo 28. Dez 2020, 11:26

Dortmund, Nordstadt

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Die Dortmunder Nordstadt gilt als sozialer Brennpunkt. Hohe Arbeitslosigkeit, Armut, Kriminalität. Viele Migranten leben hier. Doch das Viertel ist in Bewegung. Die Nordstadt war ein klassisches Arbeiterviertel und schon immer ein Ort des Ankommens. Ein Industriestandort mit günstigem Wohnraum. Das lockte Gastarbeiter, EU-Zuwanderer und zuletzt auch Geflüchtete ins Ruhrgebiet. Das ZDF besucht das Viertel seit 2007. Mitten im Viertel betreibt Annemarie Dahlmann seit über 40 Jahren ihre Bäckerei. Sie kennt hier fast jeden, hat Blütezeit und Niedergang der Industrie im Dortmunder Norden miterlebt. Sorgen macht ihr die – in ihren Augen – zunehmende Armut der Menschen. Sie verteilt jeden Tag Kaffee und Käsebrötchen an Obdachlose, zum Teil finanziert durch Spenden der anderen Kunden. Doch es gibt immer mehr Bedürftige als Spendengelder. Corona hat die Situation noch verschärft. Das merken auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Wärmebusses. Normalerweise sind sie nur im Winter unterwegs, seit Corona fahren sie mehrmals in der Woche in die Nordstadt und verteilen eine warme Mahlzeit und ein paar warme Worte. In der Nordstadt haben 70 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund. Die Aussicht auf Arbeit, günstigen Wohnraum und eine gute Infrastruktur für Migranten lockt Menschen aus aller Herren Länder in den Dortmunder Norden. Doch nicht für jeden geht der Traum in Erfüllung. Die Kohle- und Stahlindustrie ist längst weg, viele Migranten werden als billige Arbeitskräfte missbraucht, und viele Häuser sind heruntergekommen. Die Innenstadtlage und die dichte Besiedelung locken Drogendealer an, die Perspektivlosigkeit vieler Menschen bietet einen guten Nährboden für Drogen und Alkoholismus. Polizei und Sozialarbeiter kämpfen schon lange gegen diese Problematik. Mit Erfolg. Die Kriminalitätsrate sinkt seit Jahren stetig, und auch sonst entwickelt sich das Viertel positiv. Quartiersmanager Martin Gansau liegen besonders die Spielplätze und das nachbarschaftliche Miteinander am Herzen. Er wünscht sich, dass die Menschen sich auch dauerhaft in der Nordstadt wohlfühlen und das Viertel nicht nur als Durchgangsstation betrachten. Zunehmend interessieren sich auch Investoren für das Quartier mit den vielen Häusern aus der Gründerzeit um 1900. (Senderinfo)
Di 29.12., 01:55 - 02:40, ZDFinfo Dokumentation, D 2020, 45 Min.
Video verfügbar bis 27.12.2022
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinf ... t-100.html

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