Say no to racism

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Schwejk
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Re: Say no to racism

#121 Beitrag von Schwejk » Sa 8. Mai 2021, 12:07

Oli-09-ver hat geschrieben:
Sa 8. Mai 2021, 11:19
Schwejk hat geschrieben:
Fr 7. Mai 2021, 16:05
Boris Palmer? (Dunkle) Quelle? Trumpeske Fake News? Nicht ergurgelbar. Um Kritik an einer Cancel Culture zu üben, braucht man sich nicht hinter zusammengeschusterten
Satzfragmenten - aus welchen Quellen auch immer geklaubt und als Zitat ausgewiesen - zu verstecken.
Ebenso wenig bedarf es eines Boris Palmer, um sich gegen moralische Rigorismen, die in eine Cancel Culture münden, zu wenden.
Dunkle Quelle :D

Palmer hat Recht. Wie (fast) immer.
Einfach ein Guter Mann. Nur leider in der falschen Partei unterwegs.
Die Quelle blieb so lange dunkel, so lange sie nicht nachlesbar angegeben war. ;-)
Eine (apodiktische) Feststellung, jemand habe recht, ist stets abhängig von der Perspektive oder Voreinstellung dessen, der dies behauptet. Eine Binse.
Ich bin mal so fesch, (not very surprisingly) aus einer anderen Perspektive zu urteilen. ;-)
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Re: Say no to racism

#122 Beitrag von Stumpen » Sa 8. Mai 2021, 12:38

... Intoleranz, Ausgrenzung, Willkür, die Neigung Fakten durch Anschauung zu ersetzen, fehlende Selbstreflextion und erhöhte Selbstgefälligkeit, sowie grenzenlose Dummheit, gepaart mit Schubladendenken und vollkommener Ahnungslosigkeit machen den "Feind" aus.

Und der, der Feind, ist zumeist nicht rechts, oder links, sondern direkt unter uns.

Das kölsche "Man muss auch gönnen können", geht hier halt vielen ab.

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Re: Say no to racism

#123 Beitrag von Optimus » Sa 8. Mai 2021, 12:46

Mal was zur Aufklärung. Boris Palmer hat zitiert.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... echst.html
Optimisten, Pessimisten - letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher.
Kofi Annan

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Schwejk
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Re: Say no to racism

#124 Beitrag von Schwejk » Sa 8. Mai 2021, 12:50

Stumpen hat geschrieben:
Sa 8. Mai 2021, 12:38
... Intoleranz, Ausgrenzung, Willkür, die Neigung Fakten durch Anschauung zu ersetzen, fehlende Selbstreflextion und erhöhte Selbstgefälligkeit, sowie grenzenlose Dummheit, gepaart mit Schubladendenken und vollkommener Ahnungslosigkeit machen den "Feind" aus.

--> Eigenschaften eines autoritären Charakters. Ich sollte auch meine Sig ergänzen, so oft ich dies schon schreiben mußte: "Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit wie die Dummheit" (ÖvH). ;-)

Und der, der Feind, ist zumeist nicht rechts, oder links, sondern direkt unter uns.

--> Ich glaube nicht, daß es hier um eine geometrische Kategorie geht.

Das kölsche "Man muss auch gönnen können", geht hier halt vielen ab.

--> Oder die Erkenntnis: Jeder Jeck ist halt anders. ;-)
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Re: Say no to racism

#125 Beitrag von Shafirion » Sa 8. Mai 2021, 12:54

Pew hat geschrieben:
Fr 7. Mai 2021, 22:09
Trotzdem kann man schon unterscheiden zwischen rassistischer Aussage (Lehmann) und unglücklicher Aussage (Aogo). Wenn man direkt jeden cancelt der kein in diesem Gebiet reflektierter Akademiker ist oder sich nicht laufend im Internet sensibilisiert, dann verliert man die "einfachen" Menschen an die Rechten.
Natürlich besteht da ein Riesenunterschied. In der Diskussion ging es zuletzt aber weniger darum, ob eine hypothetische Absetzung Aogos (er ist ja freiwillig gegangen) übertrieben wäre (was meiner Ansicht entspricht), sondern darum, ob man den fortdauernden Gebrauch bestimmmer Begrifflichkeiten einfach unter Hinweis auf Tradition und fehlenden bösen Willen rechtfertigen kann. Das ist schon ein wichtiges Thema und da kann man in einem Diskussionsforum schon mal drüber sprechen. Mit dem Thema "canceln" (was für ein bescheurtes Wort) hatte das gar nichts zu tun.

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Re: Say no to racism

#126 Beitrag von Schwejk » Sa 8. Mai 2021, 13:17

Optimus hat geschrieben:
Sa 8. Mai 2021, 12:46
Mal was zur Aufklärung. Boris Palmer hat zitiert.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... echst.html
Imho ein "unglücklicher / unglücklich agierender Charakter. Dieses Vorkommnis erscheint mir geeignet zu sein, paradigmatisch ein Schlaglicht auf Züge einer autoritären, rechthaberischen, rigiden, unduldamen Persönlichkeit zu werfen:

Vorwürfe gegen OB Boris Palmer: Der Ober-Polizist von Tübingen?
Der Tübinger OB geriet nachts mit einem Studenten aneinander. Er wollte daraufhin "als Leiter der Ordnungspolizei" Personalien feststellen. Dafür zuständig könnte er gewesen sein, so ein Verwaltungsrechtler, Rechtmäßigkeitszweifel bleiben.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... ustaendig/

Solch eine Gestalt hätte ich äußerst ungern in meinem Umfeld.
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Re: Say no to racism

#127 Beitrag von Alfalfa » Sa 8. Mai 2021, 13:47

Optimus hat geschrieben:
Sa 8. Mai 2021, 12:46
Mal was zur Aufklärung. Boris Palmer hat zitiert.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... echst.html
Ich glaube ihm sogar, dass er das ironisch meinte. Nur ging das gehörig in die Hose, allein schon, weil er das böse Wort nicht als Zitat kennzeichnete.

Das Posting, auf das er sich bezog, soll von einem Fake-Profil gestammt haben und vorher bereits auf einigen rechten Seiten geteilt worden sein. Die Quelle dafür (keine dunkle ;) ) finde ich auf die Schnelle nicht wieder.

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Re: Say no to racism

#128 Beitrag von Schwejk » Sa 8. Mai 2021, 13:57

Daß sein verunglückter Tweet ironisch gemeint war, daran zweifel ich keine Sekunde. Allein, auch dort ist er maßlos in seinen »inszenierten Tabubrüchen«. Alles andere als das, was von einem verantwortungsbewußten Politiker erwartet wird, nämlich nicht noch Öl ins Feuer einer aufgeheizten Debatte zu gießen und nicht noch weiter zu polarisieren.
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Re: Say no to racism

#129 Beitrag von jasper1902 » Di 11. Mai 2021, 16:56

Hat natürlich nicht direkt was mit der "headline" zu tun , aber das ist schon traurig

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

sgG

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Re: Say no to racism

#130 Beitrag von ShagrathHL » So 4. Jul 2021, 20:13


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Re: Say no to racism

#131 Beitrag von Winnido » So 4. Jul 2021, 21:07

Sollen wir in diesem Thread jetzt politische Inhalte sammeln?

- wie z.B. Plagiatsjäger wurden gezielt engagiert um die Baerbock zu diskreditieren?
- Laschet weisst auf den problematischen Zustand der deutschen Gesellschaft hin, weist aber jede Verantwortung nach 16 Jahren CDU Regierung zurück .

Es ist mittlerweile keinerlei Diskussion mehr möglich sondern es werden nur noch Schlagworte instrumentalisiert. Das trifft nicht nur auf dieses Forum sondern leider auf die gesamte Gesellschaft zu. Und eine solche verkürzte BildSchlagzeile eignet sich besonders um Zwietracht zu säen.

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Re: Say no to racism

#132 Beitrag von Zubitoni » So 4. Jul 2021, 23:05

Winnido hat geschrieben:
So 4. Jul 2021, 21:07
Sollen wir in diesem Thread jetzt politische Inhalte sammeln?

- wie z.B. Plagiatsjäger wurden gezielt engagiert um die Baerbock zu diskreditieren?
- Laschet weisst auf den problematischen Zustand der deutschen Gesellschaft hin, weist aber jede Verantwortung nach 16 Jahren CDU Regierung zurück .

Es ist mittlerweile keinerlei Diskussion mehr möglich sondern es werden nur noch Schlagworte instrumentalisiert. Das trifft nicht nur auf dieses Forum sondern leider auf die gesamte Gesellschaft zu. Und eine solche verkürzte BildSchlagzeile eignet sich besonders um Zwietracht zu säen.
da ist was dran. es tut zwar manchmal weh, dürfte sich aber nicht anders regeln lassen als sich damit auseinander zu setzen und die schlagzeilomaten zu enttarnen. ich habe aber das gefühl, dass ausgerechnet die coronakrise aufgrund der flatterhaftigkeit neuer bewegungen zu kritischerer auseinandersetzung mit überschriften geführt hat. sogar bei vertrauten medien.

Falls mein Beitrag Kritik enthält, steht dieser unter folgendem Vorbehalt: Ich bin BVB Fan und werde es bleiben. Susi und das ganze Management erledigen ihre Aufgaben insgesamt zu meiner [„vollsten“ gestrichen am 27.10.19] Zufriedenheit.

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Re: Say no to racism

#133 Beitrag von Stumpen » Mi 21. Jul 2021, 19:50

https://www.weltfussball.de/news/_n4552 ... -in-asien/

"Die chinesische Regierung ist uns bei der Errichtung unserer Akademien entgegengekommen. Unsere Scouts halten die Augen nach jungen Spielern aus China offen"

... bin mir nicht sicher, wie ich dies finden soll. Ich hoffe, die eigenen Werte wiegen mehr, als die Interessen einer chinesischen Regierung. Weil, nichts auf der Welt umsonst ist, schon gar nicht ein Entgegenkommen einer chinesischen Regierung.

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